25.03.2019

IT Karriere Forum: Mit „Speed Dating“ zum richtigen IT-Job

Beim IT Karriere Forum, das am 2. April in Linz stattfinden wird, treffen Unternehmen auf die IT-Fachkräfte von morgen. Ziel des Karriere-Networking Events ist es, IT-Studierende und HTL-Absolventen mit potentiellen Arbeitergebern zu vernetzen – unter anderem auch mittels "Career-Speed Dating".
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IT Karriere Forum
(c) IT Karriere Forum

Aktuellen Schätzungen zufolge fehlen in Österreich rund 10.000 IT-Fachkräfte. Aufgrund der Arbeitsmarktsituation wird es für Unternehmen immer schwieriger junge IT-Talente zu finden und diese in weiterer Folge erfolgreich anzuwerben. Jedoch auch umkehrt herrscht eine Problematik vor: Für IT-Studierende und HTL-Absolventen ist es aufgrund der Unübersichtlichkeit des Arbeitsmarktes oftmals schwer den richtigen Arbeitergeber zu finden, der schlussendlich auch den eigenen Erwartungen entspricht.

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Aus diesem Grund hat LSZ Consulting, führender Veranstalter von „IT- und Digital-Konferenzen in Österreich“, das IT Karriere Forum ins Leben gerufen. In Wien existiert das Forum seit 2016 und fand bisher viermal statt. Mittlerweile wird die Eventreihe auch in Oberösterreich angeboten. In Linz wird das Forum am 2. April in die zweite Runde gehen.

Einblick in IT-Abteilungen

„Eine wichtige Information zum richtigen Zeitpunkt kann das Berufsleben positiv beeinflussen und den Studenten Monate oder gar Jahre für Experimente sparen“, beschreibt Ronald Subkus, Moderator und Initiator des IT Karriere Forums den Nutzen der Veranstaltung. Ziel der Eventreihe sei es, den Teilnehmern einen Überblick über den Arbeitsmarkt zu geben und darüber hinaus einen praxisnahen Einblick in IT-Abteilungen der teilnehmenden Unternehmen zu gewährleisten.

„Jenseits klassischer Karrieremessen erwartet die Teilnehmer auf dem IT Karriere Forum eine persönliche und umfassende Interaktion mit dem teilnehmenden Unternehmen. Sie bekommen die jungen IT-Spezialisten neben einem ausgezeichneten Marktüberblick  viele Informationen in kurzer Zeit und aus erster Hand, direkt aus den IT- und Development Abteilungen“, so Subkus.

IT Karriere Forum
(c) IT Karriere Forum: Beim ersten IT Karriere Forum in Linz waren rund 190 Gäste anwesend

Mit „Career Speed Dating“ zum richtigen Job

Im Rahmen des IT Karriere Forums werden laut dem Veranstalter IT-Führungskräfte Einblick in ihre Abteilung geben, sowie über ihre Erfahrungen sprechen. Zudem wird es Impulsvorträge von Managern, Development Leadern sowie Digital Consultants geben – unter ihnen sind beispielsweise Christian Köberl von Porsche Informatik, Eva Lettner von XXXLutz Digital, sowie Sabrina Schwarzgruber von der Energie AG Oberösterreich.

Neben Plenumsvorträgen diverser erfahrener IT-Manager & Development Leader haben die jungen Teilnehmer die Möglichkeit in Networkingpausen in direkten Austausch zu treten. Zusätzlich wird es ein sogenanntes „Career Speed Dating“ geben, um Gespräche zwischen den Teilnehmern und den Unternehmen zu forcieren.

Anmeldung für IT Karriere Forum

Teilnehmen können Studenten der Informatik und Wirtschaftsinformatik, IT-Professionals sowie HTL-IT, HAK-IT- und Dig-Biz-Schüler ab der 4. Klasse. Die maximale Teilnehmerzahl ist mit 200 Personen limitiert. Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich, die nach dem „First-Come-First-Serve-Prinzip“ funktioniert.

Der Veranstaltungstag besteht aus zwei fast identischen Programmen am Vor- und Nachmittag, wobei sich die Teilnehmer für einen der beiden anmelden können. Anmeldungen sind noch bis morgen, den 26. März, möglich.


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refinq macht Klimarisiken berechenbar

Dass ein Umspannwerk in einem Überflutungsgebiet steht, weiß der Betreiber – was ihn das pro Jahr kostet, weiß er selten. Genau hier setzt refinq an: Beim Wiener Startup lädt ein Unternehmen seine Standorte hoch und bekommt sie auf einer Karte angereichert mit Klimaszenarien und Naturdaten zurück. Ein Klick auf einen Standort zeigt, welche Gefahren dort drohen, von Hochwasser über Hitze bis Dürre, was sie kosten und welche Maßnahmen das Risiko senken; von der Landkarte zur Kennzahl zum Eurobetrag.

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Kickscale befreit den Vertrieb von Admin-Arbeit

Verkaufsgespräche sind die am schlechtesten dokumentierte Ressource vieler Unternehmen: Was im Termin besprochen wurde, landet bestenfalls in einer kurzen Notiz. Kickscale ändert das und geht dabei weiter als ein reiner Notizassistent – die Plattform erfasst Meetings, Calls und CRM-Daten, wertet sie mit KI aus und befüllt die CRM-Felder nach jedem Gespräch automatisch, samt Follow-ups und nächsten Schritten. Dazu kommt Coaching aus echten Gesprächsdaten statt aus Vermutungen: Sichtbar wird, was die besten Verkäufer anders machen – und wie wahrscheinlich der Abschluss eines erfolgreichen Deals ist.

Bei Lufthansa City Centers spart das nach Unternehmensangaben 85 Prozent der Zeit für die Nachbereitung. Mehr als 200 Kunden nutzen die Plattform, der Schwerpunkt liegt im deutschsprachigen Raum, dazu kommen Japan, Polen, Norwegen und die Niederlande. Der Serverstandort in Deutschland, die ISO-27001-Zertifizierung und die Ausrichtung auf die Anforderungen des EU AI Act sind insbesondere für europäische Unternehmen wichtige Kriterien bei der Beschaffung. Die Seed-Runde über 2,1 Millionen Euro wurde vom aws Gründungsfonds angeführt.

Die Gründer von Kickscale | (c) Michael Stabentheiner

Invisible-Light Labs spürt kleinste Spuren auf

Wer wissen will, welche Chemikalie in einer Probe steckt, braucht davon eine entsprechende Mindestmenge. Die Analyse scheitert dabei oft genau dort, wo es interessant wird: bei Nanoplastik in Luft und Wasser, bei Aerosolen in der Atmosphäre, bei Wirkstoffen, die nur in geringsten Konzentrationen vorliegen. Invisible-Light Labs, ein Deeptech-Spinoff der TU Wien, hat dafür EMILIE entwickelt, einen Sensor, der selbst Mengen im Billionstel-Gramm-Bereich und damit bislang kaum messbare Spuren nachweisen kann. Bestehende Infrarot-Spektrometer muss dafür niemand austauschen, und die winzigen Messchips lassen sich dorthin bringen, wo die Proben entstehen. Bei den Innovation Awards des Fachmagazins The Analytical Scientist landete EMILIE 2024 auf Platz eins. Seit 2025 baut eine strategische Partnerschaft mit Bruker Optics die internationale Verfügbarkeit des gemeinsam gebrandeten Systems aus.

An Bord der Tara Polar Station, die im September im Packeis einfriert, schickt ein EPFL-Team die Chips an einem Fesselballon in die Wolken, um kleinste Partikel zu untersuchen und besser zu verstehen, wie sie die Wolkenbildung und die Erwärmung der Arktis beeinflussen. Im Juni 2026 schloss Invisible-Light Labs eine Pre-Seed-Runde über 1,5 Millionen Euro ab, angeführt vom aws Gründungsfonds gemeinsam mit XISTA Science Ventures.

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HeartBeat.bio erkennt Herzrisiken früher

Ob ein Wirkstoff dem Herzen schadet, zeigt sich oft erst spät in der Entwicklung. Genau das will HeartBeat.bio ändern: Das Unternehmen aus dem Vienna Biocenter lässt aus Stammzellen sogenannte Cardioids wachsen: winzige schlagende Herzkammern, die dem menschlichen Herzen näher kommen als herkömmliche Zellkulturen. In automatisierten Testreihen lassen sich daran Risiken früh erkennen und Wirkstoffe gegen Herzerkrankungen suchen.

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Hier könnt ihr mehr über den aws Gründungsfonds erfahren: gruendungsfonds.at

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