Der Autor dieses Artikels wurde vor vielen Jahren einmal von Kollegen ausgelacht, weil er in einer sommerlichen Redaktionssitzung vorschlug, einen Artikel über Heizkosten zu schreiben – nicht unbedingt das beste Thema, wenn es draußen 35 Grad hat und die Menschen eher auf der Suche nach einem Schwimmbad als nach einer neuen Heizung sind. Aber manchmal hilft es halt auch, antizyklisch zu denken (die Anschaffung einer neuen Heizung wäre damals günstiger gewesen als im Herbst, wenn die Nachfrage wieder steigt). Und das kann man auch dem Badefass-Startup Feuerwasser wünschen, welches nun zum Frühlingsanfang seinen Auftritt in der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ hat.
Martin Auer aus Tirol will mit seinen Feuerwasser-Produkten für mehr Entspannung sorgen. Denn bei Feuerwasser handelt es sich um beheizbare Badefässer und Wannen aus Holz und Edelstahl. Die Wannen und Fässer besitzen einen integrierten Ofen, über den das Wasser in den Wannen und Fässern in rund 45 Minuten erwärmt wird.
Feuerwasser-Fass für „gesellige Momente“ mit Freunden
(c) Feuerwasser
Der Website von Feuerwasser zufolge wurde das Badefass „speziell für gesellige Momente in familiären oder freundschaftlichen Kreisen entwickelt“ und bietet komfortable Bewegungsfreiheit für bis zu sechs Personen.
Die Produkte werden in Tirol von Hand gefertigt. Wegen des integrierten Ofens ist kein Stromanschluss nötig. Zum Einlassen des Wassers wird ein Gartenschlauch angeschlossen. Innerhalb einer Stunde soll das Badefass betriebsbereit sein. Danke hochwertigem Edelstahl ist das Basefass zudem witterungsbeständig – es kann also auch in der kalten Jahreszeit draußen stehen und somit für eine Deluxe-Badeerfahrung bei Temperaturen unter Null sorgen.
Das Feuerwasser-Badefass hat einen Außendurchmesser von 180 Zentimetern, ist 105 Zentimeter hoch und fasst 1.550 Liter Wasser. Inkludiert sind drei Sitzbänke und eine Einstiegstreppe, sowie ein Abgasrohr.
Feuerwasser-Wanne für die Zeit zu zweit
Wer lieber Zeit in trauter Zweisamkeit verbringt, der ist wohl mit der ebenfalls urig gehaltenen Feuerwasser-Wanne deutlich besser beraten. Sie kann nicht nur im Garten, sondern zum Beispiel auch auf dem Balkon oder auf der Dachterrasse eingesetzt werden, heißt es auf der Website.
Das zeigt sich auch in den technischen Daten der Wanne:
Länge: 215 cm
Breite: 85 cm
Höhe: 55 cm
Leergewicht: 95 kg
Fassungsvermögen: ca. 300 l Wasser
Heizdauer: 1 bis 2 Stunden
Kapazität: 2 Personen
Ansonsten sind die Features mit jenen des Badefasses vergleichbar: Auch hier braucht es keine Stromannschluss, und die Wanne ist witterungsbeständig.
Preise für Badefass und Badewanne
Das Fass kostet laut Website 4990 Euro. Zusätzlich kann auf der Website Zubehör wie Abdeckplanen, Nackenstützen und Kerzenhalter erworben werden. Alternativ dazu kann das Fass auch gemietet werden. Das dürfte für diverse Eventveranstalter – think: Ritterfeste! – interessant sein. Die Preise laut Website:
180 €/Tag
200 €/2 Tage
400 €/Woche
1.000 €/30 Tage
Der Preis für die Feuerwasser-Wanne beläuft sich auf 3290 Euro.
Founder Institute Austria: Der Sprung vom Accelerator zum Company Builder
Seit Herbst 2024 baut das Founder Institute in Wien ein Chapter auf. Inzwischen versteht es sich nicht mehr als Accelerator, sondern als Company Builder. Wir waren beim Vibecoding-Hackathon in der AI Factory Austria AI:AT und haben mit Stephan Kreiger und Kasia Sadowska über die Bilanz und Ziele gesprochen.
Founder Institute Austria: Der Sprung vom Accelerator zum Company Builder
Seit Herbst 2024 baut das Founder Institute in Wien ein Chapter auf. Inzwischen versteht es sich nicht mehr als Accelerator, sondern als Company Builder. Wir waren beim Vibecoding-Hackathon in der AI Factory Austria AI:AT und haben mit Stephan Kreiger und Kasia Sadowska über die Bilanz und Ziele gesprochen.
Kasia Sadowska und Stephan Kreiger vom Founder Institute Austria beim Vibecoding-Hackathon in der AI Factory Austria AI:AT. (c) brutkasten
Rund 30 Leute sitzen an einem Abend Ende September vor ihren Laptops und arbeiten konzentriert. Der Schauplatz ist die AI Factory Austria AI:AT im sechsten Stock in der Karl-Farkas-Gasse, von hier blickt man auf eine Skyline, die in den vergangenen Jahren rundherum entstanden ist. Hier findet an diesem Abend der Vibecoding-Hackathon des Founder Institute Austria statt. Das Publikum ist bunt gemischt, nach Alter wie nach Background. Die Jüngsten seien Studierende um die 19 Jahre, sagt Kasia Sadowska, die das Austria-Chapter gemeinsam mit Stephan Kreiger leitet. Daneben sitzen erfahrene Berufstätige. Sie alle haben 60 Minuten Zeit, um aus einer Idee eine funktionierende App zu bauen.
„Wir überzeugen die Leute davon, dass es sehr einfach ist, alles zu bauen, was sie wollen, eine App oder eine Website, indem sie einfach in Worten beschreiben, was sie bauen möchten“, sagt Sadowska. Gebaut wird mit dem KI-Tool Lovable, danach pitchen alle ihr Ergebnis. Laut Eventbeschreibung winkt der besten Idee ein Platz im Bootcamp des Founder Institute.
Für Kreiger, Director des Founder Institute Austria, zeigt dieser Abend, warum sich sein Programm neu erfinden musste. „Klassische Accelerator-Programme funktionieren eigentlich nicht mehr wirklich gut“, sagt er. Bis vor Kurzem war das Founder Institute selbst noch einer. Genau aus diesem Grund hat es sich weiterentwickelt, zu einem Company Builder, wie es sich inzwischen auch offiziell nennt.
Ein erstes Produkt zu bauen, sei für ein Startup „jetzt nicht mehr die große Hürde“, erklärt Kreiger. Teilnehmer:innen kämen heute mit einer Idee ins Programm und hätten nach kurzer Zeit einen Prototyp, ein MVP und oft schon erste zahlende Kund:innen.
Rund 30 Teilnehmer:innen bauten in der AI Factory Austria AI:AT in Wien ihre Prototypen mit dem KI-Tool Lovable. | (c) Founder Institute Austria
Was bleibt, ist Branchenwissen
Was verkauft ein Programm wie das Founder Institute also noch, wenn das Bauen so einfach geworden ist? Kreigers Antwort: Erfahrung. „Man kann relativ viel jetzt an einem Nachmittag bauen. Was aber bleibt, ist wirklich tiefe Expertise in einem gewissen Bereich.“
Deshalb richtet sich das Programm in erster Linie an erfahrene Berufstätige mit zehn bis 15 Jahren im Job. Wer lange in einer Branche gearbeitet und dort immer wieder dieselben Probleme gesehen hat, soll nun selbst die Lösung bauen. Das Programm läuft online und berufsbegleitend.
KI unterstützt dabei in vielen Bereichen, etwa bei Produktentwicklung, Marktrecherche und Businessplan. Für die Pitch-Vorbereitung gibt es ein eigenes KI-Tool: Man wählt, ob man vor Business Angels, VCs oder Freunden und Familie pitcht. Das Tool unterbricht, stellt Zwischenfragen und bewertet am Ende die Idee.
Dazu kommen Mentor:innen, in erster Linie selbst Gründer:innen oder Investor:innen. Kreiger nennt etwa Ferdinand Dietrich, Mitgründer von Storebox, und Annu Gmeiner von xista Science Ventures. Auch Gregor Zehetner gehört dazu. Der Tapkey-Mitgründer baut sein neues Startup Fractionista allein mit Claude Code, laut Founder Institute sind es inzwischen über 70.000 Zeilen Code.
Der Preis: Gebühr, Equity und eine hohe Hürde
Umsonst ist das nicht. Teilnehmer:innen zahlen eine Eintrittsgebühr, laut Founder Institute derzeit 1.149 US-Dollar. Damit werden die laufenden Programmkosten gedeckt. „Wir haben nämlich keinen großen Sponsor im Hintergrund oder eine andere Organisation“, sagt Kreiger. Wer abschließt und tatsächlich gründet, gibt außerdem 2,5 Prozent Equity ab. Daran sind die Direktor:innen und die Mentor:innen beteiligt.
Beim Vibecoding-Hackathon des Founder Institute Austria hatten die Teilnehmer:innen 60 Minuten Zeit, um aus einer Idee eine App zu bauen. (c) brutkasten / Martin Pacher
Eine österreichische Gesellschaft gibt es nicht. Rechtlich ist das Founder Institute im Silicon Valley angesiedelt, Kreiger vergleicht das Modell mit einem Franchise. Abschließen ist dabei keine Formsache: Nach Angaben des Founder Institute schaffen weniger als 40 Prozent der Gründer:innen das Programm.
Auch der Hackathon gehört zu dieser Rechnung. Er ist kostenlos und offen für alle. Vor allem soll er zeigen, wie schnell man heute von der Idee zum MVP kommt. Kreiger sagt aber auch ganz offen, dass er für das Founder Institute ein Marketing- und Recruiting-Event ist.
Die Bilanz nach zwei Jahren
Das Founder Institute gibt es seit 2009, das Austria-Chapter startete im Herbst 2024. Seither hat das Wiener Team 27 Startups gelauncht, das jüngste erst eine Woche vor dem Hackathon. Viele davon kommen allerdings nicht aus Österreich, sondern etwa aus Frankreich, Benelux oder der Schweiz. Denn das Team betreut auch Frankreich und Benelux, wo es kein eigenes Chapter gibt. Das Headquarter habe ihnen diese Länder übertragen, „nachdem wir anscheinend eh einen gut genug Job machen“, so Kreiger.
Fünf der 27 Startups haben laut Kreiger österreichische Gründer:innen, eines davon ist als Delaware C-Corp in den USA gegründet. Sie arbeiten in MedTech, AdTech, EdTech und im Projektmanagement für Softwareentwicklung. Kennt man sie schon? „Nein, die sind noch nicht so groß“, sagt Kreiger. Die ältesten seien eineinhalb Jahre alt.
Auch das Chapter selbst ist nicht der erste Versuch. Laut Kreiger war das Founder Institute rund um 2020 schon einmal in Österreich aktiv, aber nur kurz. Für den Neustart ging das Headquarter auf Sadowska zu, die als Executive in mehreren Tech-Startups gearbeitet hat. Sie holte Kreiger für das operative Geschäft dazu. Er hatte zuvor am i²c der TU Wien sein erstes Startup gebaut. Und warum Wien? Ganz pragmatisch: Beide leben hier.
Die Hürde hat sich verschoben
Für das Ende des Abends rechnet Sadowska mit rund 20 Pitches. Bei der ersten Auflage im Juni in der ÖBB Open Innovation Factory waren es nach 60 Minuten 16. Abgestimmt wird über ein Voting-Tool, das ebenfalls mit Lovable gebaut wurde.
Ob aus den Prototypen des Abends Startups werden, entscheidet sich woanders. Das Founder Institute setzt darauf, dass sich die Hürde verschoben hat: weg vom Bauen, hin zur Frage, ob jemand ein Problem löst, für das Kund:innen zahlen. Ob diese These trägt, müssen die nächsten Batches zeigen.
Info:
Bewerbungsschluss für den Herbst-Batch des Founder Institute Austria ist der 6. Oktober, Programmstart der 21. Oktober. Bewerbung über fi.co/apply/austria.
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Feuerwasser: Ein Badefass heizt bei „2 Minuten 2 Millionen“ ein
Martin Auer aus Tirol will mit seinen Feuerwasser-Produkten für mehr Entspannung sorgen. Denn bei Feuerwasser handelt es sich um beheizbare Badefässer und Wannen aus Holz und Edelstahl.
Die Wannen und Fässer besitzen einen integrierten Ofen, über den das Wasser in den Wannen und Fässern in rund 45 Minuten erwärmt wird.
Der Website von Feuerwasser zufolge wurde das Badefass „speziell für gesellige Momente in familiären oder freundschaftlichen Kreisen entwickelt“ und bietet komfortable Bewegungsfreiheit für bis zu sechs Personen.
Das Feuerwasser-Badefass hat einen Außendurchmesser von 180 Zentimetern, ist 105 Zentimeter hoch und fasst 1.550 Liter Wasser.
Die Wanne eignet sich hingegen für zwei Personen.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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Martin Auer aus Tirol will mit seinen Feuerwasser-Produkten für mehr Entspannung sorgen. Denn bei Feuerwasser handelt es sich um beheizbare Badefässer und Wannen aus Holz und Edelstahl.
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Feuerwasser: Ein Badefass heizt bei „2 Minuten 2 Millionen“ ein
Martin Auer aus Tirol will mit seinen Feuerwasser-Produkten für mehr Entspannung sorgen. Denn bei Feuerwasser handelt es sich um beheizbare Badefässer und Wannen aus Holz und Edelstahl.
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Martin Auer aus Tirol will mit seinen Feuerwasser-Produkten für mehr Entspannung sorgen. Denn bei Feuerwasser handelt es sich um beheizbare Badefässer und Wannen aus Holz und Edelstahl.
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Martin Auer aus Tirol will mit seinen Feuerwasser-Produkten für mehr Entspannung sorgen. Denn bei Feuerwasser handelt es sich um beheizbare Badefässer und Wannen aus Holz und Edelstahl.
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Feuerwasser: Ein Badefass heizt bei „2 Minuten 2 Millionen“ ein
Martin Auer aus Tirol will mit seinen Feuerwasser-Produkten für mehr Entspannung sorgen. Denn bei Feuerwasser handelt es sich um beheizbare Badefässer und Wannen aus Holz und Edelstahl.
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