03.10.2019

Bluecode: 2 Mio. Euro Horizon 2020-Förderung für Wiener FinTech

Im Rahmen des "KMU-Instruments" des Horizon 2020-Programms der Europäischen Kommission bekommt das Wiener FinTech Bluecode "knapp" zwei Millionen Euro Fördergelder für die europäische Expansion.
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Bluecode CEO Christian Pirkner
(c) Tanzer: Bluecode CEO Christian Pirkner

Europa steht für Bluecode in mehrerlei Hinsicht im Mittelpunkt. Das Wiener Startup will mit seiner Mobile-Payment-Lösung nicht nur den europäischen Markt erobern. CEO Christian Pirkner positioniert das FinTech bei jeder Gelegenheit als europäische Alternative zu den großen Payment-Anbietern der Welt, allen voran Visa und Mastercard sowie neuerdings Apple und Google. Bluecodes Agenda hat so gesehen stets eine politische Dimension. Insofern ist es als besonderer Erfolg für das Startup zu werten, dass es nun auch durch das Horizon 2020-Programm der Europäischen Kommission gefördert wird.

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Bluecode: „Verzicht auf Datensammeln“ überzeugte EU-Kommission

Konkret erhält das Unternehmen „knapp“ zwei Millionen Euro über das „KMU-Instrument“ des Förderprogramms. Entscheidend für die Zuteilung der Förderung sei laut EU-Kommission die Sicherheit der Zahlungslösung, der daraus resultierende Schutz der Konsumenten sowie der Verzicht auf jegliches Datensammeln gewesen, heißt es in einer Aussendung. Bluecode reklamiert insbesondere den letztgenannten Punkt als „Alleinstellungsmerkmal“ für sich.

Christian Pirkner (Bluecode) und Georg Hauer (N26) im aktuellen Video-Talk

Gründen und Expandieren im DACH-Raum | Live mit Christian Pirkner und Georg Hauer

Gründen und Expandieren im DACH-Raum – wie geht man diese Herausforderung richtig an? Wir sprechen live mit Christian Pirkner von Bluecode und Georg Hauer von N26.

Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 1. Oktober 2019

Horizon 2020-Geld für Europa-politische Agenda

Das Kapital soll in die weitere europäische Expansion fließen. CEO Pirkner gibt sich in seiner Reaktion gewohnt politisch: „Mit der Förderzusage setzen wir die Vision unserer Bezahl- und Mehrwerttechnologie im Sinne der europäischen Kunden fort. Wir unterstützen mit unserer Lösung die strategische Zielsetzung der EU, volkswirtschaftlich relevante Systeme innereuropäisch zu betreiben und die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern zu verringern“.

Allianz mit weiteren europäischen Anbietern

Er bezieht sich dabei auch auf ein „von der Europäischen Zentralbank vehement gefordertes Ziel“: die Schaffung eines einheitlichen, auf europäischen Standards basierenden und europaweit gültigen Systems für mobiles Bezahlen. Dazu schmiedete Bluecode auch vor Kurzem eine Allianz mit den weiteren europäischen Anbietern Twint (Schweiz), Swish (Schweden), Vipps (Norwegen), MobilePay (Finnland und Dänemark), Bancontact Payconiq (Belgien) und Sibs/MB Way (Portugal). Gemeinsam schuf man die European Mobile Payment Systems Association (EMPSA) mit Sitz in Zürich. Der Zusammenschluss soll in den kommenden Monaten um weitere Unternehmen wachsen. „Durch EMPSA werden wir die Interoperabilität der europäischen Zahlungssysteme herstellen und die Akzeptanz für mobiles Bezahlen in Europa deutlich erhöhen können. Die EU-Förderung hilft uns sehr, dieses Ziel möglichst rasch zu erreichen“, kommentiert Pirkner.

Christian Pirkner erklärt Bluecode

Live-Talk mit Christian Pirkner von Bluecode

Video-Talk mit Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG, über sein Produkt, das Europas Alternative zu Visa, Apple Pay und Co. werden soll.

Gepostet von DerBrutkasten am Freitag, 23. November 2018

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AmCham
@ Christian Mikes - Michael Zettel (li.) und Marco Porak.

Marco Porak, Geschäftsführer IBM Österreich, ist der neue Präsident der Amerikanischen Handelskammer AmCham Austria. Er wurde am gestrigen Montag vom Vorstand einstimmig gewählt. Porak folgt damit Michael Zettel, bis vor Kurzem Managing Director Accenture Österreich, in dieser Funktion.

AmCham: Plattform für Austausch

„AmCham ist weit mehr als ein Wirtschaftsnetzwerk. AmCham ist eine Plattform für Austausch, Innovation und Partnerschaft zwischen österreichischen und amerikanischen Unternehmen und Institutionen“, sagte Porak im Anschluss an seine Wahl bei der Generalversammlung und umriss seine Ziele: „Ich möchte den transatlantischen Dialog weiter stärken, die aktive Einbindung der Mitglieder fördern und neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Österreich setzen.“

Porak dankte dem scheidenden Präsidenten Zettel: „Michael Zettel hat die AmCham in herausfordernden Zeiten stark nach außen und nach innen positioniert und die Verbindung der beiden Ökonomien nachhaltig gestärkt.“

Weitere Personalentscheidungen

Marco Porak wurde 1978 in Wien geboren und hat an der Wirtschaftsuniversität Wien erfolgreich Betriebswirtschaft studiert. Er startete 1999 seine Karriere bei IBM als Projektmanager. 2021 wurde Porak nach nationalen und internationalen Managementpositionen im Software-Development- und Sales-Bereich Geschäftsführer von IBM Österreich. In dieser Rolle unterstützt er heimische Unternehmen und Organisationen bei der digitalen Transformation.

Neben dem neuen Präsidenten Marco Porak wurden Roman Biller (Oracle), Michael Edelsbrunner (Citibank), Carmen Greider (3M) und Wolfgang Litzlbauer (Umdasch) als Vizepräsidenten gewählt bzw. bestätigt. Friedrich Rödler (Erste Bank) als Kassier, Sepp Zotti als Schriftführer und Martin Brodey (Dorda) als Syndikus wurden wiedergewählt.

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