14.09.2020

GreenMNKY entwickelt „Cutting System“ für Smartphone Panzerfolien

Das in Aschaffenburg ansässige Startup GreenMNKY hat ein "Screen Protection Cutting System" entwickelt mit dem sich Panzerfolien für Smartphones individuell je nach Modell ausschneiden lassen.
/artikel/greenmnky-dhdl
greenMNKY
(c) greenmnky

Kein technisches Gerät ist so schnell veraltet wie ein Smartphone: Jedes Jahr bringen Hersteller neue Modelle auf den Markt – und mit jedem Modell auch neue Gadgets wie Handyhüllen oder Schutzfolien. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 33 Millionen Panzerfolien verkauft.

GreenMNKY entwickelt Lösung

Genau hier setzen Ziya Orhan aus Aschaffenburg und Oliver Klingenbrunn aus Lohr am Main mit ihrem Unternehmen GreenMNKY an.

Der Mobilfunkshop-Besitzer und der Berater kennen sich seit acht Jahren und bringen gemeinsam knapp 50 Jahre Erfahrung in der Telekommunikations-Branche mit. „Um jedem Kunden eine Panzerfolie zu verkaufen, muss ich ein Riesenlager haben. Ansonsten ist der Kunde weg und kommt nie wieder“, berichtet Ziya. „Dieses umweltschädliche und kostenintensive Problem können wir lösen“, verspricht Oliver.

Screen Protection Cutting System

Das GreenMNKY „Screen Protection Cutting System“ kann in zehn Sekunden und dank der in der App hinterlegten Datencloud für jedes beliebige Modell die passende Handy-Schutzfolie ausschneiden. „So entsteht aus einem Rohling der perfekte Handyschutz“, erklärt Oliver das Gerät.

Auch die passenden Hüllen haben die Gründer im Angebot. „Wir können aber nicht nur Smartphones schützen, sondern auch Tablets, Smartwatches und Kopfhörer. Zudem spart das GreenMNKY System über 90 Prozent Verpackungsmüll ein.“ So werden nicht nur die Geräte, sondern auch die Umwelt geschützt.

Bereits 300.000 Euro hat Ziya aus eigener Tasche investiert. Nun hoffen die beiden Gründer auf ein weiteres Investment bei „Die Höhle der Löwen„.


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Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD
Montage eines Sensors im Bachbett | (c) GMD

„Naturgefahren frühzeitig erkennen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für Behörden und Infrastrukturbetreiber bereitstellen“ – so definiert das Innsbrucker Startup GMD sein Produkt. Dazu hat es mit der KI-gestützten Plattform GeoSenseAI ein ganzes Technolgoie-Portfolio aufgebaut. Das umfasst etwa IoT-Sensoren zur Erkennung von Hochwasser, Verklausungen, Hangbewegungen und Steinschlag, seismische Sensorik zur Überwachung instabiler Felsbereiche, Wetterstationen für hochalpine Standorte, Monitoring von Wasserressourcen und Quellen und KI-gestützte Analyse von Besucher- und Personenströmen. Über die Cloud-basierte Plattform erfolgen dann Visualisierung, Modellierung und Alarmierung.

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen“

Damit war das 2024 gegründete Unternehmen, das als „Verified Social Enterprise“ eingetragen ist und unter anderem mit Infineon kooperiert, schon bislang über die Landesgrenzen hinaus aktiv – etwa über eine Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein (brutkasten berichtete). Nun erfolgte mit der Eröffnung eines Standorts im Technopark Graubünden im Schweizer Landquart und der Gründung einer Schweizer Tochtergesellschaft der nächste Expansionsschritt. Dabei startete man bereits ein erstes Pilotprojekt mit dem Schweizer Bahnbetreiber Rhätische Bahn.

Ein Pegelsensor von GMD | (c) GMD

„Naturgefahren kennen keine Staatsgrenzen – unsere Technologien dürfen daher ebenfalls nicht an Landesgrenzen enden. Mit der Gründung der GMD Swiss GmbH schaffen wir die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit mit Schweizer Partnern und stärken unsere Präsenz im gesamten Alpenraum“, kommentiert Geschäftsführer Steve Weingarth. Der Standort Landquart sei „weit mehr als ein Vertriebsbüro“. „Er wird zu einem zentralen Innovations- und Entwicklungsstandort für intelligente Lösungen zur Prävention alpiner Naturgefahren und bildet einen wichtigen Baustein unserer internationalen Wachstumsstrategie“, so Weingarth.

Finanzierungsrunde für Expansionsstrategie

Die unmittelbare Nähe zu Forschungsinstitutionen, Infrastrukturbetreibern und öffentlichen Einrichtungen am Standort schaffe ideale Voraussetzungen für die gemeinsame Entwicklung neuer Technologien im Bereich der Klimaresilienz und Naturgefahrenprävention, heißt es von GMD. „Graubünden zählt zu den Regionen Europas, die besonders stark von Naturgefahren betroffen sind und gleichzeitig über eine hochentwickelte Infrastruktur verfügen. Damit bietet der Kanton ideale Bedingungen, um innovative Sensorik und digitale Frühwarnsysteme unter realen Einsatzbedingungen zu entwickeln, zu testen und weiterzuentwickeln.“

Langfristig verfolge man den Aufbau eines grenzüberschreitenden „Alpine Data Hub“, der Umwelt-, Sensor- und Geodaten aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien zusammenführt. In den kommenden Jahren sollen weitere Standorte „entlang der Alpenachse“ entstehen. Dazu befinde man sich aktuell auch im Closing einer Seed-Finanzierungsrunde. Schon für Anfang 2027 sei ein weiteres Investment geplant.

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GreenMNKY entwickelt „Cutting System“ für Smartphone Panzerfolien

  • Das in Aschaffenburg ansässige Startup GreenMNKY hat ein „Screen Protection Cutting System“ entwickelt mit dem sich Panzerfolien für Smartphones individuell je nach Modell ausschneiden lassen.
  • Kein technisches Gerät ist so schnell veraltet wie ein Smartphone: Jedes Jahr bringen Hersteller neue Modelle auf den Markt – und mit jedem Modell auch neue Gadgets wie Handyhüllen oder Schutzfolien.
  • Allein in Deutschland werden jedes Jahr 33 Millionen Panzerfolien verkauft.
  • Genau hier setzen Ziya Orhan aus Aschaffenburg und Oliver Klingenbrunn aus Lohr am Main mit ihrem Unternehmen GreenMNKY an.
  • Der Mobilfunkshop-Besitzer und der Berater kennen sich seit acht Jahren und bringen gemeinsam knapp 50 Jahre Erfahrung in der Telekommunikations-Branche mit.
  • Bereits 300.000 Euro hat Ziya aus eigener Tasche investiert.

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GreenMNKY entwickelt „Cutting System“ für Smartphone Panzerfolien

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  • Kein technisches Gerät ist so schnell veraltet wie ein Smartphone: Jedes Jahr bringen Hersteller neue Modelle auf den Markt – und mit jedem Modell auch neue Gadgets wie Handyhüllen oder Schutzfolien.
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