25.08.2025
STARTUP-POLITIK

Zehetner im Interview: Wie es um den Dachfonds und die Reform der FlexCo steht

Interview. Wie geht es in der heimischen Startup-Politik weiter? Darüber haben wir mit der zuständigen Staatssekretärin Elisabeth Zehetner gesprochen - angefangen von der Reform der FlexCo bis zum geplanten Dachfonds.
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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher

Im Mai war Staatssekretärin Elisabeth Zehetner im brutkasten-Talk zu Gast und sprach über zwei Kernanliegen der Szene: die Reform der FlexCo und einen österreichischen Dachfonds (brutkasten berichtete). Nun skizziert sie den weiteren Fahrplan: Bei der FlexCo stehen rund 1.300 Gründungen seit Einführung zu Buche; für eine Evaluierung soll aber noch mehr Feedback aus der Szene eingeholt werden.

Beim Dachfonds erwartet Zehetner im September die EcoAustria-Studie zur Ausgestaltung. Diskutiert werden eine Zielgröße von rund einer halben Milliarde Euro, ein staatlicher Ankeranteil, die Gewinnung institutioneller Investoren, ein unabhängiges Management mit internationalem Mandat und der KfW als Referenzbeispiel.

Zudem haben wir mit Zehetner auch über die neue Rechtsform „European Startup and Scaleup“ (ESSU) auf europäischer Ebene gesprochen. Zum Hintergrund: Aktuell gibt es eine Diskussion darüber, ob sie künftig als Richtlinie oder Verordnung umgesetzt wird (brutkasten berichtete).


brutkasten: Im Regierungsprogramm ist eine Evaluierung bzw. etwaige Weiterentwicklung der flexiblen Kapitalgesellschaft verankert. Wie weit ist hier der aktuelle Stand?

Elisabeth Zehetner: Wir haben seit Einführung der Rechtsform rund 1.300 FlexCos. Erst sehr wenige arbeiten bereits ein ganzes Jahr in dieser Form. Für eine seriöse Evaluierung brauchen wir aber eine ausreichende Basis an Unternehmen mit Praxiserfahrung. Wir wollen uns genau ansehen: Reicht die Mitarbeiterbeteiligung aus? Wie einfach ist die Weitergabe von Gesellschaftsanteilen? Wir möchten von jenen lernen, die schon in der FlexCo sind: Was funktioniert, was nicht? Mit einer ordentlichen Evaluierung können wir starten, wenn genügend Fälle ein Jahr Praxis vorweisen.

Inwiefern ist hier auch der Startup-Rat eingebunden?

Diese Vorgehensweise ist auch mit dem Startup-Rat abgestimmt. Wir haben diskutiert und sind gemeinsam zum Schluss gekommen: Es ist noch zu früh, zu evaluieren, wenn es noch kaum Erfahrungswerte gibt. Wir wissen noch nicht, wie Investoren reagieren, ob es tatsächlich einfacher wurde oder wo Hürden bestehen – anders als ursprünglich gedacht. Die Reform ist jedenfalls im Regierungsprogramm festgehalten. Es gab anfangs Kritiker:innen, die sagten, die Mitarbeiterbeteiligung gehe nicht weit genug und die Weitergabe von Anteilen sei noch immer nicht einfach genug. Das sind zwei Punkte, die wir besonders genau prüfen – kombiniert mit Rückmeldungen aus der Praxis.

Eines der größten Projekte der Regierung im Bereich der Startup-Politik ist die Schaffung eines Dachfonds. Hier wurde angekündigt, dass von EcoAustria eine umfassende Studie zu einer möglichen Ausgestaltung präsentiert wird. Wann liegen hier die ersten Ergebnisse vor?

Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im September die Ergebnisse präsentieren können. Wir sind ein gutes Stück weiter. Wir haben uns Dachfonds-Modelle in den USA, Europa und Asien angesehen. In den USA ist vieles auf privates Kapital fokussiert, mit schlanken Rahmenbedingungen, die private Investor:innen anziehen. In Europa beruhen viele Modelle auf Public-Private-Partnerships. Das größte Beispiel ist die KfW in Deutschland. Dort zielt man bis 2030 voraussichtlich auf ein Volumen von rund 13,6 Milliarden Euro ab. Deutschland ist zehnmal so groß wie Österreich, aber es ist eine deutliche Referenz.

Elisabeth Zehetner im Gespräch mit brutkasten | (c) Philipp Neuherz

Für uns geht es um Grundsatzfragen: Wenn wir etwa eine Zielgröße von einer halben Milliarde anpeilen – mit welchem Anteil geht der Staat als Ankerinvestor hinein, um die Bedeutung zu signalisieren? Wie gewinnen wir vor allem institutionelle Investoren – Banken, Versicherungen oder Pensionskassen?

Dafür schauen wir uns aktuell die nötigen Rahmenbedingungen an, um das möglichst attraktiv zu machen. Inhaltlich ist klar: Ein solcher Fonds funktioniert nur mit äußerst unabhängigem Management und wenn er auch international agieren kann. Der Fondsstandort muss natürlich in Österreich sein – dort liegt auch der Investment-Schwerpunkt. Zur Ansiedlung des Fonds kann ich nur so viel sagen: Das KfW-Modell in Deutschland gefällt mir als Referenz sehr gut.

Kommen wir zur EU Inc und der Diskussion über eine neue Rechtsform für Startups und Scale-ups. Hier wird aktuell auf europäischer Ebene diskutiert, ob es über eine Richtlinie anstatt einer Verordnung umgesetzt wird – was Vertreter:innen aus der Startup-Szene als Verwässerung kritisieren. Welche Linie vertritt hier Österreich: Plädieren Sie für eine Verordnung mit einheitlichen Regeln?

Wir warten auf die Details. Grundsätzlich sind die Stärkung des Binnenmarkts und der Abbau von Hürden innerhalb Europas sinnvoll – gerade vor dem Hintergrund von Handelskonflikten. Zur Frage Verordnung vs. Richtlinie: Eine neue Rechtsform muss in die nationalen Rechtsregime passen. Der konkrete Zuschnitt ist noch unklar. Wichtig ist, dass nationale Institutionen – etwa Banken – diese Rechtsform akzeptieren. Fragen zu Insolvenz- und Arbeitsrecht berühren stark nationale Zuständigkeiten; man kann nicht alles europäisch vereinheitlichen. Ich sehe den Grundgedanken positiv: Binnenmarkt stärken, Regulierungen harmonisieren, Markteintrittsbarrieren senken. Um zu beurteilen, ob die vorgeschlagene Rechtsform die richtige ist, braucht es einen fertigen, konkreten Vorschlag. Dann können wir gezielt Feedback geben.

Welche Rolle wird künftig die FlexCo haben, sofern eine neue europäische Rechtsform für Startups und Scaleups kommt?

Genau das ist zu prüfen: Worin unterscheidet sie sich? Brauchen wir mehrere parallele Rechtsformen? Mir liegt derzeit kein ausformulierter Rechtsvorschlag zur „European Startup and Scaleup“ (ESSU) vor – nur erste Ideen. Die europäische Startup- und Scaleup-Strategie umfasst mehrere Punkte: Regulierungs­harmonisierung, Fachkräftegewinnung – etwa über erleichterte Zuwanderung, einen europäischen Risikokapitalfonds und besseren Marktzugang – etwa durch die öffentliche Hand als Erstkundin für Pilotprojekte.

Bleiben wir beim Thema. Viele Startups wünschen sich den Staat häufiger als Auftraggeber. Grundtenor: Hier gibt es noch Aufholbedarf in Österreich. Was muss hier aus Ihrer Sicht noch getan werden?

Wir müssen analysieren, warum das derzeit noch zu selten passiert. Es gibt aber positive Beispiele, und eine öffentliche Pilotkundin kann eine Förderung ohne Zuschuss sein – oft mit gleicher oder größerer Wirkung: ein starker Referenzkunde und finanzierte Umsetzung. Gleichzeitig geht die öffentliche Hand mit Steuergeld um; Projekte müssen risikoarm sein. Wir müssen die Schwelle definieren: Wie viel Risiko ist vertretbar? Bei manchen Vorhaben braucht es Zuschüsse, Finanzierungen oder Garantien. Wo ein Proof of Concept vorliegt, kann ein großer Pilotkunde der effektivere Hebel sein. Das Thema steht auf der Agenda des Startup-Rats. Neben Vergabe-Experten wollen wir auch die Bereitschaft öffentlicher Einrichtungen stärken, First Customer zu sein.

Bis 2030 soll sich die Zahl der Uni-Spin-offs in Österreich verdoppeln. ETH Zürich und TU München gelten als Vorbilder — was braucht es in Österreich, damit wir hier anschließen können?

In der Bundesregierung gibt es dazu eine gemeinsame Sicht: Spin-offs sind extrem wichtig, Patente sollen nicht in der Schublade liegen, sondern zu Geschäftsmodellen werden. Es gibt bahnbrechende Erfindungen, aber Forschende brauchen oft lange, um bereit für den Schritt ins Unternehmertum zu sein. Deshalb sind Entrepreneurship-Education-Initiativen – u. a. von Rudi Dömötör und anderen – essenziell. Forschende brauchen ein unternehmerisches Mindset: Aus Grundlagenforschung Wertschöpfung schaffen.

Wir waren in Österreich bei Zielvorgaben für Universitäten spät dran. Inzwischen haben Hochschulen in Österreich, wie WU Wien oder TU, entsprechende Programme und vernetzen sich, um Ressourcen zu teilen, statt überall das Gleiche aufzubauen. Die gesetzten Maßnahmen werden ihre volle Wirkung erst in einigen Jahren entfalten. Ich habe das Gefühl, wir sind auf dem richtigen Weg – politisch und universitär – mit demselben Ziel: aus mehr Patenten Business-Chancen machen.

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Martin Ohneberg am World Venture Forum in Kitzbühel | (c) brutkasten

Beim World Venture Forum in Kitzbühel hielt Martin Ohneberg auf Einladung von Initiator Berthold Baurek-Karlic die Rede zum Gala-Dinner: über Europa im globalen Kontext. Seine Botschaft, die er im brutkasten-Gespräch wiederholt: Europa hat kein Ideen-, sondern ein Umsetzungs- und Kapitalproblem. Und: „Wir reden nicht von einer Krise, sondern von einer Transformation.“ In der Transformation bringe Warten nichts.

Ohneberg weiß, wovon er spricht. Der Vorarlberger Industrielle übernahm 2011 die HENN Gruppe und baute den Verbindungstechnologie-Spezialisten zum Nischen-Weltmarktführer bei Ladeluft-Schnellkupplungen für die Automobilindustrie aus – eine Position, die das Unternehmen bis heute hält. Während die Branche mitten in einer schmerzhaften Transformation steckt, richtet er seine Gruppe nun auf einen Megatrend aus, der von KI-Rechenzentren bis zu humanoiden Robotern reicht: Kühlung.

Im Gespräch mit brutkasten erklärt Ohneberg, warum Europa beim Thema Souveränität den letzten Moment erreicht hat, weshalb das Self-driving Car der echte Game Changer wird und was passieren muss, damit der Kontinent nicht zum reinen Anwender fremder Technologien wird.


brutkasten: In deiner Rede beim World Venture Forum hast du die Formel „Europe discusses, America decides, Asia acts“ aufgegriffen. Gleichzeitig läuft gerade die Debatte um Europas digitale Souveränität. Ist da ein Momentum?

Martin Ohneberg: Wenn Europa jetzt beim Thema Souveränität nicht aufwacht, wird es ganz schwierig. Ich glaube, es ist der letzte Moment. Das wurde erkannt, der Draghi-Report hat seinen Teil dazu beigetragen. Jetzt muss gehandelt werden. Die Frage ist: Haben wir noch eine Chance, das Ruder herumzureißen? Die Gefahr ist, dass wir vom Land der Innovation und der Produktion zum Land der Anwender werden. Und leicht wird das nicht: Kapital ist der Rohstoff der Zukunft. Wenn man sich den Börsengang von SpaceX anschaut, sind das Dimensionen, da können wir in Europa nicht mit. Wir haben tolle Ideen und viele tolle Startups. Aber wenn man anschaut, wo sie skalieren und wo sie das Geld holen, ist es dann doch Amerika.

Was muss auf europäischer Ebene passieren? Sollte die öffentliche Beschaffung etwa gezielt europäische Lösungen bevorzugen?

Man kann das leicht sagen, aber es ist diffiziler, als oft geglaubt wird. Unsere Abhängigkeiten sind in vielen Technologien und bei seltenen Erden inzwischen so groß, dass es extrem schwierig ist, sich stärker gegen andere Nationen aufzustellen. Dazu fehlt die Geschlossenheit: 27 Länder, jeder agiert selbst, Frankreich anders als Deutschland. Natürlich macht es Sinn, die europäische Wirtschaft stärker zu schützen. Aber die eigentlichen Probleme liegen tiefer: Wir haben keinen einheitlichen Kapitalmarkt, weshalb das Geld, das in Europa durchaus vorhanden ist, hauptsächlich nach Amerika geht. Die Bürokratie ist überbordend. Und wir müssen wegkommen von den Überschriften, ob das jetzt Green Deal heißt oder Industrial Acceleration Act, und in die Umsetzung kommen. Europa ist prädestiniert für tolle Strategien und Visionen. Am Ende mangelt es an der konsequenten Umsetzung.

Woran scheitert die?

Wir haben tolle Universitäten, Innovationen, eine starke Industrie. Aber wir bringen es nicht auf die Straße, weil Europa ein zu komplexes Gebilde ist. Allein die Geschwindigkeit: Bis etwas durch Parlament und Kommission ist, vergehen im Schnitt rund 18 Monate. Bis es in Kraft tritt, reden wir von zwei, drei Jahren. Wir sind aber in einer Zeit angekommen, in der Speed der Key ist. Es passieren ja Dinge, aber sie passieren halt außerhalb Europas. Das ist eigentlich das Thema. Die Konsequenz: Bei uns wird gegründet und entwickelt, skaliert wird in Amerika. Und dann importieren wir die Produkte wieder, die wir selbst erfunden haben.

Du bist mit HENN Zulieferer der Automobilindustrie. Bei VW und anderen ist enormer Druck im System. Wie nimmst du die Lage wahr?

Das, was jetzt in Europa passiert, ist meiner Ansicht nach erst der Beginn. Da wird noch mehr kommen. Vor ein paar Jahren hat man für diese Zeit von 125 Millionen produzierten Autos weltweit gesprochen, wir sind jetzt bei rund 90 bis 92 Millionen. Global wird wenig Wachstum vorhanden sein, dafür kommt ein massiver Verdrängungswettbewerb zwischen den Regionen, der nach aktuellem Stand zugunsten Asiens ausgehen wird. Wichtig ist mir die Unterscheidung: Wir reden nicht von einer Krise, sondern von einer Transformation. Eine Krise geht vorbei, ob Corona, Suezkanal oder Energiepreise. Die Transformation bleibt. In der Krise kannst du durchtauchen, in der Transformation bringt Warten nichts. Du musst handeln und gestalten.

Du siehst den nächsten großen Schub bei Self-driving Cars. Warum ausgerechnet dort?

Weil sich die Mobilität damit noch einmal fundamental verändert. Beim E-Auto ist der Customer Benefit de facto der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Das ist ideologisch, ob das ein riesiger Kundenvorteil ist, kann man diskutieren. Das Self-driving Car hat den echten Customer Benefit: Ich muss nicht mehr selbst fahren und kann jederzeit einsteigen. Wenn man sich anschaut, was Waymo, Huawei und andere schon auf der Straße haben und welche Datenmengen dort täglich generiert werden, kann man sich vorstellen, wie schnell das gehen wird. Für die Zulieferindustrie heißt das: extreme Standardisierung und Konsolidierung. Autos werden modular. Man kauft künftig ein „Skateboard“ mit vier Rädern, Batterie und integrierter Software, das Self-driving-Modul wird eingeschoben wie früher das erste Navi ins Auto. Und es wird die Foxconns geben, die das komplette Modul fertigen.

Wie stellt sich HENN darauf ein?

Wir kommen aus einer Nische, in der wir bis heute Weltmarktführer sind, der Ladeluft, und transformieren uns in einen Markt, der groß, aber extrem kompetitiv ist. Wir sind de facto in einem Red Ocean unterwegs. Deshalb richten wir die Gruppe stark auf den Megatrend Kühlung aus. Überall, wo verstärkt Elektrizität eingesetzt wird, braucht es Kühlung, und künftig immer öfter Wasserkühlung, weil die Leistungen so hoch sind. Die Rechenzentren, die jetzt gebaut werden, müssen alle wassergekühlt werden. Das ist unser Heimspiel: Da haben wir erste Anwendungen, Prototypen und intensive Gespräche. Dazu kommen Renewables wie Windkraft. Und humanoide Roboter, die aktuell noch luftgekühlt sind, künftig aber ebenfalls wassergekühlt werden müssen.

Stichwort Humanoide und Physical AI: Hat Europa dort überhaupt eine Chance?

Die Voraussetzungen wären da: Wir haben die Ingenieure, die klassische Industrie, hohe Innovationstätigkeit. Und die Notwendigkeit ist hundertprozentig gegeben: Demografisch müssen wir in Automatisierung und Robotik investieren, Punkt. Aber aktuell passiert wieder fast alles außerhalb Europas. Wenn Europa Souveränität ernst nimmt, muss spätestens bei den Humanoiden sichergestellt sein, dass es ein europäisches Produkt gibt, weil der Vergleich zum Menschen so nahe ist. Wenn China, die USA oder andere unsere Humanoiden in den Produktionshallen steuern, weiß ich nicht, ob das so angenehm ist. Es gibt positive Schritte wie die große Finanzierungsrunde von Neura Robotics mit Partnern wie Bosch und Schaeffler. Aber das Kapital fließt insgesamt wiederum nicht nach Europa. Die große Frage wird sein: Wie hoch ist unser Wertschöpfungsanteil? Dass wir anwenden werden, davon bin ich überzeugt. Ob wir ein eigenes Ökosystem aufbauen können, das entscheidet sich jetzt.

Zum Abschluss: Was gibst du Gründer:innen mit, die jetzt starten?

Es gibt nichts Besseres, als Unternehmer zu sein. Das ist die Champions League der Wirtschaft. Es kann jeder Unternehmer werden. Man braucht den Mut zu sagen: Jetzt mache ich den Sprung. Und dann Konsequenz. Aber es muss klar sein: Eine Unternehmerkarriere hat immer Höhen und Tiefen. Der Unternehmer ist der Einzige, der wirklich Risiko nimmt. Er ist bis zum Schluss auf dem Schiff.

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