04.05.2020

reXelerate: weXelerate verteilt Goodie Bags für den neuen Normalbetrieb

Unter dem Motto "reXelerate" startete weXelerate heute wieder den "Normalbetrieb" in seinen zwei Innovation Hubs in Wien und Dornbirn. Für die ersten 100, die an den Arbeitsplatz zurückkehren, gibt es Goodie Bags.
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reXelerate: Neustart im weXelerate nach Coronavirusnach
(c) weXelerate: Dominic Käslin, Operational Excellence Director, ISS und Awi Lifshitz, Geschäftsführer weXelerate
kooperation

Batch 6 seines Accelerator-Programms stellte weXelerate innerhalb kürzester Zeit erfolgreich auf remote um – der brutkasten berichtete. Bei den Mietern des Hauses sieht die Situation freilich etwas anders aus – sie wollen ihre Büros wieder beziehen. Das ist nun auch mit den inzwischen aufgelockerten Coronavirus-Maßnahmen in Österreich wieder vereinbar. In den beiden Innovation Hubs in Wien und Dornbirn wurde daher heute unter dem Motto „reXelerate“ der Normalbetrieb – soweit wie möglich – wieder  aufgenommen. „Die Türen sind geöffnet, Lift und Rolltreppe in Betrieb, alles funktioniert wieder wie gewohnt“, heißt es in einem Statement.

+++ weXelerate Batch 6 startete wie geplant +++

reXelerate: Goodie Bags von weXelerate und ISS

Den großen Ansturm erwarte man zu Beginn noch nicht. Wer jedoch bereits an den Arbeitsplatz zurückkehrt, wird vom weXelerate-Team mit allem versorgt, was es im neuen Normalbetrieb braucht. „Da uns Gesundheit und Sicherheit unserer Mieter sehr wichtig sind, haben wir uns mit der ISS zusammengetan, um den Mietern Goodie Bags zusammenzustellen, die einiges für den gelungenen Neustart im Büro beinhalten“, so das weXelerate-Team. Konkret finden die ersten 100 Personen, die wieder in den Innovation Hub zurückkehren, in ihren Goodie Bags Handdesinfektionsmittel, Handschuhe, Gesichtsmasken, ein Microfasertuch, In-Ear-Kopfhörer und einen kleinen Block für Notizen.

Goodie Bags von weXelerate und ISS
c) weXelerate: So sehen die Goodie-Bags aus

Events wieder ab Herbst?

Events wird es im weXelerate klarerweise derzeit noch nicht wieder geben. In dem Bereich will man den „reXelerate“ nach derzeitigem Stand im Herbst schaffen. Dann soll das Abschlussevent des derzeit remote laufenden Batch 6 analog stattfinden. „Nach monatelangem Social Distancing und Remote Collaboration soll nach derzeitigem Stand im Herbst eine Abschlussveranstaltung des Batches mit Keynotes stattfinden – zum persönlichen Kennenlernen und offline Netzwerken. Sollte das doch nicht möglich sein, werden wir auch hier digitale Lösungen schaffen“, meinte weXelerate-Geschäftsführer Awi Lifshitz kürzlich.

⇒ weXelerate

⇒ ISS

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Das sonnnig-Gründerteam: Roman Öfferlbauer, Jonathan Buchinger und Lukas Hückel © sonnnig

Dort, wo Technik und Unternehmertum zusammenkommen, kann Großes entstehen. So auch an der TU Wien im „Extended Study on Innovation“-Programm, wo sich das Gründer-Trio, bestehend aus Roman Öfferlbauer, Lukas Hückel und Jonathan Buchinger, zum ersten Mal begegnete. Parallel dazu gründete Öfferlbauer 2023 in seinem Heimatort in Niederösterreich eine Energiegemeinschaft, zu einem Zeitpunkt, an dem das Thema noch jung und „technisch schwierig abzuwickeln“ war, so Öfferlbauer.

Aus improvisierten Tools und selbst geschriebenen Mini-Scripts für den Eigenbedarf wurde ein Jahr später sonnnig. Eine White-Label-Lösung für Abrechnung, Mitgliedermanagement und Datenanalyse von mittlerweile 30 Energiegemeinschaften in ganz Österreich.

Wenn Strom aus der Nachbarschaft kommt

„Unser Blick war eigentlich immer auf Endverbraucher und Verbraucherinnen fokussiert. Also Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden“, erklärt Öfferlbauer im Interview. Eine Mission, die über die letzten zwei Jahre tausende Haushalte in ganz Österreich erreicht hat. Mittlerweile kann man über sonnnig den generierten Strom auch als Mitarbeiter:innen-Benefit oder Spende abgeben. „Im letzten halben Jahr hat sich da aber auch ziemlich viel auf der anderen Seite, also bei den Energieversorgungsunternehmen, getan“, verrät der Co-Founder.

Energieversorgungsunternehmen stünden zunehmend vor einem Einkaufs- und Prognoseproblem. In der Regel verbraucht die Kundschaft ihren Strom nach einem Standardprofil, mit dem der jeweilige Versorger seine Stromeinkäufe prognostiziert. Sind die Abnehmer:innen aber Teil einer Energiegemeinschaft, verschiebt sich dieses Profil radikal: Ein großer Teil des Energiebedarfs wird jetzt von der Energiegemeinschaft gedeckt und nur noch die Restmengen werden durch den Energieversorger geliefert. „Der Energieversorger hat die Energiemenge aber schon im Vorhinein eingekauft“ – und müsse sie kurzfristig wieder verkaufen, erklärt Öfferlbauer. Ein teures Ausgleichsenergie-Problem, das mit wachsendem Energy-Sharing-Anteil immer größer wird.

Sonnnig als potenzieller Partner für Energieversorger

Genau hier setzt das neue Produkt an, für das sonnnig gerade die dritte Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) erhalten hat: eine White-Label-Lösung zum Energy Sharing, die Energieversorger direkt in ihr eigenes Kund:innenportal einbinden können. Im Hintergrund liefert sonnnig die Restlastprognose auf 15-Minuten-Basis, damit Versorger gezielter am Großhandel einkaufen können.

Möglich macht das die Prognosefähigkeit, die sonnnig über Jahre mit echten Energiegemeinschaften aufgebaut hat. Ziel ist es, Versorgern einen besseren Einblick in ihre Stromverläufe zu geben und ihnen zu helfen, selbst ein Geschäftsmodell rund um Energy Sharing aufzubauen, auch als Beitrag zur Kund:innenbindung, erklärt Öfferlbauer. Am Markt kommt das gut an: „Energieversorgungsunternehmen spüren das Problem und sind zunehmend auf der Suche nach Lösungen und neuen Geschäftsmodellen im Energy-Sharing-Bereich, deshalb reden sie auf einmal mit uns“, sagt der Co-Founder. Davor sei die Beziehung eher einseitig gewesen. Zwei Pilotbetriebe hat sonnnig für das geförderte Projekt bereits akquiriert und zeigt sich offen für weitere Kooperationen.

Von First bis Seed: Der aws-Weg

Möglich wurde diese Entwicklung durch drei aufeinanderfolgende aws-Förderungen. Mit aws First Incubator, einem Programm für sehr junge Teams, teils noch vor der Firmengründung, kam das Startup zu ersten Beratungsleistungen und Mentoring. Mit aws Preseed – Innovative Solutions wurde zunächst die inhaltliche und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens überprüft und der Proof of Concept entwickelt. Darauf aufbauend unterstützt aws Seedfinancing – Innovative Solutions die Weiterentwicklung bis zum Markteintritt sowie die ersten Skalierungsschritte. In diesem Rahmen werden nun der Aufbau und der Launch des neuen B2B-Produkts finanziert.

Erwarteter Boom durch neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz

Als besondere Meilensteine nennt Öfferlbauer Referenzprojekte mit bekannten Unternehmen wie Hartl Haus, der Nationalbank-Tochter IG Immobilien oder der Volkshilfe Wien sowie die wiederholte Verdopplung des Jahresumsatzes. Im ersten Halbjahr 2026 hat sich die geteilte Energiemenge, die über sonnnig abgewickelt wurde, laut eigenen Angaben gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Investor:innen hat das fünfköpfige Team bislang bewusst keine an Bord geholt, da laufende Umsätze und eine halbe Million Euro an lukrierten Entwicklungsförderungen das Team organisch tragen.

Rückenwind kommt bald auch auf politischer Ebene: Im Oktober tritt das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) in Kraft, das Energy Sharing über bilaterale Peer-to-Peer-Verträge statt über eine juristische dritte Instanz wie einen Verein oder eine GmbH erlaubt. Für sonnnig eine freudige Entwicklung: „Das baut natürlich extrem viele Hürden ab. Und deswegen erwarten wir auch einen ziemlichen Boom an neuen Mitgliedern und das nehmen auch Energieversorgungsunternehmen wahr.“


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws).

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reXelerate: weXelerate verteilt Goodie Bags für den neuen Normalbetrieb

  • Batch 6 seines Accelerator-Programms stellte weXelerate innerhalb kürzester Zeit erfolgreich auf remote um – der brutkasten berichtete.
  • Bei den Mietern des Hauses sieht die Situation freilich etwas anders aus – sie wollen ihre Büros wieder beziehen.
  • Das ist nun unter dem Motto „reXelerate“ wieder möglich.
  • Wer bereits an den Arbeitsplatz zurückkehrt, wird vom weXelerate-Team mit allem versorgt, was es im neuen Normalbetrieb braucht.
  • „Da uns Gesundheit und Sicherheit unserer Mieter sehr wichtig sind, haben wir uns mit der ISS zusammengetan, um den Mietern Goodie Bags zusammenzustellen, die einiges für den gelungenen Neustart im Büro beinhalten“, so das weXelerate-Team.

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