05.02.2021

Cosmeterie: 2020 mehr als eine Million Euro Umsatz und schwarze Zahlen

Knapp zwei Jahre nach dem Teilexit an Niceshops verzeichnet Cosmeterie mit seinem Kosmetik-Onlineshop erstmals siebenstellige Umsätze.
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Cosmeterie-Gründerin und Geschäftsführerin Sophie C. Ryba
(c) Michele Pauty: Cosmeterie-Gründerin und Geschäftsführerin Sophie C. Ryba

2020 war ein gutes Jahr für E-Commerce-Unternehmen. Das zeigt etwa auch das rasante Wachstum beim steirischen Unternehmen Niceshops, das seinen Umsatz nahezu verdoppelte – der brutkasten berichtete. Einen Anteil daran hatte auch die Mehrheitsbeteiligung Cosmeterie, in die Anfang 2019 investiert wurde. Der Kosmetik-Onlineshop machte vergangenes Jahr mehr als eine Million Euro Umsatz und erstmals auch schwarze Zahlen. Gründerin und Geschäftsführerin Sophie C. Ryba ist jedoch sicher: „Die Coronakrise hat uns im Onlinehandel sicher geholfen, aber das Wachstum hat sich vorher schon abgezeichnet“. Cosmeterie vertreibt momentan mehr als 3000 Kosmetikprodukte von mehr als 200 Marken in 19 Ländern auf zehn Sprachen.

2019 mit dem Einstieg von Niceshops habe man „defacto wieder bei Null begonnen“, meint Ryba. Damals wurde unter anderem das zuvor genutzte Marktplatz-Modell beendet und auf einen reinen Online-Shop umgestellt. Eine „schnelle, unkomplizierte Integration in die niceshops-Familie“ sei zum Schlüsselfaktor für das nunmehrige starke Wachstum geworden, meint man bei den Unternehmen. „Wir konnten Cosmeterie optimal unterstützen, indem wir nicht nur unsere IT- und Logistikkompetenzen einbringen konnten, sondern vor allem auch eine relativ rasche Internationalisierung bei Cosmeterie umgesetzt haben“, kommentiert niceshops-Geschäftsführer Christoph Schreiner.

Cosmeterie plant entgegen des Trend physischen Flagship-Store

Nun bereitet man jedoch auch einen Schritt vor, der ganz und gar gegen den Trend geht: Cosmeterie plant, 2021 einen Flagship Store im stationären Handel. Dieser soll „die logische Erweiterung der Online-Komponente darstellen“, heißt es vom Unternehmen. Dabei soll der Shop mit einem eigenen Bereich für Beautybehandlungen kombiniert werden. „Viele unserer besonderen Marken und Produkte, haben einen gewissen Erklärungsbedarf und wir wollen so einer breiten Masse die Produkte näherbringen“, erklärt COO Merve Dalgic. Als ersten Standort fasse man Wien ins Auge.

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Die beladene SpaceX Falcon 9 Rakete © SpaceX

Der Raketenstart erfolgte um 09:12 Uhr Ortszeit im Rahmen der SpaceX Transporter-17-Mission von der Vandenberg Space Force Base. Etwa eine Stunde nach dem Start bestätigte das Team die Trennung der Hardware von der Rakete „Falcon 9“. Damit erreichte der Satellit vom österreichischen Space-Startup Tumbleweed eine sonnensynchrone Umlaufbahn in rund 590 Kilometern Höhe. Die Hardware für die Weltraummission hat das Team von Tumbleweed in unter 9 Monaten fertiggestellt, wie brutkasten berichtete.

Freude beim Tumbleweed Team nach erfolgreicher Trennung von Oasis Alpha © Tumbleweed

Vier europäische Experimente an Bord

Das 2024 gegründete Unternehmen, das heute 20 Expert:innen in Wien und Delft beschäftigt, will die Forschung in Schwerelosigkeit durch standardisierte Container-Pods zugänglicher machen. Bei der aktuellen Demonstration im All sind vier europäische Organisationen vertreten, die unter anderem Zell-Biokatalyse, autonome Systeme sowie Phasenübergänge für Weltraumressourcen testen.

Meilenstein für das Ökosystem

„Der Start ist ein Riesenerfolg für uns und für das Space-Ökosystem in Österreich generell. Er zeigt ganz klar, dass, wenn eine Gruppe mit Passion und Drive zusammenkommt und richtig hart arbeitet, sie Satelliten in wenigen Monaten bauen kann. Gleichzeitig ist die Mission natürlich auch ein großer Meilenstein für unsere Kunden“, erklärt Julian Rothenbuchner, CEO und Co-Gründer von Tumbleweed.

„Als wir Tumbleweed gegründet haben, haben wir immer wieder dasselbe gehört: Der Weg in den Weltraum ist einfach nicht machbar. Zu langsam, zu komplex, zu viel Aufwand. Wir haben Oasis Alpha gebaut, um das zu ändern. Heute sind vier dieser Teams zum ersten Mal im All“, fügt CTO Guillaume Brault hinzu.

Während Oasis Alpha nun im Orbit agiert, befindet sich die nachfolgende Generation „Oasis Beta“ bereits in der Entwicklung, um die Experimente wieder zur Erde zurückzubringen.

Start der Transporter-17-Rideshare-Mission von der Vandenberg Space Force Base © SpaceX
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