Rick Free: Erster alkoholfreier Gin aus der Südsteiermark
Master Destiller Patrick Marchl hat sich auf die Herstellung von Premium Bio Gin spezialisiert, der in Handarbeit im südsteirischen Gamlitz produziert wird. Mit einem neuen alkoholfreien Gin möchte der Unternehmer nun neue Käuferschichten ansprechen.
Rund um den Gin ist in den letzten Jahren ohne Zweifel ein richtiger Hype entstanden. Neben bekannten Marken wie Beefeater oder Hendrick’s Gin sind am Markt immer mehr Marken kleinerer Premium-Gin-Produzenten vertreten.
Einer dieser Produzenten ist in Österreich der Hersteller Rick Dry Gin. Produziert wird ausschließlich nach dem Qualitätsstandards – “London Dry” – in Handarbeit im südsteirischen Gamlitz.
Das Unternehmen rund den Gründer und Distiller Patrick Marchl hat sich auf einen Gin spezialisiert, der rein aus biologischen Zutaten gewonnen wird. Zudem wird darauf geachtet, dass die Produkte aus Österreich kommen.
Recht ungewöhnlich: Zum Einsatz kommen neben klassischen Wacholder aus Tirol, auch Zitronen aus Kärnten. Der Gin ist aktuell in drei Geschmacksrichtungen erhältlich.
Eine 500ml Flasche kostet im Webshop rund 40 Euro und spricht somit primär Käuferschichten im Premium-Segment an.
Alkoholfreier Gin
Zudem gibt es eine alkoholfreie Variante namens Rick Free. Damit möchte das Unternehmen verstärkt Käuferschichten ansprechen, die aufgrund von religösen Ansichten oder der Gesundheit zuliebe keinen Alkohol trinken.
Im Online-Shop wird der alkoholfreie Gin wie folgt beworben: „Rick Free ist ein komplexes zitruslastiges Destillat aus Orange, Zitrone, Grapefruit, Wacholder, Pfeffer und Ingwer.“ Am besten soll sich der Gin auf Eis mit Tonic und einer frischen Grapefruitzeste eignen. Die alkoholfreie Variante kostet rund 30 Euro.
World Spirit Awards
Im Gegensatz zum alkoholfreien Gin, sind die alkoholischen Varianten schon mehr als drei Jahren am Markt und in der gehobenen Gastronomie und im Handel vertreten.
Die mediterrane Variante „Rick Gin Feel“ eignet sich am besten in Kombination mit Oliven. Sie wurde bei den World Spirit Awards 2019 mit der begehrten Goldmedaille ausgezeichnet.
Für die beiden anderen Sorten „Rick Gin Brave“ und „Rick Gin Rich“ gab es übrigens die Silbermedaille. Damit reiht sich der Gin zu internationalen Top-Marken wie Hendrick‘s oder Monkey 47 ein.
MPC²: Warum Stahlkonzerne und Chemie-Riesen auf ein steirisches Startup setzen
Das Leobener Startup MPC² will mit seiner portablen Korrosionsprüfung den Weltmarkt erobern und wird dabei auch von der Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt. Wir sprachen mit Gründer Manuel Prohaska.
MPC²: Warum Stahlkonzerne und Chemie-Riesen auf ein steirisches Startup setzen
Das Leobener Startup MPC² will mit seiner portablen Korrosionsprüfung den Weltmarkt erobern und wird dabei auch von der Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt. Wir sprachen mit Gründer Manuel Prohaska.
Manuel Prohaska ist Gründer von MPC² | (c) LA-Cinematics / MPC²
Es ist eines dieser Themen, mit denen sich Normalverbraucher:innen im Alltag zwar nicht beschäftigen, die aber letztlich indirekt alle betreffen: Korrosionsprüfung. Oder sehr vereinfacht gesagt: Rohre müssen leckagefrei sein und bleiben, vor allem dort, wo nicht nur sinnbildlich mit Hochdruck gearbeitet wird.
Doch die Überprüfung der Korrosionsbeständigkeit kritischer Komponenten bei bestehenden Anlagen ist mit dem derzeitigen Standard-Prozedere schwierig bis schlicht unmöglich. „Die regelmäßige Korrosionsprüfung ist in manchen Märkten und Anwendungen verpflichtend, kann jedoch verlässlich nur im Labor durchgeführt werden. Dazu müssen Bauteile ausgebaut werden, was teilweise einfach nicht möglich ist. Daher behilft man sich oft mit separaten ‚Qualifizierungsstücken‘, vor allem während der Fertigung der Komponenten. Und dann dauert die Überprüfung im Labor mindestens eine, oftmals bis zu sechs Wochen“, sagt Manuel Prohaska, Gründer des steirischen Startups MPC².
Korrosionsprüfung direkt vor Ort in Stunden statt Wochen
Mit dem patentierten System „Corrosion Ray“ arbeiten er und sein Team an einer Lösung. „Wir versuchen, die Korrosionsprüfung zu revolutionieren, indem wir sie zum Kunden bringen, anstatt der Kunde die Proben zu uns ins Labor“, sagt Prohaska. Mit dem mobilen Gerät lassen sich Rohre und insbesondere deren Schweißnähte ohne Beschädigung direkt vor Ort prüfen. „Wir nutzen dazu elektrochemische Methoden und liefern Ergebnisse, die qualitativ und vor allem quantitativ Laborergebnissen entsprechen“, so der Gründer.
Nicht nur die Überprüfungszeit lasse sich damit von Wochen auf Stunden reduzieren. „Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Wir sparen mit der Methode im Vergleich zur konventionellen Auslagerungsprüfung 99 Prozent der Energie, brauchen kaum Chemikalien und deutlich weniger Wasser“, sagt Prohaska. Für Kunden sei aber der finanzielle Aspekt am entscheidendsten. „Bei großen Anlagen bedeutet ein Tag Ausfall sechs- bis siebenstellige Einbußen“.
„Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit“
Prohaska weiß sehr genau, wovon er spricht. In seinen früheren beruflichen Stationen baute der studierte Werkstoff- und Korrosionswissenschaftler nicht nur genau die fachliche Expertise auf, die er jetzt mit MPC² umsetzt. Als Geschäftsführer von Betrieben mit mehreren Hundert Mitarbeiter:innen lernte er auch die betriebswirtschaftliche Seite genau kennen.
(c) LA-Cinematics / MPC²
Aktuell befindet sich „Corrosion Ray“ aber noch im fortgeschrittenen Prototypen-Stadium. Die Technologie dahinter nicht: Schon jetzt setzen mehrere Stahlkonzerne, Komponenten-Hersteller und Chemie-Riesen, die auch die Zielgruppe für das neue System sind, auf die bestehenden Korrosionsprüfungs-Angebote von MPC² – teilweise mit sechsstelligen Auftragseingängen. „Wir haben einen speziellen Prüfstand, mit dem wir unsere Methode auch mit konventionellen Korrosionsprüfungen vergleichen. Wir sind mit unserer Prüfmethodik einfach näher an der Wahrheit, als mit den alten Methoden, die lange dauern und gleichzeitig relativ ungenau sind“, so Prohaska.
Mit Predictive Maintenance auf den Weltmarkt
Momentan ist das Angebot mit diesem Prüfstand noch der lukrativste Geschäftsbereich des Unternehmens. In den kommenden Jahren soll sich das ändern. Bis 2035 will MPC² auf 60 Millionen Euro Jahresumsatz anwachsen. Davon soll „Corrosion Ray“ laut Plan 65 bis 70 Prozent bringen. Technologisch soll dann der Bereich Predictive Maintenance im Zentrum stehen. „Wir können Kunden schon jetzt sehr genau sagen, wo es in ein paar Jahren Probleme beim Material geben wird. Mit den Daten, die wir jetzt dazu sammeln, wollen wir diese Lebensdauer-Vorhersage mit Hilfe von KI künftig noch deutlich präziser machen“, erklärt Prohaska.
Um diese Ziele umzusetzen, will das vierköpfige Team in einem ersten Schritt 600.000 Euro Investment-Kapital aufnehmen, mit dem die Kleinserienfertigung von „Corrosion Ray“ aufgebaut werden soll. „Wir halten schon jetzt Ausschau nach strategischen Investoren. Noch wichtiger werden die, wenn es in einigen Jahren an die große Produktion geht“, sagt der Gründer. Dann sei auch eine größere Kapitalrunde geplant.
aws als größter Fördergeber – „sonst wären wir nicht so weit gekommen“
Bislang finanziert sich das Unternehmen aus den eigenen Umsätzen und aus Förderungen. Dank der hohen Auftragseingänge werden kommendes Jahr die Unternehmenseinnahmen erstmals den Förderbetrag übersteigen. Dennoch sei man noch auf die Fördergelder angewiesen. „Den mit Abstand größten Anteil beim Fördervolumen hatten die Programme aws Preseed und aws Seedfinancing – Deep Tech“, erzählt Prohaska. „Das war extrem wichtig, sonst wären wir nicht so weit gekommen.“ Dabei betont der Gründer auch das Service: „Wenn man etwas gebraucht hat, waren sie immer da.“
Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.
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Rick Free: Erster alkoholfreier Gin aus der Südsteiermark
Neben bekannten Marken wie Beefeater oder Hendrick’s Gin gesellen sich am Markt immer mehr Marken kleinerer GIN-Produzenten dazu.
Einer dieser Produzenten ist in Österreich der Hersteller Rick Dry Gin.
Recht ungewöhnlich: Zum Einsatz kommen neben klassischen Wacholder aus Tirol, auch Zitronen aus Kärnten.
Im Online-Shop wird der alkoholfreie Gin wie folgt beworben: „Rick Free ist ein komplexes zitruslastiges Destillat aus Orange, Zitrone, Grapefruit, Wacholder, Pfeffer und Ingwer.“
Die mediterrane Variante „Rick Gin Feel“ eignet sich am besten in Kombination mit Oliven.
Sie wurde bei den World Spirit Awards 2019 mit der begehrten Goldmedaille ausgezeichnet.
AI Kontextualisierung
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Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Rick Free: Erster alkoholfreier Gin aus der Südsteiermark
Neben bekannten Marken wie Beefeater oder Hendrick’s Gin gesellen sich am Markt immer mehr Marken kleinerer GIN-Produzenten dazu.
Einer dieser Produzenten ist in Österreich der Hersteller Rick Dry Gin.
Recht ungewöhnlich: Zum Einsatz kommen neben klassischen Wacholder aus Tirol, auch Zitronen aus Kärnten.
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Neben bekannten Marken wie Beefeater oder Hendrick’s Gin gesellen sich am Markt immer mehr Marken kleinerer GIN-Produzenten dazu.
Einer dieser Produzenten ist in Österreich der Hersteller Rick Dry Gin.
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Im Online-Shop wird der alkoholfreie Gin wie folgt beworben: „Rick Free ist ein komplexes zitruslastiges Destillat aus Orange, Zitrone, Grapefruit, Wacholder, Pfeffer und Ingwer.“
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Neben bekannten Marken wie Beefeater oder Hendrick’s Gin gesellen sich am Markt immer mehr Marken kleinerer GIN-Produzenten dazu.
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