13.12.2018

CMS equIP: „Erstes wirklich internationales Startup-Programm“

Die internationale Kanzlei CMS ist mit Standorten in weltweit 42 Ländern die größte Rechtsanwaltskanzlei Europas und die drittgrößte der Welt. Mit CMS equIP nutzt man das Kanzleien-Netzwerk, um das "erste wirklich internationale Startup-Programm" zu bieten. Der erste Durchgang in Österreich startet nun.
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CMS equIP Startup Internationalisierung
(c) fotolia.com - peshkov
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Internationale Expansion als Ziel gehört gleichsam zur Definition des Begriffs “Startup”. Gerade in kleineren Ländern wie Österreich gilt: Keine Skalierung ohne Internationalisierung. Dabei gestaltet sich der Gang ins Ausland nicht immer leicht. Vieles lässt sich nicht eins zu eins umsetzen. Dabei spielen nicht nur andere Kundenpräferenzen eine Rolle. Häufig stellen sich vor allem Unterschiede in der Rechtsprechung als größte Hürde dar. Die übliche Lösung – ein eigener Rechtsbeistand pro Zielland – ist aufwändig. Genau dieses Problem ist der Ausgangspunkt des Startup-Programms CMS equIP.

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Größtes Kanzlei-Netzwerk Europas genutzt

Angeboten wird dieses von der (auch) in Wien ansässigen Kanzlei CMS. Diese ist Teil der drittgrößten Rechtsanwaltskanzlei der Welt und verfügt mit Standorten in weltweit 42 Ländern und mehr als 70 Büros über das größte Kanzlei-Netzwerk Europas. Und das will man für CMS equIP nutzen, um es zum “ersten wirklich internationalen Startup-Programm” zu machen. “Wir bieten Startups im Programm nicht nur unsere Rechtsberatung in weltweit 42 Ländern  an – und das zu einem um 50 Prozent reduzierten Startup-Preis – , sondern stellen für sie auch Kontakte her, etwa zu Financiers oder potenziellen Kunden im Ausland”, erklärt Gregor Famira, Partner bei CMS in Wien, der in Österreich und CEE für das Programm verantwortlich ist.

Erster Durchgang in Österreich in Kürze

CMS equIP richtet sich entsprechend an Startups, die bereits in der Wachstumsphase sind. “Sie müssen jedenfalls bereits gegründet sein und sollten auch schon Umsätze vorweisen können”, sagt Famira. In Österreich ist der der erste Durchgang jetzt gestartet. Halbjährlich werden dann je etwa fünf Bewerber-Startups von einer Jury ausgewählt, die am Programm teilnehmen können.

Gregor Famira im Video-Interview zu CMS equIP

Live-Talk mit Gregor Famira, Startup-Experte bei CMS

Live-Talk mit Gregor Famira, dem Partner und Startup-Experten bei CMS Austria in Wien, über das neue Startup-Programm "CMS equIP", LegalTech und vieles mehr.

Gepostet von DerBrutkasten am Montag, 15. Oktober 2018

Internationale Erfolge

International ist equIP bereits vor längerer Zeit angelaufen. Und CMS kann bereits einige beachtliche Erfolge vorweisen. So wurde etwa im Vereinigten Königreich das Teilnehmer-Startup RAVN Systems, das eine AI-Lösung entwickelt hat, bei seinem Exit an das US-Unternehmen iManage begleitet. „Das ganze CMS-Team hat unermüdlich daran gearbeitet, mit uns die Herausforderungen im Zuge des Deal-Abschlusses zu bewältigen. Dabei sind sie beim hohen Niveau der Beratung keine Kompromisse eingegangen“, erzählt Peter Wallqvist, Founder und CSO von RAVN über den Prozess. Es war nicht der erste erfolgreiche Exit eines equIP-Startups, den CMS begleitete.

„Das Team versteht die Bedürfnisse von Startups“

Umgekehrt beriet das Unternehmen in Schweden etwa auch Europas größtes Scaleup Spotify bei der Übernahme des Startups Sonalytic, das eine Audio-Erkennungssoftware entwickelt hat. Und das Londoner Marktplatz-Startup Hoop App, ebenfalls equIP-Member, wurde bei einer vier Millionen Pfund Serie A-Finanzierungsrunde begleitet. „Wir haben vom ersten Tag an mit CMS zusammengearbeitet. Im Zuge unseres Wachstums bekommen wir immer passende Unterstützung. Das Team versteht die Bedürfnisse von sich schnell entwickelnden Startups“, sagt Hoop App-Gründer Daniel Bower.

Passgenaue und mitwachsende Beratung

Genau diese Herstellung von Kontakten und die passgenaue und mitwachsende Beratung seien die Stärke des Programms, sagt Gregor Famira. CMS equIP weise zwar auch Merkmale eines Accelerators auf. „Wir wollen aber bei unserer Kernkompetenz bleiben und diese optimal für die Startups nutzen“, sagt der Wiener CMS-Partner. Und man berate Startups nicht nur im Rahmen des Programms. „Es beginnt schon bei den zwei StudentInnen in der Garage“.

⇒ Bewerbung unter [email protected]

⇒ Mehr Informationen unter start-up.law

⇒ Video zum Programm

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(v.l.n.r.) Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, CEO Lukas Püspök, Vorstandvorsitzende Erste Bank Gerda Holzinger-Burgstaller und EIB-Vizepräsident Karl Nehammer kamen zur Eröffnung des Super-Hybrid Projekts. (c) Maria Hollunder
(v.l.n.r.) Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, CEO Lukas Püspök, Vorstandvorsitzende Erste Bank Gerda Holzinger-Burgstaller und EIB-Vizepräsident Karl Nehammer kamen zur Eröffnung des Super-Hybrid Projekts. (c) PÜSPÖK/APA-Fotoservice/Maria Hollunder

Wer auf der Autobahn A4 von Parndorf in Richtung Nickelsdorf fährt, ist ringsum bereits von modernen Windkraftwerken umgeben. An einem windigen Tag wie heute laufen hier mehrere hundert Windräder gleichzeitig. Nach gut 20 Minuten Fahrt erreicht man Nickelsdorf; die rund 1.800 Seelengemeinde liegt direkt an der ungarischen Grenze.

In der Region der Parndorfer Platte erstrecken sich kilometerweit flache Feldlandschaften, wodurch hier die besten Voraussetzungen für Windkraft- und Photovoltaikanlagen herrschen. Unweit der „Pannonia Fields“, erstreckt sich das heute eröffnete Super-Hybrid-Kraftwerk der Energiefirma püspök auf einer Fläche von circa 65 Hektar.

Zur Eröffnung, bei der brutkasten vor Ort war, fanden sich neben püspök-CEO Lukas Püspök auch Ex-Kanzler Karl Nehammer, Vizepräsident der EIB, sowie Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank, auf dem Gelände ein. Die finanzielle Unterstützung beider Institute machte die Umsetzung dieses Großprojekts erst möglich.

Über 65 Hektar erstreckt sich das Areal rund um das Super-Hybrid-Kraftwerk. (c) PÜSPÖK/APA-Fotoservice/Maria Hollunder

Erneuerbare Energie rund um die Uhr

Die Kombination aus Windkraft, Photovoltaik und einem Großbatteriespeicher ermöglicht eine Stromerzeugung rund um die Uhr und schafft ein hohes Maße an Wetterunabhängigkeit. Während die Windkraft vor allem in den Wintermonaten liefert, laufen die PV-Anlagen im Sommer auf Hochbetrieb. Da im Tagesverlauf mit erneuerbaren Energien jedoch nicht durchgehend Strom produziert werden kann, stellt der Großbatteriespeicher laut püspök den zentralen Faktor dar, um die Energie zur richtigen Zeit zu sichern.

„Mit dem Batteriespeicher speichern wir den sauberen, heimischen Strom untertags und haben ihn am Abend auch zur Verfügung. Das ist Super-Hybrid, das senkt Kosten, das stabilisiert das Netz und es macht erneuerbare Energie konstant verfügbar“, erklärt Lukas Püspök das Projekt.

Die Zuschaltung des Speichers ist noch im Juni geplant, die offizielle Inbetriebnahme wird im Juli erfolgen. Neben Nickelsdorf sollen noch an fünf weiteren Standorten in der Gegend Super-Hybrid-Projekte entstehen. Gesamt sollen sie eine Leistung von 271 Megawattpeak erreichen.

Hunderte Schafe unter Photovoltaik-Anlagen

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist das Konzept der Agri-Photovoltaik, bei dem die landwirtschaftliche Nutzung direkt in das Kombinationskraftwerk integriert wird. Derzeit beweiden 120 Schafe und 90 Lämmer die Flächen unter den PV-Anlagen. Durch diese Doppelnutzung wird dieselbe Fläche sowohl für landwirtschaftliche Erträge als auch für die Gewinnung erneuerbarer Energie verwendet.

Raphael Dugmanits, Projektleiter bei püspök, unterstreicht den ökologischen Ansatz: „Wir wollten nicht ein normales Photovoltaik-Kraftwerk hinstellen, sondern wir wollten dezidiert die Agri-Photovoltaik machen. Die Themen Naturschutzgedanken und Biodiversität sind für uns wichtige Punkte.“

Doppelte Flächennutzung durch die Schafe und PV-Anlagen. (c) brutkasten/Hannah Fasching

EIB mit 57 Mio. Euro beteiligt

Die Europäische Investitionsbank stellte für die Errichtung des Super-Hybrid-Energieprojekts 57 Millionen Euro zur Verfügung. Damit beläuft sich das gesamte EIB-Engagement bei Projekten von püspök mittlerweile auf 200 Millionen Euro. Die EIB-Gruppe fungiert als Finanzierungsarm der EU und zählt zu den weltweit größten multilateralen Entwicklungsbanken.

Allein im Jahr 2025 wurden vonseiten der EIB 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für insgesamt 870 Projekte zugesagt, wobei Klima und Umwelt sowie technologische Innovationen zu den Kernbereichen gehören.

Auch die Erste Bank ist maßgeblich an der Finanzierung beteiligt. Vorstandsvorsitzende Gerda Holzinger-Burgstaller betont: „Dieses Projekt zeigt, wie die Energiewende hierzulande konkret umgesetzt werden kann.“

EIB-Vizepräsident Karl Nehammer und CEO Lukas Püspök vor den Großbatteriespeichern in Nickelsdorf. (c) PÜSPÖK/APA-Fotoservice/Maria Hollunder

Für die Energieunabhängigkeit Europas

Das Projekt läuft unter dem europäischen Programm REPowerEU welches darauf abzielt, Europas Abhängigkeit von Öl und Gas nachhaltig zu beenden.

„Worum geht’s immer am Ende des Tages? Um wirtschaftliche Stärke, Versorgungssicherheit, eben nicht nur für Österreich, sondern im großen Kontext gedacht für die Europäische Union. Der Ausbau erneuerbarer Energien und moderner Speichertechnologien ist entscheidend für Europas Wettbewerbsfähigkeit, Energiesicherheit und Klimaziele“, betont Nehammer bei der Eröffnung.

Climate-Tech-Startups gefragt

Obwohl Großprojekte wie diese Kraftwerksanlage laut Lukas Püspök seltener direkt von Climate-Tech-Startups realisiert werden, spielen junge Technologieunternehmen im Hintergrund eine entscheidende Rolle, um solche Vorhaben überhaupt erst „zum Laufen zu bringen“.

Als Paradebeispiel nennt er die Vermarktung und Steuerung des Systems: „Das beste Beispiel ist, dass die Vermarktung dieses Batteriespeichers von einem bekannten österreichischen Climate-Tech-Unternehmen, nämlich von enspired gemacht wird. Bei allem, was rundherum an Services und technologischen Dienstleistungen bei solchen Projekten passiert, da ist die Startup-Szene jetzt gefragt.“

Mehr zu den Chancen von Climate-Tech-Startups erzählte Lukas Püspök im brutkasten-Interview.

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