26.05.2020

Die Lichtermacher: Luke Roberts verkauft sich in den USA gut über Amazon

Das Lampen-Startup Luke Roberts von Lukas Pilat und Robert Kopka hat mittlerweile den US-Markt als viertstärksten Absatzmarkt etabliert - und dabei Amazon als effizientesten Vertriebskanal ausgemacht. Ab Herbst soll es eine Stehlampe geben, wie Co-Founder Robert Kopka erzählt.
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Luke Roberts, Florian Gschwandtner,, Startup, Trivago, 8eyes, 2 Minuten 2 Millionen, Puls 4,
(c) Luke Roberts - Die Gründer Lukas Pilat und Robert Kopka (mittlerweile nicht mehr dabei)

Ende Februar 2019 äußerten die Luke Roberts-Gründer Lukas Pilat und Robert Kopka das Vorhaben, in den USA durchstarten zu wollen. Bereits damals hatten die beiden Founder Amazon USA als Vertriebskanal im Sinn. Dieses Gefühl sollte sich bewahrheiten, denn schon jetzt sind nach dem DACH-Raum die Vereinigten Staaten der viertgrößte Markt für das Lampen-Startup.

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Luke Roberts: „Amazon-Kanal am besten skalierbar“

„Wir haben gelernt, dass Lampen in den USA ganz anders verkauft werden, als in Europa. Unser Vertrieb in Nordamerika konzentriert sich nun primär auf Amazon, da dieser Kanal bisher am allerbesten funktioniert und skalierbar ist. Einzelne Fachhändler und große Ketten wie ‚BestBuy‘ haben bisher nicht die erwarteten Ergebnisse gebracht“, sagt Kopka.

Verdreifachung des Umsatzes

Luke Roberts hat mittlerweile einige Tausend Lampen in Wien Floridsdorf produziert und an Kunden von Kanada bis Südafrika und Hongkong verschickt. „Wir sind seit 2018 auf dem Markt und konnten den Umsatz von 2018 auf 2019 verdreifachen. 2020 wollen wir in etwa eine Verdopplung schaffen“, erklärt der Co-Founder, der allerdings dazu keine genaueren Zahlen nennen möchte.

„Nicht von Fachhändlern abhängig“

Der Vertrieb fokussiert dabei weiterhin auf den B2C-Bereich, auch wenn es B2B ebenso Erfolge gab: „Der Verkauf an Endkunden hat uns auch in der aktuellen Coronakrise geholfen, da wir nicht von Fachhändlern oder Architekten abhängig sind. Im B2B-Bereich konnten wir aber auch schon große Kunden, wie PwC im DC Tower in Wien, eine Design-Agentur in Shanghai und Co-Working Spaces, wie zum Beispiel Andys coworking company, als Kunden gewinnen“, sagt Kopka.

Farbig-veränderbarer Lampenschirm

Die Lichtermacher sind erfolgreich und noch nicht am Ende ihrer Ideen. Seit etwa einem Jahr gibt es den Lampenschirm Bloom, ein Add-on zur Lampe, die ihr Erscheinungsbild verändern kann. Durch ein High-Tech Acrylglas kann die Farbe des Schirms je nach Lichteinstellung angepasst werden. „Derzeit bestellen mehr als 30 Prozent unserer Kunden zu ihrer Lampe auch einen Bloom“, erwähnt Kopka, der auch offenbart, dass man bald ein weiteres Produkt im Sortiment habe.

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(c) Luke Roberts – Der Lampenschirm Bloom von Luke Roberts kann farblich angepasst werden.

Ab Herbst neues Model verfügbar

Die Stehlampe „Model L“ ist für Orte gedacht, an denen es keinen Deckenauslass gibt oder gezielt ein bestimmter Bereich beleuchtet werden soll. Kopka dazu: „Das kann ein Arbeitsplatz genau so wie ein Couchtisch sein. Das ‚Model L‘ kann derzeit vorbestellt werden und wird im Herbst ausgeliefert. An weiteren Produkten arbeiten wir bereits.“

Aus dem Archiv: Video-Talk mit Luke Roberts Lighting-Co-Founder Robert Kopka über das 500.000 Euro Investment.


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Majourny
© Majourny - Severin Bergsmann und Fabian Pischinger.

Es begann mit einer App, die KI zur automatischen Routenerstellung nutzte. Basierend auf ihren Interessen bekamen Nutzer:innen Empfehlungen für Hotels, Restaurants und Aktivitäten in der ausgewählten Stadt. Die Routen konnten dann in einem Feed geteilt werden, um Vertrauen zu schaffen und die App von rein algorithmischen Planern zu unterscheiden. Das Ziel der beiden Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann war es, als B2C-Reiseplaner Endkund:innen zu erreichen. Doch dann sprach man mit den Hotels.

Majourny-Founder: „Haben nicht im Office überlegt“

„Je mehr wir mit Hotels gesprochen haben, desto klarer wurde: Die Gäste sind längst digital, die Betriebe dahinter oft noch nicht. Dort geht jeden Tag enorm viel Zeit für Telefonate, Zettel und Nachfragen verloren“, sagt Pischinger. Also pivotierte man und versteht sich jetzt als B2B-Plattform für Hotels. Das Wissen über die Erwartungen digitaler Gäste nahm das Team mit. „Die Gen Z will ihre Anliegen digital erledigen, zu jeder Uhrzeit. Gleichzeitig hat das Personal schlicht keine Kapazität mehr, alles händisch abzufangen.“

Seit Ende 2025 entsteht die Software direkt im Hotelalltag, gemeinsam mit dem Stift Schlägl und dem Boutiquehotel Königswieserhof im Bezirk Freistadt. Als dritter Pilotbetrieb kamen die ARVE Chalets auf der Turracher Höhe dazu.

„Wir haben nicht im Büro überlegt, was Hotels brauchen könnten. Wir waren im Betrieb und haben gesehen, wo jeden Tag Zeit verloren geht“, ergänzt Pischinger. Unterstützt wird die Entwicklung durch ein FFG-Kleinprojekt, das Projektvolumen beläuft sich auf 150.000 €. Das Ziel des Projektes ist es, Hotels autonomer zu gestalten und Abläufe mittels KI-Agenten zu vereinfachen.

Daten automatisch ins System

Majourny wird an das bestehende Property-Management-System (PMS) des Hotels angebunden. Anreisen, Zimmernummern und Aufenthaltsdaten fließen somit automatisch ins System, eine zusätzliche Insellösung entstehe nicht. Der TeamHub bündelt Aufgaben, Übergaben und Kommunikation zwischen Rezeption, Housekeeping, Haustechnik und Küche. Eine KI-Wissensdatenbank soll auch neuen oder saisonalen Mitarbeiter:innen Antworten zum Haus liefern, und über einen digitalen Concierge erreichen Gäste das Hotel rund um die Uhr.

Zielgruppe sind der Aussendung zufolge Boutiquehotels, inhabergeführte Hotels und Chalets, also Betriebe, in denen wenige Menschen viele Rollen übernehmen und für eine eigene IT-Abteilung kein Platz ist.

Mit Version 1.0 startete im September auch der Vertrieb. Langfristig sollen KI-Agenten einen großen Teil der Back-Office-Arbeit in Hotels selbstständig erledigen. Die Verantwortung bleibe dabei beim Menschen: Entscheidungen über Preise, Kulanz oder Beschwerden treffe weiterhin das Hotel. „Die KI soll niemanden ersetzen“, so die Founder. „Sie soll die Arbeit übernehmen, die keiner gerne macht, damit wieder mehr Zeit für die Gäste bleibt.“

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Die Lichtermacher: Luke Roberts verkauft sich in den USA gut über Amazon

  • Ende Februar äußerten die Luke Roberts-Gründer Lukas Pilat und Robert Kopka das Vorhaben in den USA durchzustarten.
  • Unser Vertrieb in Nordamerika konzentriert sich nun primär auf Amazon, da dieser Kanal bisher am allerbesten funktioniert und skalierbar ist.
  • Luke Roberts hat mittlerweile einige Tausend Lampen in Wien Floridsdorf produziert und an Kunden von Kanada bis Südafrika und Hongkong verschickt.
  • „Derzeit bestellen mehr als 30 Prozent unserer Kunden zu ihrer Lampe auch einen Bloom“, erwähnt Kopka, der auch offenbart, dass man bereits ein weiteres Produkt im Sortiment habe.
  • Die Stehlampe „Model L“ ist für Orte gedacht, an denen es keinen Deckenauslass gibt oder gezielt ein bestimmter Bereich beleuchten werden soll.
  • Das ‚Model L‘ kann derzeit vorbestellt werden und wird im Herbst ausgeliefert.

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