18.03.2021

Executive Roundtable: Stell‘ Arbeitsminister Martin Kocher deine Fragen

Business Circle lädt Arbeitsminister Kocher am 22. März zu einem virtuellen Roundtable mit Expertinnen und Experten.
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Coronakrise
Der österreichische Arbeitsminister Martin Kocher war zuvor Chef des Instituts für Höhere Studien | (c) IHS
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Die Coronazeit hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Aber wie geht es weiter zwischen Home Office, flexiblen Arbeitszeiten und Digitalisierung des Arbeitsplatzes? Business Circle hat Arbeitsminister Martin Kocher für einen virtuellen Executive Roundtable gewonnen – und lädt dich dazu ein, Inputs zu liefern und Fragen zu stellen.

Rahmenbedingungen für neues Arbeiten

„Gerade jetzt ist es wichtig die neuen Eckpfeiler für arbeits- und sozialpolitische Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, um stark durch die Krise zu kommen und für den Aufschwung bereit zu sein“, sagt Romy Faisst vom Business Circle. Konkret geht es um Fragen zur Wahlfreiheit beim Arbeitsort und um die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Verträgen, um New Work überhaupt zu ermöglichen. Welche Themen sind für remote Working und neue Arbeitswelten noch relevant? Business Circle lädt alle Teilnehmer des Events über ein Online-Umfrage bereits vorab dazu ein, Inputs zu liefern.

Martin Kocher wird dann am 22. März zu allen Anregungen und Wünschen Stellung nehmen und gemeinsam mit einem hochkarätigen Panel über die Zukunft der Arbeit diskutieren. Mit dabei sind die Arbeitsrechtsexpertin und Anwältin Jana Eichmeyer (Eisenberger & Herzog), Olivia Stiedl, Leiterin des Fachbereichs People and Organisation von PwC Österreich und der Personalchef von AVL List, Markus Tomaschitz.

Österreichs Treffpunkt der HR-Welt

Die Diskussion wird am 22. März ab 17 Uhr live übertragen – die Details dazu erhalten TeilnehmerInnen nach der Anmeldung. Der Roundtable dient auch als Einstimmung auf das große Event „PoP – Power of People 2021“, das im Mai Österreichs Treffpunkt für PionierInnen und GestalterInnen aus der HR-Welt wird. „Angesichts der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umweltbedingungen ist von Personalverantwortlichen nun einerseits eine neue Sprache, eine neue kommunikative Anschlussfähigkeit gefragt, andererseits neue Kompetenzen – etwa jene der Restrukturierung“, so Faisst.

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Die xchannels.ai-Gründerinnen Isabell Claus und Ashley Zvaniashvili. © xchannels.ai

Nur 16 Wochen nach der Gründung meldet xchannels.ai internationalen Erfolg bei der Kundengewinnung. Das von Ashley Zvaniashvili und Isabell Claus geführte Unternehmen mit Sitz in Wien baut eine KI-gestützte Plattform zur automatisierten Erstellung und Distribution von Marketing-Content über Social Media, Presseportale und Webseiten hinweg. Das Ziel: Marken auch in KI-Suchsystemen wie ChatGPT und Perplexity sichtbar zu machen.

Acht Länder, 50 Kund:innen

Seit der Gründung im April 2026 hat das Marketing-Startup sein Angebot auf acht Länder ausgerollt: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Irland, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Laut Mitgründerin Isabell Claus nutzen mittlerweile rund 50 Unternehmen die Plattform, von größeren Organisationen bis hin zu Startups sei alles dabei.

Ein Großkunde als Ausgangspunkt

Den Ausgangspunkt der internationalen Präsenz bildet laut Claus ein einzelner Großkunde: „Wir haben ursprünglich mal angefangen mit einem Unternehmen, das in 34 Ländermärkten aktiv ist, und davon haben wir sukzessive einige schon übernommen“, so Claus im Gespräch mit brutkasten. Weitere Standorte dieses Kunden sollen demnach folgen.

Weil xchannels.ai dadurch von Beginn an mit unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Besonderheiten arbeiten musste, sei die Erschließung weiterer Märkte in der Folge leichter gefallen, erklärt die Gründerin.

Wachstum über Partnerschaften

Für weiteres Wachstum setzt das Gründerinnenteam laut Claus zunehmend auf Partnerschaften statt auf Einzelakquise. Ein Beispiel ist die Kooperation mit der Deutschen Telekom, über die brutkasten bereits berichtete. „Wir wollen mit Partnern schneller wachsen, als jedes einzelne Unternehmen direkt bei uns anzubinden und zu gewinnen“, meint Claus. Über Partner sollen sich künftig größere Kundengruppen aus einer Region gleichzeitig erschließen lassen.

Standorte in London und New York geplant

Aktuell beschäftigt das Startup laut eigenen Angaben acht Vollzeitmitarbeitende, verteilt auf Wien und Berlin. Die Aufgaben sind zwischen den Gründerinnen geteilt: Mitgründerin Ashley Zvaniashvili leitet die technischen Themen und die App-Entwicklung, Claus selbst kümmert sich um Business-Development, große Partnerschaften und die internationale Expansion.

Wie diese Expansion aussehen soll, ist bereits klar skizziert: Die für London und New York angekündigten Standorte sollen laut Claus reale Büros werden, keine rein virtuelle Präsenz: „Wir waren jetzt recht oft in London, und das ist schon nochmal ein anderes Klima – da geht es darum, die Netzwerke vor Ort zu stärken“, erklärt sie. In den Städten sollen dafür in erster Linie Relations- und Partnership-Positionen entstehen, während der Kern des Unternehmens in Wien bleibt.

Beispielhafter Content-Distributions-Screen von xchannels.ai © xchannels.ai

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