12.04.2018

eSports als Fokus-Thema am 4GAMECHANGERS Festival

Das 4GAMECHANGERS Festival greift den aktuellen eSports-Hype auf und wird am 4FUTURE-Tag den Finalspielen der A1 eSports League Austria den passenden Rahmen bieten.
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Finale am 4Gamechangers Festival - esports-hype

Das Besondere an diesem Aufeinandertreffen von eSports und einem etablierten Event wie dem 4GAMECHANGERS Festival (18. – 20. April 2018) ist die Tatsache, dass in Österreich bis jetzt vor allem auf Gaming-Events gespielt wurde. Auf Genre-fremden Veranstaltungen wurde das wachsende Thema und der eSports-Hype bis jetzt fast gänzlich ausgespart. Die beiden Comic Cons in Wels und Wien einmal ausgenommen.

A1 nutzt den eSports-Hype

Im Rahmen der Gaming-Veranstaltung Game City im Wiener Rathaus vergangenes Jahr, kündigte A1 ihre eSports League Austria an. In zwei Disziplinen startete Österreichs größter Mobilfunkanbieter seine Liga. Die zwei populären Computerspiele „League of Legends“ und „Project Cars 2“ sollten den Spielern eine gute Mischung aus dem so breit gefächerten eSports-Bereich bieten. Während in League of Legends die besten Teams Österreichs in einer Liga gegeneinander antraten und schließlich in Playoffs bzw. Halbfinalspielen die beiden Finalisten eruierten, wurde in Project Cars 2 sogar die erste Europameisterschaft in diesem Spiel ausgetragen.

25.000 Euro Preisgeld

Sowohl in League of Legends als auch in Project CARS 2 werden im Rahmen des diesjährigen 4GAMECHANGERS Festivals der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe die Finalspiele ausgetragen. Am Freitag, den 20. April 2018, werden insgesamt 25.000 Euro Preisgeld an die Gewinner vergeben. Passend, dass der Tag das Motto „4Future“ trägt, ist doch eSports schon seit einiger Zeit einer der großen Wachstumsmärkte weltweit. Vor dem Finale, das Partner wie Red Bull, Samsung und Techbold an seiner Seite hat, sorgen noch spannende Panels, Diskussionen und Keynotes für den passenden Rahmen.

Live auf A1 TV und A1 Now

Wie es sich für das Thema gehört, kann man die Finalspiele sowohl vor Ort mit Live-Castern und Analysten begleiten, oder man verfolgt das digitale Geschehen auf der dafür geschaffenen Streaming-Plattform Twitch.tv. Auch auf Facebook wird das Event live übertragen. Als erster Kabel-TV Anbieter bringt A1 die Live-Übertragung allerdings dank eigener Kanäle auch in die österreichischen Wohnzimmer. Alle A1 TV Kunden können am 20.04. live zur Primetime ab 20:15 beim Finale auf A1 Now mitfiebern. Für alle A1 Kunden, die gerade unterwegs sind, ist das Finale neben Twitch.tv auch auf der A1 Now APP verfügbar.

Opinion Leader, Influencer und Vertreter der genannten Firmen, werden das Event natürlich vor Ort begleiten. Wer am Netzwerken interessiert ist, schaut vorbei. Denn fest steht, dass der eSports-Hype noch vielen Unternehmen große Chancen bieten wird.

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V.l.: Philipp von Lattorff, Johanna Pirker, Georg Kopetz und Dietrich Haubenberger bilden die Arbeitsgruppe
V.l.: Philipp von Lattorff, Johanna Pirker, Georg Kopetz und Dietrich Haubenberger bilden die Arbeitsgruppe "Science to Business" von Forwit | (c) Johannes Zinner

Die Verhandlungen zur gemeinsamen europäischen Gesellschaftsform EU Inc. bewegen sich langsam auf die Zielgerade zu. Mitsprache haben dabei nicht nur die EU-Kommission, die bereits im März ihren Entwurf vorlegte, und das EU-Parlament, das letztlich über das Regelwerk abstimmen wird, sondern auch der Rat der EU, also die Regierungen der Mitgliedstaaten. In der zweiten Reihe machen zudem einige mächtige Interessensvertretungen, etwa mehrere nationalstaatliche Notariatsverbände, ihren Einfluss geltend.

Eines zeichnet sich dabei bereits klar ab: Die Verhandlungen laufen auf einen Kompromiss hinaus, wie brutkasten bereits analysierte. Bereits der Kommissionsentwurf war eine im Vergleich zu den ursprünglichen Forderungen der im Startup-Umfeld formierten Initiative „EU-INC“ abgespeckte Version. Dass es in den Verhandlungen zu Abänderungen im Sinne der Initiative kommt, ist höchst unwahrscheinlich. Vielmehr stehen Streichungen zentraler Punkte im Raum, die für die Initiative zum Kern des Vorhabens zählen.

„Once in a generation-Chance für Österreich und Europa“

Diese adressiert nun auch die Arbeitsgruppe „Science to Business“ des österreichischen Rats für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (Forwit) in einem offenen Brief an mehrere österreichische Regierungsmitglieder. Der Arbeitsgruppe gehören TTTech-Gründer Georg Kopetz, Informatik-Professorin Johanna Pirker, Neurologe Dietrich Haubenberger und Philipp von Lattorff, Aufsichtsratsvorsitzender des Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna, an.

Die EU Inc. sei eine „once in a generation-Chance für Österreich und Europa“, heißt es im offenen Brief. Während die Bundesregierung mit der strategischen öffentlichen Beschaffung und der Errichtung eines Dachfonds bereits zwei „kritische Schwachstellen“ im Wissenstransfer in Österreich angehe, könne dies gemeinsam mit der EU mit der EU Inc. auch beim Thema Skalierung „schlagkräftig“ gelingen.

Regierung soll sich für zentrales Handelsregister und Mitarbeiter:innenbeteiligung einsetzen

Zwei aus Sicht von Forwit dafür maßgebliche Elemente der EU Inc., nämlich ein zentrales europäisches Handelsregister und eine standardisierte Mitarbeiter:innenbeteiligung, würden aber aktuell drohen, im Zuge der Verhandlungen gestrichen zu werden. Ersteres brauche man, damit es sich bei der EU Inc. tatsächlich um einen europäischen Standard handle, zweiteres, damit europäische Wachstumsunternehmen im Wettbewerb um Talente bestehen könnten. Zudem betont die Forwit-Arbeitsgruppe auch die Möglichkeiten, die die neue Gesellschaftsform KMU im Allgemeinen bieten könne.

Entsprechend fordert sie die Regierungsmitglieder im offenen Brief konkret dazu auf, sich in den Verhandlungen für das zentrale Handelsregister und die Mitarbeiter:innenbeteiligung einzusetzen, ebenso wie für die freie Wahl des Registrierungssitzes, den Zugang für alle Unternehmen und die Geltung des lokalen Arbeits- und Steuerrechts. Und zudem „die EU Inc. als Bestandteil der Umsetzung der Industriestrategie 2035 zu erachten und in der Folge entsprechend mitzugestalten.“ Man stehe den Adressat:innen und der gesamten Bundesregierung „für eine Vertiefung und Begleitung der österreichischen Position selbstverständlich zur Verfügung.“

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