23.03.2020

Cisco stellt Webex und diverse Securitylösungen in der Coronakrise gratis zur Verfügung

Als Teil des "Digital Team Österreich" weitet Cisco das Gratis-Angebot der Collaboration-Lösung Webex aus und bietet drei kostenlose Security-Produkte an.
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Cisco Webex für Homeoffice: Gratis in Zeiten des Coronavirus
(c) Adobe Stock / bnenin
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„Derzeit steigt – mit der Ausbreitung des Coronavirus – auch der Bedarf für Home-Office-Lösungen und virtuelle Meetings stark an. Das belegen auch die ersten uns vorliegenden Zahlen“, sagt Hans Greiner, General Manager von Cisco Österreich: Die Zugriffe auf die kostenlose Version der Collaboration-Lösung Cisco Webex sind in den betroffenen Ländern in den vergangenen Wochen um Faktor 7 gestiegen. Die Nutzung von Webex in China hat sich um das 22-Fache erhöht, in der ersten Woche seit Inkrafttreten der Quarantäne in Italien sind die Anmeldungen für Webex in EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) um 221 Prozent gestiegen. Über 30 Prozent der Cisco Großkunden haben ihre Kapazitäten für verteiltes Arbeiten erhöht, indem sie Webex intensiver nutzen. Am Montag, 16. März, fanden auf der Plattform weltweit 3,2 Millionen Besprechungen mit mehr als 2 Teilnehmern statt.

Cisco erweitert Gratis-Angebot von Webex

Cisco ist Teil der aktuellen Initiative „Digital Team Österreich“, mit der KMU in Zeiten des Coronavirus beim Umstieg auf mobiles Arbeiten unterstützt werden. Diverse Unternehmen aus der IT-Branche bieten zu diesem Zweck ihre digitalen Dienste eine Zeit lang kostenlos an: Dazu zählen Videokonferenz- und Collaboration-Lösungen, sowie Cybersecurity und Internetzugänge.

+++Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck im Interview über „Digital Team Österreich“+++

„Um Unternehmen und Organisationen bei der Umstellung auf die neue Situation zu helfen, haben wir das kostenlose Angebot von unserer Collaboration Plattform Webex erweitert“, sagt Greiner: Die Free-Version für Einzelpersonen erlaubt unter anderem Besprechungen für bis zu 100 Teilnehmer und eine zeitlich unbegrenzte Nutzung. Zudem stellt Cisco jenen Unternehmen, die noch keine Webex-Kunden sind, für 90 Tage kostenlose Lizenzen zur Verfügung.

Da Technik nicht der einzige Erfolgsfaktor bei virtuellen Meetings ist, hat Cisco eine Reihe nützlicher Tipps rund um das Home Office zusammengestellt – von der Einrichtung eines Arbeitsplatzes über die Eindämmung von Ablenkungen bis zum regelmäßigen Einhalten von Pausen. Die Best-Practices können unter diesem Link abgerufen werden.

Gratis IT-Sicherheit in Zeiten des Coronavirus

Zudem verzeichnete Cisco zahlreiche Kundenanfragen rund um die Sicherheit der Remote-Mitarbeiter – woraufhin man sich entschloss, auch hier das Angebot zu erweitern. „Wenn Unternehmen und Organisationen ihre Arbeitsabläufe auf Home Office umstellen, benötigen sie entsprechende Sicherheitslösungen“, sagt Greiner: „Cisco stellt darum auch grundlegende Sicherheitstechnologien kostenlos zur Verfügung, die zum Schutz von Home Office notwendig sind.“

Konkret stellt Cisco die folgenden drei Sicherheitslösungen für 90 Tage bis 1. Juli 2020 gratis zur Verfügung, um für mehr IT-Sicherheit in Zeiten von Home Office und verteiltem Arbeiten zu sorgen. Bei allen drei Lösungen dürfen bestehende Kunden ihr Benutzerlimit überschreiten. Neue Kunden können auf eine kostenlose Lizenz zugreifen.

  • Der Cisco AnyConnect Secure Mobility Client ermöglicht Mitarbeitern,von überall remote per VPN mit mobilen Endgeräten zu arbeiten. Zudem ist ersichtlich, wer mit welchem Gerät auf die Unternehmens-Infrastruktur zugreift. Sollten bestehende Firewalls nicht die benötigte Anzahl an VPN Tunnels bereitstellen können, wird einfach das Angebot um kostenlose virtuelle Cisco-Firewalls ergänzt.
  • Cisco Umbrella schützt Nutzer vor böswilligen Links und Webseiten – unabhängig davon, ob sie sich im Unternehmensnetzwerk befinden (z.B. per VPN) oder nicht.
  • Duo Security bietet erweiterte Multifaktor-Authentifizierung, die Identität von Benutzern sowie die Vertrauenswürdigkeit der Endgeräte zu prüfen, bevor sie Zugriff auf Applikationen (auch VPN) und Ressourcen bekommen.

Mehr zu den einzelnen Sicherheitsprodukten und dem Angebot für Unternehmen unter diesem Link.

Cisco hilft Schulen in der Coronakrise

Ein wichtiger Faktor in der aktuellen Coronakrise ist zudem die Tatsache, dass Schulen und Bildungseinrichtungen wegen des Coronavirus schließen mussten. Auch hier bietet Cisco Unterstützung an, um Verbindungen zwischen Schülern und Lehrpersonal zu schaffen. So fällt der Unterricht nicht aus, sondern findet im virtuellen Raum statt.

Die Lehrer planen also eine Unterrichtseinheit, indem sie ein entsprechendes Webex Meeting ansetzen. Der Unterricht findet dann über den Webbrowser oder die mobile Webex-App statt. Entsprechende Anleitungen für Lehrer, Bildungseinrichtungen, Schüler und Eltern, sowie Tipps rund um das virtuelle Lernen finden sich unter diesem Link.

Umdenken in der Gesellschaft

Im Moment stellt die Ausbreitung des Coronavirus viele Menschen, Unternehmen und ganze Staaten vor große Herausforderungen. Hier zu helfen, ist Cisco ein großes Anliegen.  „Die IT-Branche entwickelt seit Jahrzehnten Lösungen, die Remote Working und virtuelle Meetings ermöglichen, beziehungsweise vereinfachen – unabhängig von Standorten und Geräten“, sagt Greiner dazu abschließend: „Nun sehen wir ganz konkrete Beispiele, wie diese Lösungen in der Bildung und auch im Gesundheitswesen eingesetzt werden können. Ich gehe davon aus, dass wir ein Umdenken in unserer Gesellschaft bezüglich der Digitalisierung – weit über Home Office hinaus – sehen werden.“

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© zVg - Raphael Suchomel in Harvard.

Manche Wege sind direkt und vorgezeichnet – Schule, Bildung, Ausbildung und ein Job in dem Bereich, den man beherrscht. Andere sind von Umwegen gezeichnet, Mühsal und Zeiten, in denen man nicht weiß, wie es genau weitergehen soll. Raphael Suchomels Vita ist eine von den nicht-linearen.

„Plötzlich Mitternacht“

Er hat mit 18 die Schule zum ersten Mal abgebrochen und sich eine Vollzeitstelle gesucht. Der gebürtige Wiener schrieb sich fortan in eine Abendschule ein, brach jene aber – ein mal mit 19 und einmal mit 21 Jahren – wiederholt ab. Doch der Gedanke des endgültigen Aufgebens war keiner und im jungen Mann schlicht nicht vorhanden. So war es dann mit 22 soweit: der vierte Versuch, die Matura nachzuholen, gelang.

„Ich war in einer Abendschule im 21. Bezirk“, erinnert sich der 27-Jährige. „Von neun bis 17 Uhr Vollzeitjob, dann Unterricht bis halb zehn und anschließend noch Training. Und plötzlich war es Mitternacht.“

Zwei Jahre lang bestimmte dieser straffe Rhythmus seinen Alltag. Trotz der Doppelbelastung hielt der heutige Wahl-Hagenberger durch – und schloss die Abendschule schließlich mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

Studium in Hagenberg

Es folgte ein Umzug von Wien nach Oberösterreich und der Start des ersten Jahrgangs des damals neu geschaffenen Bachelorstudiums „Artificial Intelligence Solutions“ an der University of Applied Sciences Upper Austria in Hagenberg.

Suchomel gehörte zudem zu den Mitgründern der Young AI Leaders Linz, einer lokalen Community innerhalb der AI-for-Good-Initiative der International Telecommunication Union der Vereinten Nationen. Die Gruppe bringt junge Menschen aus Forschung und Technologie zusammen und organisiert unter anderem Hackathons und Diskussionsveranstaltungen rund um Künstliche Intelligenz.

© Harvard/zVg – Eine 3D-Simulation eines schwach elektrischen Fisches.

Nach rund 100 verschickten Mails – die meisten davon blieben unbeantwortet – gelang es Suchomel schließlich, einen Forschungsaufenthalt als Praktikant an der Harvard Medical School zu ergattern. Dort befindet er sich auch heute und forscht an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Neurowissenschaften.

Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen biologisch fundierte künstliche Agenten. Vereinfacht gesagt, bauen die Forschenden in Harvard virtuelle Tiere im Computer. Diese Tiere bekommen künstliche neuronale Netze und bestimmte Sinneswahrnehmungen und Bewegungsmöglichkeiten, die sich an echten Tieren orientieren. Anschließend lernen sie mit einer Methode namens „Reinforcement Learning“. Dabei wird ihnen nicht jede Handlung vorgegeben. Sie probieren unterschiedliche Verhaltensweisen aus und lernen über Belohnungen und Nachteile selbst, welche Strategien erfolgreich sind.

„Schauen wie sich Agent verhält“

„Wir kennen aus der Biologie die körperlichen Einschränkungen von Fischen“, erklärt Suchomel. „Wir wissen, wie sich Augen im Winkel bewegen, wie schnell sie sind und welche anderen biologischen Einschränkungen es gibt. Und wir statten einen ‚Reinforcement-Learning‘-Agenten mit diesem Wissen aus: Wir simulieren den Körper eines Fisches, sodass er über diesen Körper mit der Umwelt und mit anderen Fischen kommuniziert. Das schicken wir durch eine ‚Reinforcement-Learning‘-Umgebung, simulieren Trajektorien und schauen, wie sich der Agent verhält.“

Die Simulation funktioniert wie ein virtuelles Labor. Forscher können einzelne Sinneskanäle ausschalten, Kommunikationssignale verändern oder die Umwelt der Agenten manipulieren und beobachten, wie sich ihr Verhalten verändert. Damit sollen Hypothesen darüber entwickelt werden, warum bestimmte Verhaltensweisen entstehen und welche Mechanismen dahinterstecken. Solche Hypothesen sollen anschließend gezielter in Experimenten mit echten Tieren überprüft werden können.

Der Vorteil hierbei sei, dass man nicht jedes Verhalten explizit programmieren müsse, sondern durch die Kombination aus Körper, biologischen Einschränkungen, Umwelt und „Reinforcement Learning“ Verhalten entstehen lassen könne, das möglicherweise dem Verhalten echter Fische ähnelt. So soll — und das ist das Ziel — Forschung günstiger und schneller werden, sagt Suchomel. Man könne zudem Variablen besser isolieren und kontrollieren und neuronale Netze viel genauer analysieren. Das wäre bei echten Fischen teilweise sogar viel schwieriger, vor allem wenn man ihr Zusammenspiel mit anderen Fischen untersuchen möchte.

Künstliche und natürliche Intelligenz

Die Harvard Medical School und andere Institute verfolgen seit Längerem das Ziel, KI zu nutzen, um natürliche Intelligenz besser zu verstehen – und umgekehrt auch natürliche Intelligenz für die Entwicklung von KI zu nutzen.

„Dafür gibt es im KI-Bereich viele verschiedene Methoden und Ansätze, die sich an Beobachtungen aus der Natur orientieren. Gleichzeitig gibt es immer mehr Forschung an der Schnittstelle von KI und Biologie, bei der KI-Forscher und Biologen zusammenarbeiten“, sagt Suchomel. „Wenn man beispielsweise genau weiß, wie die Umgebung aussieht, und gleichzeitig die Kommunikation eines Fisches beobachtet, könnte man künftig elektrische Signale interpretieren. So lässt sich etwa erkennen, dass ein bestimmtes Signal ausgesendet wird, weil sich der Fisch bedroht fühlt. Dadurch könnte man nicht nur einzelne Fische, sondern auch die Gruppendynamik analysieren – und besser verstehen, wie sich die Tiere untereinander und in ihrer Umwelt verhalten.“

Suchomels Praktikum in Harvard reicht noch bis Februar, danach führt ihn den Weg nach Belgien an die KU Leuven – eine, wie er sagt „der besten Unis in Europa wenn es um KI geht“. Anschließend möchte er in einen „starken Master“ reinkommen und weiter an KI forschen. Wo das sein wird, sei erstmal zweitrangig: „Hauptsache starke Labs.“

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Cisco stellt Webex und diverse Securitylösungen in der Coronakrise gratis zur Verfügung

  • Derzeit steigt – mit der Ausbreitung des Coronavirus – auch der Bedarf für Home-Office-Lösungen und virtuelle Meetings stark an. Das belegen auch die ersten uns vorliegenden Zahlen.
  • Um Unternehmen und Organisationen bei der Umstellung auf die neue Situation zu helfen, habt Cisco das kostenlose Angebot der Collaboration Plattform Webex erweitert: Die Free-Version erlaubt unter anderem Besprechungen für bis zu 100 Teilnehmer und eine zeitlich unbegrenzte Nutzung. Zudem stellt Cisco jenen Unternehmen, die noch keine Webex-Kunden sind, für 90 Tage kostenlose Lizenzen zur Verfügung.
  • Zudem verzeichnete Cisco zahlreiche Kundenanfragen rund um die Sicherheit der Remote-Mitarbeiter – woraufhin man sich entschloss, auch hier das Angebot zu erweitern.
  • Konkret stellt Cisco drei Sicherheitslösungen bis 1. Juli 2020 gratis zur Verfügung, um für mehr IT-Sicherheit in Zeiten von Home Office und verteiltem Arbeiten zu sorgen: Der Cisco AnyConnect Secure Mobility Client, Cisco Umbrella und Duo Security.
  • Auch für Schulen bietet Cisco Unterstützung an, um Verbindungen zwischen Schülern und Lehrpersonal zu schaffen. So fällt der Unterricht nicht aus, sondern findet im virtuellen Raum statt.

AI Kontextualisierung

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  • Um Unternehmen und Organisationen bei der Umstellung auf die neue Situation zu helfen, habt Cisco das kostenlose Angebot der Collaboration Plattform Webex erweitert: Die Free-Version erlaubt unter anderem Besprechungen für bis zu 100 Teilnehmer und eine zeitlich unbegrenzte Nutzung. Zudem stellt Cisco jenen Unternehmen, die noch keine Webex-Kunden sind, für 90 Tage kostenlose Lizenzen zur Verfügung.
  • Zudem verzeichnete Cisco zahlreiche Kundenanfragen rund um die Sicherheit der Remote-Mitarbeiter – woraufhin man sich entschloss, auch hier das Angebot zu erweitern.
  • Konkret stellt Cisco drei Sicherheitslösungen bis 1. Juli 2020 gratis zur Verfügung, um für mehr IT-Sicherheit in Zeiten von Home Office und verteiltem Arbeiten zu sorgen: Der Cisco AnyConnect Secure Mobility Client, Cisco Umbrella und Duo Security.
  • Auch für Schulen bietet Cisco Unterstützung an, um Verbindungen zwischen Schülern und Lehrpersonal zu schaffen. So fällt der Unterricht nicht aus, sondern findet im virtuellen Raum statt.

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