19.12.2019

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg wird neuer Investor bei „Höhle der Löwen“

Nun ist es offiziell. Nach sieben Staffeln verlässt Tech-Experte Frank Thelen die "Höhle der Löwen"-Jury. Sein Ersatz und neuer Löwen-Investor ist niemand geringerer als Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg.
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Rosberg, Nico Rosberg, Höhle der Löwen, Frank Thelen
(c) Facebook/Rosberg: Die Sendung "Die Höhle der Löwen" kann sich mit Nico Rosberg über prominenten Nachwuchs freuen.

Im Herbst 2020 wird die Erfolgsshow „Die Höhle der Löwen“ wieder über den TV-Bildschirm flimmern. Ein alter Bekannter verlässt jedoch nach sieben Staffeln die Sendung. Frank Thelen macht Schluss und wird durch Nico Rosberg ersetzt, wie Multi-Investor Carsten Maschmeyer via Twitter mitteilte.

+++ Höhle der Löwen Staffel-Finale: “Kein Startup sondern ein Startdown” +++

Rosberg gibt Gas

„Jetzt geben wir richtig Gas! Nico Rosberg ist meinem Löwen-Ruf gefolgt und wird der neue Investor bei ‚Die Höhle der Löwen‘! Ich freue mich riesig auf unseren Neuzugang und auf eine gute Zusammenarbeit“, schreibt der Alt-Löwe.

Lob von Frank Thelen

Auch sein Vorgänger fand lobende Worte für den Ex-Formel-1-Star: „Ich freue mich sehr, dass Nico Rosberg mein Nachfolger bei ‚Die Höhle der Löwen‘ wird!“ Uns verbindet vor allem die Leidenschaft für Umwelttechnik“, schrieb Thelen auf Instagram.

„Wer Wettbewerb liebt, ist bei mir richtig“

Rosberg selbst äußerte sich per Vox-Mitteilung und Facebook-Video dazu: „Als neuer Löwe freue ich mich am meisten darauf, spannende Gründerinnen und Gründer zu unterstützen, nachhaltige Ideen zum Erfolg zu führen. Wer den Wettbewerb liebt und der oder die Beste in seinem Feld werden möchte, ist bei mir richtig“, ließ er mitteilen. Er setze sehr auf nachhaltige und umweltschonende Startups und sei selbst Gründer des Greentech-Festivals in Berlin.

Video-Statement Nico Rosberg

Bereits in Startups involviert

Rosberg ist seit seiner zehnjährigen Renn-Laufbahn, die er 2016 mit dem F1-Weltmeistertitel krönte, mit Investments in E-Scooter-Unternehmen und Lebensmittel-Startups aufgefallen – der brutkasten berichtete. Seit 2018 hält Rosberg zudem 49 Prozent Anteile an der Firma TRE seines Vaters Keke (1982 Weltmeister), die Prototypen und Chassis für die Automobilindustrie entwickelt.

Sonst keine Änderung bei Höhle der Löwen

Der Rest der alten Riege bestehend aus Judith Williams, Georg Kofler, Carsten Maschmeyer, Nils Glagau, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel bleibt gleich, und wird alsbald mit dem Ex-Rennfahrer um die Wette brüllen und sich auf einen harten Kamp mit ihm einstellen müssen. In einer Videobotschaft teilt er mit: „Ein zweiter Platz, das ist nicht so mein Ding“.

Sechs Folgen mit Thelen folgen

Anmerkung: „Die Höhle der Löwen“ wird zwar bereits im Frühling mit der siebten Staffel zurückkehren – allerdings für sechs Folgen noch mit Frank Thelen, da die siebte gemeinsam mit der sechsten Season gedreht wurde. Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg wird demnach in der achten Staffel nach dem Sommer zu sehen sein.


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(c) Verena Nageler

Mit vierundzwanzig habe ich einen großen Teil meines Ersparten in ein Wiener Mobility-Startup gesteckt. Verrückt, ich weiß, aber ich habe verdammt viel gelernt, als ich am Tisch mit namhaften Business Angels aus Österreich und VCs wie Elevator Ventures, Uniqa Ventures und dem aws Gründerfonds sitzen durfte. Die Firma hieß goUrban, eine Plattform für Car- und Micro-Mobility-Sharing und für die Digitalisierung von Firmenflotten. Im September 2024 wurde goUrban von Wunder Mobility übernommen.

Geblieben ist mir aus dieser Zeit vor allem eine Lektion. Sie kommt in der aktuellen Debatte über autonomes Fahren fast nie vor: Ein Fahrzeug ist noch kein Geschäftsmodell.

Beim Sharing entscheidet nämlich nicht die App. Fahrzeuge wollen geladen, gereinigt, gewartet und umverteilt werden. Sie müssen dort stehen, wo in zwanzig Minuten jemand sucht. Stehen sie falsch, kosten sie Geld. Sind sie defekt, ist die Kund:in weg. Bleibt die Auslastung aus, hilft die beste Technologie nichts.

Beim autonomen Fahren ist und wird das nicht anders sein. Die Person am Steuer kann verschwinden. Der Betrieb bleibt ja trotzdem.

Die USA und China machen es logisch, aber anders

Die USA und China skalieren autonome Mobilität dort, wo Dichte, große Flotten und zahlungsbereite Kund:innen zusammenkommen. Das Robotaxi ist als individuelles Produkt gedacht und fährt zuerst in den Gebieten, in denen sich der Betrieb rechnet. Das ist logisch und funktioniert dort auch.

Bei uns sind die Voraussetzungen andere. Wir haben ein dichtes öffentliches Netz, starke Verkehrsverbünde und die politische Erwartung, dass Mobilität auch dort funktioniert, wo sie sich betriebswirtschaftlich nicht ausgeht.

Ein europäisches Waymo zu bauen, löst diese Frage nicht. Der Bahnhof im Seitental, der Weiler am Dienstagabend, der Tourismusort im November: Da fehlt kein weiteres einzelnes Fahrzeug. Da fehlt das System, das dieses Fahrzeug in den öffentlichen Verkehr einhängt.

Die spannendste europäische Position liegt für mich deshalb nicht im Technologie-Layer. Sie liegt bei denen, die Flotten betreiben, Nachfrage bündeln, Fahrten disponieren, Fahrzeuge laden und warten, Schnittstellen zu den Verbünden bauen und Gemeinden, Betriebe und Behörden an einen Tisch bekommen. Also bei der unglamourösen Arbeit.

Ohne Nachfrage keine Skalierung

Autonome Fahrzeuge rechnen sich erst, wenn sie regelmäßig fahren. Und genau hier wird der Tourismus unterschätzt.

Eine Destination bündelt Nachfrage räumlich und zeitlich. Samstagvormittag kommen die Gäste an denselben zwei, drei Bahnhöfen an. Sie fahren zu einer überschaubaren Zahl an Unterkünften, Bergbahnen, Veranstaltungsorten und Ausflugszielen. Diese Wege sind planbarer als die einer beliebigen Stadtbevölkerung. Wir sehen das in unseren Daten immer wieder.

Ein einzelnes Hotel wird trotzdem nie eine autonome Flotte aufbauen. Eine Region kann es. Sie kann die Nachfrage aus Beherbergung, Freizeitwirtschaft, Bevölkerung und öffentlichem Verkehr zusammenlegen. Aus einzelnen Fahrten wird ein Bediengebiet, aus dem Pilotprojekt ein Angebot, das bleibt. Und die Einheimischen fahren mit. Das ist der Punkt, an dem Konnektivität das Leben am Land wieder attraktiver macht.

Nur: Irgendwer muss diese Struktur aufsetzen. Wer übernimmt die Buchung? Wer garantiert den Anschluss, wenn der Zug 18 Minuten Verspätung hat? Wer zahlt die schwachen Zeiten? Wem gehören die Daten? Wer haftet, wenn eine Fahrt ausfällt? Und wer entscheidet, ob das Fahrzeug zum gut ausgelasteten Bahnhof fährt oder zum Betrieb am Ende des Tals?

Das klingt weniger nach Zukunft als Sensorik und Fahrzeugmodelle. Wirtschaftlich entscheidet es mehr.

Menschen steigen nicht wegen der Technik um

Das beste Angebot scheitert, wenn es niemand nutzt. Und die Rolle des Klimabewusstseins wird dabei gehörig überschätzt.

Der Gast lässt das Auto nicht stehen, um ein guter Mensch zu sein. Er lässt es stehen, wenn die Alternative bequemer ist und er sich darauf verlassen kann. Wenn sie günstiger ist, umso besser.

Der Urlaub ist dafür ein guter Moment. Menschen sind aus ihren Routinen raus, probieren Sachen aus, organisieren ihre Wege ohnehin neu. Ob das zuhause nachwirkt, ist noch nicht ausreichend belegt, da würde ich mich nicht zu weit hinauslehnen. Für eine Destination reicht der Urlaub trotzdem: Hier lässt sich zeigen, dass es ohne eigenes Auto geht, ohne dass sich jemand einschränken muss.

Die Technologie macht es möglich. Genutzt wird sie erst, wenn sie im Alltag der Gäste die bequemere Variante ist.

Wer das System organisiert, dem gehört der Markt

Europa pilotiert viel und skaliert wenig. Das liegt nicht nur an Regulierung und technischer Vorsicht. Meistens fehlt jemand, der aus Fahrzeug, öffentlichem Verkehr, touristischer Nachfrage und regionaler Verantwortung ein Produkt macht.

Waymo wird uns das nicht bauen. Und auch kein europäischer Fahrzeughersteller wird entscheiden, wie der Gast vom Bahnhof in ein österreichisches Seitental kommt.

Die unternehmerische Chance liegt zwischen den Zuständigkeiten. Sie gehört denen, die Betreiber, Verkehrsverbünde, Destinationen, Gemeinden und Betriebe koordinieren und daraus ein Angebot machen, das an einem Dienstag im November genauso funktioniert wie am Anreisesamstag im Winter.

Wer damit anfangen will, braucht dafür übrigens kein autonomes Fahrzeug. Es reicht, in einer Region die Fragen von oben zu beantworten: Buchung, Anschluss, Finanzierung der schwachen Zeiten, Daten, Haftung. Wer das geklärt hat, ist bereit, wenn die Fahrzeuge kommen. Die anderen pilotieren dann noch.

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AI Summaries

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg wird neuer Investor bei „Höhle der Löwen“

Frank Thelen macht Schluss und wird durch Nico Rosberg ersetzt, wie Carsten Maschmeyer via Twitter mitteilte. Rosberg ist seit seiner zehnjährigen Laufbahn, die er 2016 mit dem Weltmeistertitel krönte, als Investor in in E-Scooter-Unternehmen und Lebensmittel-Startups aufgefallen. Anmerkung: „Die Höhle der Löwen“ wird zwar bereits im Frühling mit der siebten Staffel zurückkehren, da allerdings für sechs Folgen noch mit Frank Thelen – die siebte Season wurde gemeinsam mit der sechsten gedreht.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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Frank Thelen macht Schluss und wird durch Nico Rosberg ersetzt, wie Carsten Maschmeyer via Twitter mitteilte. Rosberg ist seit seiner zehnjährigen Laufbahn, die er 2016 mit dem Weltmeistertitel krönte, als Investor in in E-Scooter-Unternehmen und Lebensmittel-Startups aufgefallen. Anmerkung: „Die Höhle der Löwen“ wird zwar bereits im Frühling mit der siebten Staffel zurückkehren, da allerdings für sechs Folgen noch mit Frank Thelen – die siebte Season wurde gemeinsam mit der sechsten gedreht.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg wird neuer Investor bei „Höhle der Löwen“

Frank Thelen macht Schluss und wird durch Nico Rosberg ersetzt, wie Carsten Maschmeyer via Twitter mitteilte. Rosberg ist seit seiner zehnjährigen Laufbahn, die er 2016 mit dem Weltmeistertitel krönte, als Investor in in E-Scooter-Unternehmen und Lebensmittel-Startups aufgefallen. Anmerkung: „Die Höhle der Löwen“ wird zwar bereits im Frühling mit der siebten Staffel zurückkehren, da allerdings für sechs Folgen noch mit Frank Thelen – die siebte Season wurde gemeinsam mit der sechsten gedreht.

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Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg wird neuer Investor bei „Höhle der Löwen“

Frank Thelen macht Schluss und wird durch Nico Rosberg ersetzt, wie Carsten Maschmeyer via Twitter mitteilte. Rosberg ist seit seiner zehnjährigen Laufbahn, die er 2016 mit dem Weltmeistertitel krönte, als Investor in in E-Scooter-Unternehmen und Lebensmittel-Startups aufgefallen. Anmerkung: „Die Höhle der Löwen“ wird zwar bereits im Frühling mit der siebten Staffel zurückkehren, da allerdings für sechs Folgen noch mit Frank Thelen – die siebte Season wurde gemeinsam mit der sechsten gedreht.

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Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg wird neuer Investor bei „Höhle der Löwen“

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