20.09.2021

Independesk: Startup bietet Arbeiten im Nachbarhaus statt im Homeoffice

Nicht im Büro, aber auch nicht im Homeoffice - Independesk vermittelt Schreibtische in der Nähe nach dem Airbnb-Prinzip.
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Paul Wehden: Independesk-Gründer Karsten Kossatz
(c) Paul Wehden: Independesk-Gründer Karsten Kossatz

Die Vorteile von Homeoffice und einem Büro-Arbeitsplatz verbinden – das hat sich der Berliner Gründer Karsten Kossatz mit seinem Startup Independesk vorgenommen. „Nach Monaten im Homeoffice, in Quarantäne und im Lockdown schaffen wir einen mobilen Arbeitsplatz, der nicht in den eigenen vier Wänden ist“, sagt der Gründer.

Denn nicht nur habe nicht jeder ein voll ausgestattetes Arbeitszimmer zuhause. Im Homeoffice sei man noch mit vielen anderen Herausforderungen konfrontiert: „Das WLAN ist nicht stabil, die Kinder toben im Hintergrund und der eigene Arbeitsplatz ist wahlweise am Küchentisch, auf der Wohnzimmercouch oder auf der Bettkante zwischen Bügelbrett und Wäschekorb“.

Independesk: Arbeiten am Berliner Fernsehturm dank Airbnb-Modell

Independesk will eine alternative Option bieten: Professionelle Arbeitsplätze ganz in der Nähe, aber eben nicht direkt zuhause. Dazu greift das Berliner Startup auf das Airbnb-Modell zurück. Anbieter müssen mit ihren Arbeitsplätzen einige Voraussetzungen erfüllen (etwa schnelles WLAN, gute Beleuchtung und einen ordentlichen Schreibtisch – Wohnräume sind explizit verboten) und können sich dann kostenlos registrieren.

Angeboten werden derzeit Schreibtische und Meetingräume in Agenturen oder Unternehmen, die zeit- oder tageweise ungenutzt sind, genauso wie Arbeitsplätze in Cafés, Restaurants, Hotels, Coworking-Spaces oder an außergewöhnlichen Orten wie auf dem Berliner Fernsehturm. Abgerechnet wird pro Stunde, wobei die Preise stark variieren – allein in Berlin liegt die Spanne zwischen einem und rund 50 Euro pro Stunde.

Momentan sind nur Locations in Deutschland verfügbar. Doch natürlich bestehen Expansionspläne. Um die Bekanntheit zu erhöhen und weitere Partner zu finden, tritt Gründer Kossatz diese Woche in der Show Die Höhle der Löwen auf. Von den Investor*innen will er dort 150.000 Euro für 15 Prozent Firmenanteile.

Außerdem in dieser Folge zu sehen: Botanyia, Novus, Glossy Dreams und JoyBräu.

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(c) eologix-ping

Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.

Eologix-Ping mit neuer Version

Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.

Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.

Use-Case bleibt

Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.

„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“

Einblicke auf Turbinenebene

Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.

Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.

Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz

Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.

Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“

„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.

Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“

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