25.01.2024

Climate Hours: Hansi Hansmann startet mit Glacier Klimaschutz-Initiative für seine Startups

Mit den Climate Hours ermöglicht die Hans(wo)men Group gemeinsam mit dem Wiener Klimaschutz-Startup Glacier, ihre Mitarbeiter:innen mit grundlegenden Nachhaltigkeitskompetenzen auszustatten. Business Angel Hansi Hansmann und Glacier-Gründer Andreas Tschas haben uns mehr zur Zielsetzung erzählt.
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Glacier-Gründer Andreas Tschas mit Business Angel Hansi Hansmann | (c) Glacier
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Konsumenten:innen, die zunehmend Interesse an nachhaltigen Produkten zeigen, Investoren, die vermehrt auf ESG-Kriterien achten, oder junge Talente, die sich ihre künftigen Arbeitgeber:innen nach deren Commitment zum Klimaschutz aussuchen. Nachhaltigkeit ist in der Startup-Szene schon lange keine lästige Verpflichtung mehr, sondern schafft zahlreiche Chancen für Wachstum und langfristigen Erfolg von Unternehmen. Diesen Umstand hat auch der renommierte österreichische Business Angel Hansi Hansmann erkannt. Gemeinsam mit dem Wiener Klimaschutz-Startup Glacier startet er nun für seine Portfolio-Startups die unternehmensübergreifende Initiative „Climate Hours“.

„Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Innovations- und Wettbewerbsfaktor für Startups, sondern auch ein Schlüssel zu langfristigem Wachstum und positivem gesellschaftlichen Einfluss. Deshalb bieten wir den Portfolio-Unternehmen der Hans(wo)men Group, im Zuge der Climate Hours, die Möglichkeit ihre Mitarbeiter:innen mit den grundlegenden Nachhaltigkeitskompetenzen auszustatten“, so Hansmann.

Insgesamt werden über 30 Startups am Programm teilnehmen. Darunter zahlreiche bekannte Unternehmen und Organisationen wie Anyline, Tractive, Leaders21, Hello Again, Shopstory, Storebox, Durchblicker oder Female Founders.

Hansi Hansmann | (c) Glacier

Was die Climate Hours bieten

Bei dem Ausbildungsprogramm, das eigens von Glacier entwickelt wurde, handelt es sich um die Vermittlung von „fundamentalen und grundlegenden Sustainability Skills“. Im Zentrum der unternehmensübergreifenden Initiative steht die gemeinsame Aktivierung im Team.

„Das Ziel ist, Startups dazu zu motivieren, Nachhaltigkeit aktiv zu leben und nicht nur als Theorie zu betrachten. Dies umfasst die Sensibilisierung und Weiterbildung der Mitarbeiter:innen, um sowohl das Unternehmen als Ganzes klima-fit, als auch jeden Job zum Klima-Job zu machen“; so Andreas Tschas, Gründer des Wiener Klimaschutz-Startups Glacier.

Konkret werden im Kurs Basis Sustainability Skills innerhalb von zwei Stunden vermittelt. Dies erfolgt entweder On-Site gemeinsam im Team, hybrid in Kleingruppen oder remote. Zudem sollen die interaktiven Lernmodule zum Handeln anregen. Dazu zählen unter anderem Umfragen aber auch Reflexionsfragen. Zum Abschluss wird das Wissen getestet und anschließend erhalten die Teilnehmer:innen personalisierte Zertifikate.

Inhalt der zwei Stunden

Im Rahmen der Climate Hours werden unterschiedliche Module geboten. Dazu zählen unter anderem ein Klimawandel 1×1 sowie Klimaheld*in sein mit FutureOne-Gründer & Key Note Speaker Ali Mahlodji und Klimaschutz im Unternehmen mit Magdalena Wallis, Team Lead Community von Glacier.

Unter anderem werden Teilnehmer:innen lernen, welche Rolle ihr Unternehmen beim Klimaschutz spielt und welche Vorteile sich durch eine klimafreundliche Ausrichtung ergeben. Das Wissen soll auch praxisnah auf das Arbeitsleben anwendbar sein.

„Besonders Startups, die Vorreiter:innen in Innovation sind, gestalten die Lösungen der Gegenwart und Zukunft. Deshalb ist es umso wichtiger, hier Nachhaltigkeit zu leben, als gutes Beispiel voranzugehen und von Anfang an Teil der Transformation zu sein“, so Andreas Tschas.


Tipp der Redaktion:

Der brutkasten wird die Climate Hours am 1. Feber medial begleiten und über die Ergebnisse und Learnings berichten. Stay tuned!

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© Lara Jameson via Pexels

Aufgrund wachsender geopolitischer Unsicherheiten und steigender Anforderungen durch Künstliche Intelligenz gerät die Abhängigkeit europäischer Unternehmen von außereuropäischen Tech-Konzernen zunehmend in den Fokus. Vor diesem Hintergrund haben der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich und der Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI) den sogenannten „Austrian Cloud Atlas“ veröffentlicht. Die interaktive Plattform soll heimischen Betrieben als Orientierungshilfe bei der Wahl digitaler Lösungen dienen.

Transparenz bei Datenhoheit und Angeboten

Das Tool erfasst Rechenzentren, Cloud-Anbieter:innen sowie Managed Service Provider in Österreich. Damit soll die Übersicht bestehende Branchen-Initiativen wie die Österreichische KI-Landkarte ergänzen. „Unternehmen müssen wissen, wo ihre Daten liegen, von welchen Technologien sie abhängig sind und welche Alternativen ihnen zur Verfügung stehen“, betont Wilfried Drexler, Obmann des Fachverbands UBIT.

Laut den Initiator:innen stehe die Förderung der digitalen Handlungsfähigkeit im Mittelpunkt. Das Angebot solle Firmen dabei unterstützen, bewusste Entscheidungen über ihre IT-Kapazitäten zu treffen und strategische Abhängigkeiten von internationalen Hyperscalern schrittweise zu reduzieren. „Die Daten basieren auf freiwilligen Einreichungen und werden laufend erweitert“, heißt es auf der Website.

Ruf nach abgestimmtem Zielbild

Neben der rein informativen Funktion nutzen die beteiligten Verbände den Launch für politische Forderungen. Während auf EU-Ebene derzeit am „Cloud and AI Development Act“ gearbeitet werde, fehle es in Österreich laut Branchenvertreter:innen an einem einheitlichen Rahmen. Zunehmende länderspezifische Einzelregelungen erschwerten den zielgerichteten Ausbau der Infrastruktur.

Martin Madlo, Präsident der Austrian Datacenter Association, verweist diesbezüglich auf fehlende Standards: „Was fehlt, ist ein abgestimmtes nationales Zielbild.“ Ein solches sei laut der Branchenvertretung jedoch notwendig, um die heimische Daten-Infrastruktur künftig gemeinsam mit der Energieversorgung und dem Netzausbau zukunftsfähig aufzustellen.

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