27.08.2021

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

Im Interview mit dem brutkasten schildert Hofer Generaldirektor Horst Leitner die jüngsten Pläne zum Thema Onlineshop, gibt Einblicke in die laufende digitale Transformation und macht deutlich, warum es auch in Zukunft keine Kundenkarte geben wird.
/artikel/hofer-chef-horst-leitner-interview-onlineshop
Hofer Generaldirektor Horst Leitner
Hofer Generaldirektor Horst Leitner © Hofer

Die Zustellung von Lebensmitteln steht aktuell hoch im Kurs. Beflügelt durch die Coronapandemie und die lockdownbedingte Schließung der Gastronomie, entdecken immer mehr Player dieses Geschäftsfeld für sich. Lieferdienste wie Alfies, das Delivery Hero-Tochterunternehmen mjam, Onlinehändler gurkerl.at (Tochter des tschechischen Startups Rohlik) oder das amerikanische Startup Jokr rittern hierzulande um die Gunst der Konsument*innen und setzen mit ihrem Versprechen Lebensmittel zu Supermarktpreisen zuzustellen, etablierte Händler wie Billa, Interspar, Unimarkt oder MPreis unter Druck.
Bewegung in den Markt könnte auch Diskonter Hofer bringen, der bereits im Vorjahr (brutkasten hat berichtet) und kürzlich ebenfalls wieder damit aufhorchen ließ, zeitnah eine eigene E-Commerce-Lösung umzusetzen. Brutkasten Wirtschaft hat bei Generaldirektor Horst Leitner nachgefragt, wie konkret die Pläne bereits sind und in diesem Zusammenhang auch gleich mit ihm über die Digitalisierungsstrategie der Aldi Süd-Tochter und die aktuelle Unternehmensentwicklung gesprochen.  

Herr Leitner, Sie prüfen seit Mitte letzten Jahres Möglichkeiten für ein Hofer-Lieferservice und haben kürzlich angekündigt, dass die Realisierung eines eigenen Online-Shops noch heuer denkbar wäre. Wie konkret sind Ihre Pläne in Bezug auf das angebotene Warensortiment und die dahinterstehende Logistik bereits?

Horst Leitner: Ja, wir haben in der Vergangenheit mehrere Optionen genauer unter die Lupe genommen und immer gesagt, dass wir dann mit einem Angebot starten, wenn wir davon überzeugt sind, dass der Zeitpunkt passt.

Und der Zeitpunkt passt genau jetzt? Immerhin wird der Markt derzeit von zahlreichen neuen Playern wie Alfies, mjam, gurkerl.at oder Jokr bearbeitet. Und weitere scharren schon in den Startlöchern…

Wann genau und in welcher Form wir das Thema E-Commerce aufgreifen, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Es hat sich aber im Zuge der Coronapandemie gezeigt, dass die Konsumentinnen und Konsumenten die Onlinebestellung von Lebensmitteln stärker nachfragen. Das war in der Vergangenheit nicht der Fall und deshalb ist es jetzt wichtig, die richtigen Schritte zu setzen.

Die Zustellung von Lebensmitteln ist für die heimischen, stationären Lebensmittelhändler nach wie vor kein gewinnbringendes Geschäft. Wieso wagen Sie sich trotzdem in dieses Geschäftsfeld vor und welche Umsatzerwartung haben Sie?

Unser Service „Hofer liefert“ für sperrige Non-Food Artikel wird nach wie vor sehr gut angenommen, aber wie schon geschildert wissen wir, dass die Zustellung von Lebensmitteln heute ebenfalls zu den Erwartungen vieler Konsumentinnen und Konsumenten gehört. Wir sehen diesen Service als zusätzliches, Angebot, das eine Convenience-Alternative für alle Hofer Kundinnen und Kunden darstellt.

In Sachen Convenience spielen auch digitale Lösungen im stationären Handel eine immer wichtigere Rolle. Wie sehen Sie die bereits auf dem Markt befindlichen Scan & Go– bzw. Pick & Go-Checkout-Modelle?

In unseren Schweizer Filialen testen wir aktuell die App „Scan & Go“. Hier läuft der gesamte Einkauf über das eigene Smartphone. Ob und in welchem Umfang sich ein solcher Service aber durchsetzen wird, entscheiden letzten Endes die Kundinnen und Kunden.

Das Fortschreiten der Digitalisierung kann Kund*innen und Mitarbeiter*innen auch schon einmal verunsichern – Stichwort Self-Scanning-Kassen. Können Sie sich vorstellen, zukünftig auf personallose Kassen zu verzichten?

Da in unseren Filialen sowohl Menschen einkaufen, die möglichst unkompliziert, schnell und digital bezahlen möchten, als auch jene, die den klassischen Kassier- und Bezahlvorgang vorziehen, werden wir weiterhin beide Möglichkeiten anbieten und gehen aktuell nicht davon aus, dass personallose Kassen gänzlich aus unseren Filialen verschwinden werden.

Welche Schwerpunkte setzen Sie denn bei Hofer abseits der für die Kund*innen wahrzunehmenden Bereiche in Bezug auf das Vorantreiben digitaler Prozesse?

Wir sind mit Hofer in Österreich das Pilotland für eine umfassende Transformation der gesamten Aldi Süd Gruppe. Aktuell testen wir unter diesem Gesichtspunkt eine Vielzahl an Maßnahmen. Dazu zählt etwa künstliche Intelligenz bei der Warenbestellung, die beispielsweise bei Frischeartikeln dafür sorgen wird, dass wir Lebensmittelverluste reduzieren können. Und über das Thema Lebensmittelzustellung haben wir ja bereits gesprochen.

Können Sie schon verraten, mit welchem Unternehmen Sie hinsichtlich künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten?

Wir führen derzeit noch Gespräche mit allen denkbaren Partnern, um Chancen und Möglichkeiten auszuloten.

Hofer verfügt über keine Kundenkarte – soll sich das in Zukunft ändern und inwiefern könnte eine digitale Variante zum Einsatz kommen?

Auch hier halten wir an unserem Credo fest – bei Hofer sind alle Kundinnen und Kunden gleich. Kundenkarten und andere Loyalty-Programme wird man bei uns vergeblich suchen, denn der günstige Hofer Preis wird immer für alle gelten.

Apropos Preis: Als Diskonter muss man naturgemäß sehr knapp kalkulieren. Ihr Warenangebot wächst, das Service ebenso. Wie geht sich das kostenseitig überhaupt aus?

Grundsätzlich halten wir an unserer Hofer DNA fest: Schlanke Strukturen, höchste Effizienz und ein daraus resultierender Kostenvorteil für die Kundinnen und Kunden. Wir kalkulieren knapp, aber immer fair und transparent, auch gegenüber unseren Lieferanten.

Wenn es um die Zusammenarbeit mit den Lieferanten geht, steht man als Händler rasch in der Kritik. Grundsätzlich stellt die Industrie Hofer im Hinblick auf einen fairen Umgang ein gutes Zeugnis aus, die heimische Landwirtschaft sieht aber noch Potenzial bei der Einkaufspolitik vieler Händler. Können Sie das nachvollziehen?

Wir wissen, dass es auch im Zuge der besten Partnerschaften immer wieder Gesprächsbedarf gibt. Die Zusammenarbeit mit den heimischen Landwirten ist für uns sehr wichtig und wir unterstützen diese seit vielen Jahren, indem wir etwa höhere Preisaufschläge zahlen, wenn es um die Erfüllung von Tierstandards und dergleichen geht. Die auf Dauer angelegten Beziehungen sind nicht nur Garanten für Qualität und Versorgungssicherheit, sondern auch guter Nährboden für Produktinnovationen, wie das Tierwohl-Projekt FairHOF eindrucksvoll gezeigt hat, aber auch für „Zurück zum Ursprung“ produzieren mittlerweile rund 4.000 österreichische Landwirte. Darüber hinaus haben wir allein im Bereich Obst und Gemüse mehr als 1.500 regionale Partner. Diese sorgen nicht nur für eine hohe lokale Wertschöpfung, sondern auch dafür, dass die Produkte innerhalb 24 Stunden vom Feld frisch in die Filiale geliefert werden. Das wissen wir zu schätzen, weshalb uns auch sehr viel an einem fairen Miteinander liegt.

Die Hersteller von Lebensmitteln sind derzeit in vielen Bereichen – u.a. bei Agrarwaren, Verpackung und Transport – mit Preissteigerungen konfrontiert. Der Fachverband der Lebensmittelindustrie hat diese zuletzt als historisch hoch bezeichnet. Wie wird sich das auf die bevorstehenden bzw. laufenden Jahresgespräche auswirken? Rechnen Sie mit härteren Preisverhandlungen?

Hofer verfolgt stets das Ziel, seinen Kundinnen und Kunden dauerhaft bestmögliche Qualität zum bestmöglichen Preis anzubieten. Bevor es zu Preiserhöhungen unserer Artikel kommt, prüfen wir zunächst alle Möglichkeiten, diese Mehrkosten anderweitig – mitunter auch durch Reduktion unserer Marge – aufzufangen.

Bedeutet das, dass Sie die für die Industrie entstehenden Mehrkosten kostenseitig auch mittragen und höhere Einkaufspreise akzeptieren würden?

Wenn der Fall eintreten sollte, dass die Preise auf den Beschaffungsmärkten für Lebensmittel und Energie derart steigen, dass wir diese Entwicklung nicht mehr intern abfedern können, werden wir die Situation analysieren, genau bewerten und dann eine Entscheidung treffen.
Generell gilt, dass wir stets auch verbesserte Konditionen in unseren Verkaufspreisen berücksichtigen und einen Vorteil an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben. Auf unsere günstigen Preise soll immer Verlass sein, dies hat jüngst auch wieder der AK Preismonitor bestätigt: Berücksichtigt wurde die Preisentwicklung von jeweils 40 Produkten im Zeitraum von 2.3.2020 bis 23.6.2021. Das erfreuliche Ergebnis zeigt, dass die Preise bei Hofer auch während der Corona-Pandemie nicht gestiegen sind – im Gegenteil diese sind sogar um 2,0 % gesunken – und dies einzigartig im LEH.

Die Diskonter haben in der Vergangenheit das Marktwachstum im LEH stark angekurbelt, entwickeln sich seit fast vier Jahren aber etwas weniger dynamisch. Worauf führen Sie diese Entwicklung zurück und was bedeutet das für die Weiterentwicklung Ihres Profils?

Wir sind Österreichs größter Lebensmitteleinzelhändler und verfügen über einen sehr stabilen Marktanteil von rund 20 Prozent. 9 von 10 Österreichern kaufen bereits bei Hofer ein – das spricht für unser gutes Filialnetz. Vor diesem Hintergrund ist es nicht unser Ziel, um jeden Preis weiter zu wachsen, sondern in einem etablierten, gesättigten Markt unsere Kundinnen und Kunden immer wieder mit qualitativen und zugleich preisgünstigen Eigenmarken zu begeistern sowie mit abwechselnden Aktionen gespannt und neugierig zu machen.

Für Anspannung in der Branche sorgt nach wie vor das Thema Einwegpfand. Wie sehen Sie diese Causa?

Wir testen ein Mehrwegpfand-System gerade in unseren oberösterreichischen Filialen im Raum Wels und evaluieren aktuell die Kundenreaktion und -akzeptanz. Darüber hinaus wollen wir politische Themen nicht näher kommentieren. Fest steht, sollte Pfand – in welcher Form auch immer – eine regulative Vorgabe werden, so werden wir unseren Kundinnen und Kunden natürlich die bestmögliche Variante anbieten.

Abschließende Frage: Wie zufrieden sind Sie mit der internationalen Performance von Hofer in der Schweiz, in Slowenien, Ungarn und Italien und wo sehen Sie das größte Wachstumspotenzial?

Wir sind mit der Entwicklung der Länder-Gruppe – also Slowenien, Schweiz, Ungarn und Italien – mehr als zufrieden. Während wir Österreich und Slowenien mittlerweile als gesättigte Märkte betrachten, sehen wir in Ungarn, Italien und der Schweiz noch viel Potenzial und wollen in diesen Ländern jährlich 50 bis 70 weitere Filialen eröffnen.

Herr Leitner, vielen Dank für das Interview.

Deine ungelesenen Artikel:
27.07.2026

Haben wir uns kaputt studiert?

Gastkommentar. Warum Amerikas Tech-Riesen plötzlich die Lehrlingsausbildung kopieren, während Europa im akademischen Leerlauf versinkt, erklärt Mario Derntl, Ausbildungsexperte und CEO von Talents&Company, in einem Gastkommentar.
/artikel/haben-wir-uns-kaputt-studiert
27.07.2026

Haben wir uns kaputt studiert?

Gastkommentar. Warum Amerikas Tech-Riesen plötzlich die Lehrlingsausbildung kopieren, während Europa im akademischen Leerlauf versinkt, erklärt Mario Derntl, Ausbildungsexperte und CEO von Talents&Company, in einem Gastkommentar.
/artikel/haben-wir-uns-kaputt-studiert
Mario Derntl, Ausbildungsexperte und CEO Talents&Company © Athenas

Es war ein seltener Moment der Unverblümtheit, als mich Lukas Zitz, der stellvertretende österreichische Wirtschaftsdelegierte in New York, vor einigen Monaten kontaktierte: „Mario, we have to talk.“ Seine Botschaft aus dem Epizentrum der globalen Wirtschaft: In den USA geht gerade richtig die Post ab, und zwar bei einem Thema, das man dort bis vor kurzem kaum buchstabieren konnte: Apprenticeships. Der klassischen, praxisnahen Berufsausbildung nach europäischem Vorbild.

Während wir in Österreich und Europa seit Jahrzehnten ein Narrativ pflegen, das möglichst jeden Jugendlichen in die Hörsäle der Universitäten treibt, vollzieht die größte Wirtschaftsmacht der Welt eine radikale Kehrtwende. Im April 2025 unterzeichnete US-Präsident Trump eine weitreichende Executive Order mit dem vielsagenden Titel „Preparing Americans for High-Paying Skilled Trade Jobs of the Future“. Das Ziel ist brutal ambitioniert: Die Zahl der registrierten Lehrlinge soll auf eine Million hochgeschraubt werden. Angetrieben von einer Reindustrialisierungsstrategie, die Fabriken aus Asien zurückholt, und getragen von den größten Playern der Tech- und Finanzwelt. Weniger „College for All“, heißt das neue Motto in Washington.

Der Irrtum der akademischen Elite

Wir haben uns in Europa schlichtweg kaputt studiert. Wir haben Generationen eingeredet, dass Wohlstand und gesellschaftlicher Status nur über einen akademischen Titel führen. Das Ergebnis? Ein dramatischer Überschuss an Absolventen in Fächern, die der Markt in dieser Dichte schlicht nicht braucht, während uns an allen Ecken und Enden die Praktiker fehlen.

Die Quittung liefert der heimische Arbeitsmarkt unmissverständlich. Auswertungen der Agenda Austria auf Basis von AMS-Daten zeigen: Die Arbeitslosigkeit unter Akademikern steigt zuletzt deutlich an, während Menschen mit einer klassischen Lehrausbildung zu den krisenfestesten Gruppen auf dem Arbeitsmarkt zählen. Mehr noch: Das alte Vorurteil, dass sich nur ein Studium finanziell lohnt, gerät zunehmend ins Wanken. In Deutschland etwa verdienen Beschäftigte mit Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss laut Statistischem Bundesamt (Verdiensterhebung, April 2025) im Schnitt 5.405 Euro brutto im Monat und damit mehr als Bachelor-Absolventen mit 5.289 Euro.

Gleichzeitig offenbart eine großangelegte Unternehmensbefragung des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) aus dem Jahr 2023 das ganze Dilemma unserer Wirtschaft: Satte 60,9 Prozent aller Betriebe klagen über massive Schwierigkeiten, Stellen mit Lehrabschluss zu besetzen. Universitätsabsolventen werden dagegen nur noch von mageren 8,1 Prozent der Unternehmen dringend gesucht. Wir bilden am Bedarf vorbei. Dabei ist die Lehre die beste Medizin gegen soziale Krisen: Daten des ibw („Lehrlingsausbildung im Überblick“, 2023) belegen, dass jene Bundesländer mit einer hohen Lehranfängerquote wie Oberösterreich, Salzburg oder Tirol die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit aufweisen, während das akademisierte Wien mit fast 12 Prozent Jugendarbeitslosigkeit das Schlusslicht bildet.

Die USA bauen die „neue Elite“ mit unserem Modell

Ein Blick nach Übersee zeigt, wie blind Europa für die eigenen Stärken geworden ist. Bei einer Delegationsreise von Advantage Austria durch Chicago und Atlanta konnte ich mit österreichischen Vorzeigebetrieben wie Palfinger, KNAPP, Inteco oder STIWA sprechen, die vor Ort produzieren. Sie alle stehen vor derselben Herkulesaufgabe: Workforce Development.

Doch die Dynamik in den USA hat sich komplett verändert. Für den aktuellen KI-Boom, für den Bau und Betrieb gigantischer Rechenzentren und hochautomatisierter Logistikzentren braucht es keine Menschen, die auf niedrigstem Niveau stupide Handgriffe wiederholen. Und es braucht dafür überraschenderweise auch keine Master-Absolventen, die komplexe Systeme nur aus dem Lehrbuch kennen. Für moderne Wartung (Maintenance), Automation und Mechatronik braucht es Fachkräfte, die in der Lage sind, hochkomplexe, reale Probleme direkt an der Maschine zu lösen. Köpfe, die mit den Händen denken.

Bisher hinken die USA beim Fachpersonal im internationalen Vergleich zwar hinterher: rund 700.000 Apprentices auf 340 Millionen Einwohner, verglichen mit 1,2 Millionen Azubis im deutlich kleineren Deutschland. Genau dieser Unterschied erklärt, warum amerikanische Unternehmen derzeit so intensiv nach Vorbildern aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz suchen. Das Problem für uns: Die Amerikaner holen im Eiltempo auf. Seit Beginn der aktuellen US-Administration wurden laut US-Arbeitsministerium bereits über 386.000 neue Apprentices registriert. Das entspricht einem gewaltigen Zwischenspurt.

Ein Weckruf für Europa: Es ist eins vor zwölf

Österreich hat rund 100.000 Lehrlinge, ein historisches Pfund, um das uns die Amerikaner beneiden. Doch während die USA die bürokratischen Hürden für Betriebe radikal abbauen, Qualifikationen wie Micro-Credentials anerkennen und das System mit Milliarden professionalisieren, verwalten wir in Europa den Mangel und klammern uns an den kollektiven Titel-Wahn.

Wir müssen aufhören, die Lehrlingsausbildung als gesellschaftliche „Notlösung“ abzutun. Es ist für Europa nicht mehr fünf vor zwölf, es ist eins vor zwölf. Während wir uns in endlosen Debatten über Vier-Tage-Wochen und akademische Befindlichkeiten verlieren, zieht die größte Wirtschaftsmacht der Welt mit unserem eigenen Modell im Sprint an uns vorbei.

Wo bleibt unser großer Aufbruch? Wo bleibt das laute, stolze Begehren für das Handwerk? Wir müssen uns in Europa endlich zusammenreißen, den akademischen Hochmut ablegen und die Macher wieder zu den echten Helden unserer Wirtschaft machen. Wenn wir das System jetzt nicht radikal modernisieren und aufwerten, stehen wir bald mit einer Million theoretischer Master-Arbeiten da, aber ohne eine einzige Hand, die die Welt von morgen überhaupt noch bauen oder warten kann.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Hofer-Chef Horst Leitner: Warum jetzt doch ein eigener Onlineshop kommt