Die neue Energie-Community-App hee (haushalt, energie, effizienz) möchte Energiesparen einfach und spielerisch erlebbar gestalten und damit die Antwort auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit geben. Entwickelt wurde sie von der PowerSolution Energieberatung, die bisher über 4000 Kunden betreut. Federführend bei der Entwicklung war Geschäftsführer Roland Kuras, dem die Idee dazu kam, als ein Gesprächspartner meinte, es wäre bereits zu spät, um das Klima zu retten.

Zug abgefahren?

„Vor einiger Zeit saß ich jemandem gegenüber, der mir gesagt hat, dass wir in Bezug auf die Klimakrise nichts mehr tun können. Der Zug sei abgefahren. Das hat mich so sehr beschäftigt, dass daraus die Idee zu hee entstanden ist“, sagt Kuras.

Vorstellung der hee-App

Die App kommt als Challenge-Applikation daher, die zuerst einen ökologischen Fußabdruck berechnet. Danach stellen sich User jeden Tag kleinen Aufgaben in den Bereichen Haushalt, Mobilität und Ernährung, die an ihrem Lebensstil angepasst sind. Indem die User etwa den Wasserkocher statt den Kochtopf zum Wasserkochen nutzen oder bei einer kurzen Autofahrt lüften, statt die Klimaanlage einzuschalten.

Punkte mit hee sammeln

Dann lädt man ein Foto hoch, das von anderen Usern bewertet wird. Zusätzlich gibt es auch Community-Challenges, in denen man gemeinsam an einem größeren Ziel arbeitet. Mit jeder erledigten Aufgabe werden Punkte („hees“) gesammelt, die sich positiv auf die Rangliste auswirken.

Mit nächster Woche sollen diesem Gamification-Element zwei Features zugefügt werden. User werden in Bälde sehen können, wie viel an CO2-Emmissionen eingespart wurde. Zudem steht das Unternehmen mit Partnerunternehmen in Verbindung, die für User diverse Belohnungen und Boni zur Verfügung stellen werden.

Bewusstsein stärken

Gelauncht wurde hee am 29. September und soll in Kürze den ersten Partnerbetrieb verkünden. Kuras hofft, dass damit ein Bewusstsein in der Bevölkerung entsteht und User erkennen, dass jeder auch im Kleinen etwas im Kampf gegen die Klimakrise beitragen kann.

„Corona hat Verhalten geändert“

„Viele unterschätzen, was die Masse ausmacht. Und was dabei der Einzelne bewirken kann“, sagt Kuras: „Mit der Coronakrise Gemeinsam haben die Menschen gelernt, zusammenzuhalten und ihr Verhalten geändert, um ihr Umfeld zu schützen. Genau das ist jetzt auch für die Umwelt nötig.“