07.10.2020

hee: Energie-Community-App erzieht User zu mehr Nachhaltigkeit

Die PowerSolution Energie Beratung möchte mit ihrer Energiespar-App Hee Endverbrauchern einen effizienten Umgang mit Ressourcen lehren und sie dazu bringen, sich einen nachhaltigeren Lebensstil anzugewöhnen.
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hee
(c) PowerSolutions Energieberatung - PowerSolution Energieberatung Geschäftsführer Roland Kuras möchte mit seiner Energiespar-App zeigen, dass auch im Kleinen etwas bewirkt werden kann.

Die neue Energie-Community-App hee (haushalt, energie, effizienz) möchte Energiesparen einfach und spielerisch erlebbar gestalten und damit die Antwort auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit geben. Entwickelt wurde sie von der PowerSolution Energieberatung, die bisher über 4000 Kunden betreut. Federführend bei der Entwicklung war Geschäftsführer Roland Kuras, dem die Idee dazu kam, als ein Gesprächspartner meinte, es wäre bereits zu spät, um das Klima zu retten.

Zug abgefahren?

„Vor einiger Zeit saß ich jemandem gegenüber, der mir gesagt hat, dass wir in Bezug auf die Klimakrise nichts mehr tun können. Der Zug sei abgefahren. Das hat mich so sehr beschäftigt, dass daraus die Idee zu hee entstanden ist“, sagt Kuras.

Vorstellung der hee-App

Die App kommt als Challenge-Applikation daher, die zuerst einen ökologischen Fußabdruck berechnet. Danach stellen sich User jeden Tag kleinen Aufgaben in den Bereichen Haushalt, Mobilität und Ernährung, die an ihrem Lebensstil angepasst sind. Indem die User etwa den Wasserkocher statt den Kochtopf zum Wasserkochen nutzen oder bei einer kurzen Autofahrt lüften, statt die Klimaanlage einzuschalten.

Punkte mit hee sammeln

Dann lädt man ein Foto hoch, das von anderen Usern bewertet wird. Zusätzlich gibt es auch Community-Challenges, in denen man gemeinsam an einem größeren Ziel arbeitet. Mit jeder erledigten Aufgabe werden Punkte („hees“) gesammelt, die sich positiv auf die Rangliste auswirken.

Mit nächster Woche sollen diesem Gamification-Element zwei Features zugefügt werden. User werden in Bälde sehen können, wie viel an CO2-Emmissionen eingespart wurde. Zudem steht das Unternehmen mit Partnerunternehmen in Verbindung, die für User diverse Belohnungen und Boni zur Verfügung stellen werden.

Bewusstsein stärken

Gelauncht wurde hee am 29. September und soll in Kürze den ersten Partnerbetrieb verkünden. Kuras hofft, dass damit ein Bewusstsein in der Bevölkerung entsteht und User erkennen, dass jeder auch im Kleinen etwas im Kampf gegen die Klimakrise beitragen kann.

„Corona hat Verhalten geändert“

„Viele unterschätzen, was die Masse ausmacht. Und was dabei der Einzelne bewirken kann“, sagt Kuras: „Mit der Coronakrise Gemeinsam haben die Menschen gelernt, zusammenzuhalten und ihr Verhalten geändert, um ihr Umfeld zu schützen. Genau das ist jetzt auch für die Umwelt nötig.“

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(v.l.) Antonia Riva-Frizberg, Theresa Kohl, Johanna Marie Reinedahl und Sara Kapeller sind für den Bierlein-Preis 2026 nominiert.

Der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis geht 2026 in die zweite Runde. Er zeichnet Frauen unter 35 für unternehmerische oder innovative Leistungen mit Österreichbezug aus. Aus rund 100 Bewerbungen haben das Wirtschaftsministerium (BMWET) und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) 35 junge Frauen in die Shortlist aufgenommen, darunter Gründerinnen, Forscherinnen und Führungskräfte.

Die Preisträgerinnen werden mit je 5.000 Euro in drei Kategorien prämiert: „Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge“, „Forschung, Innovation & Transfer“ sowie mit dem „Maria-Rauch-Kallat-Ehrenpreis für gesellschaftlichen Impact & Role Model“. Beim Ehrenpreis kommt zusätzlich ein Mentoring-Platz im „WoMentoring“-Programm des club alpha hinzu.

Unter den Nominierten sind auch mehrere Startup-Gründerinnen:

Antonia Riva-Frizberg (Lumetry): Lungenmonitoring für zu Hause

Riva-Frizberg gründete im März 2022 gemeinsam mit Christian Neubauer das Grazer Medtech Lumetry Diagnostics. Das Startup entwickelt Geräte, mit denen Patient:innen mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Asthma ihre Lungenvitalität zu Hause messen können. Langfristig will man auch Menschen mit Lungenentzündungen oder Long Covid helfen. 2023 sammelte das Team ein sechsstelliges Investment „weit über eine halbe Million“ ein. Prototypen gibt es bereits, gelauncht soll das Produkt laut Website noch 2026 werden.

Vor der Gründung war Riva-Frizberg unter anderem bei der Innovations-Beratung Pioneers als auch beim Zyklustracker-Startup breathe ilo beschäftigt, das 2023 Konkurs anmeldete.

Das Produkt soll noch 2026 gelauncht werden. © Lumetry

Theresa Kohl (DiLT Analytics): Energie sparen mit Gebäude-Software

Kohl ist Mitgründerin und CEO von DiLT Analytics, einem 2021 gegründeten Spin-off der TU Graz. Die Software soll Ineffizienzen in Gebäuden sowie in Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen erkennen und den Energieverbrauch senken. Aktuell entwickelt das Team sein neues Produkt „FaciliMind“, eine KI-basierte Softwareplattform zur datenbasierten Optimierung von Energieeffizienz und Betriebskosten in Gebäuden. Das System benötigt laut eigenen Angaben keine neuen Sensoren, sondern dockt an bestehende Leitsysteme an und deckt dort Fehlsteuerungen auf.

Unterstützt wurde das Startup unter anderem durch FFG-Förderungen und konnte bereits Pilotprojekte mit Partnern wie der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) umsetzen. Vor der Gründung war Kohl unter anderem bei AEE – Institut für Nachhaltige Technologien und als Projekt- und Innovationsmanagerin bei der Energie Agentur Steiermark tätig.

Johanna Marie Reinedahl (WeGait): Exoskelett für die Reha

Reinedahl ist Gründerin und Geschäftsführerin der WeGait FlexCo. Das Robotik-Startup entwickelt ein Exoskelett für die Gangrehabilitation nach Schlaganfall oder Rückenmarksverletzung, das Abläufe in Rehazentren effizienter machen soll. Unter dem ehemaligen Namen Nexo Skeleton wurde das Startup als eine der ersten beiden Beteiligungen von WU Ignite Ventures aufgenommen.

Im Juli 2026 benannte man sich in WeGait um. Reinedahl war vor der Gründung außerdem ein Jahr als Venture Capital Investment Analyst bei Arax Capital Partners tätig.

Sara Kapeller (twistor): Schneeräumung per System

Kapeller gründete 2025 die twistor GmbH im Vorarlberger Bludenz. Den Anstoß dazu gab eine persönliche Erfahrung: Eine tonnenschwere Dachlawine ging direkt von dem Haus ihres Großvaters ab. Daraufhin entwickelte sie ein automatisiertes Schneeräumungssystem für Gebäude und Photovoltaikanlagen, das laut Unternehmensangaben seit 2024 patentiert ist.

Die Lösung richtet sich vor allem an Eigentümer:innen von PV-Anlagen in schneereichen Regionen. Der doppelte Vorteil: Die kontrollierte Räumung beugt nicht nur gefährlichen Personen- und Sachschäden vor, sondern sichert auch in den Wintermonaten den Stromertrag der Solarmodule. Das System ist nach Firmenangaben bereits serienreif und unter anderem auf dem Dach der Aletsch Arena auf der Schweizer Riederalp im Einsatz.

Der twistor befreit Dächer und PV-Anlagen von Schneemassen. © twistor

Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2026 statt.

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AI Summaries

hee: Energie-Community-App erzieht User zu mehr Nachhaltigkeit

  • Die neue Energie-Community App hee möchte Energiesparen einfach und spielerisch erlebbar gestalten und damit die Antwort auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit geben.
  • Federführend bei der Entwicklung war Geschäftsführer Roland Kuras, dem die Idee dazu kam, als ein Gesprächspartner meinte, es wäre bereits zu spät.
  • Folgend stellen sich User jeden Tag kleinen Aufgaben in den Bereichen Haushalt, Mobilität und Ernährung, die an ihrem Lebensstil angepasst sind.
  • Kuras hofft, dass damit ein Bewusstsein in der Bevölkerung entsteht, und User erkennen, dass jeder auch im Kleinen etwas im Kampf gegen die Klimakrise beitragen kann.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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  • Kuras hofft, dass damit ein Bewusstsein in der Bevölkerung entsteht, und User erkennen, dass jeder auch im Kleinen etwas im Kampf gegen die Klimakrise beitragen kann.

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  • Folgend stellen sich User jeden Tag kleinen Aufgaben in den Bereichen Haushalt, Mobilität und Ernährung, die an ihrem Lebensstil angepasst sind.
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