22.07.2019

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

Der französische Konzern Essilor ist Weltmarktführer bei Brillengläsern. Mit dem innovativen Produkt Transitions wagt Essilor Österreich erstmals einen Schritt ins B2C-Marketing. Dabei sollen die Influencer von Follow Austria Stimmung für die selbsttönenden Brillengläser machen.
/artikel/follow-austria-influencer-transitions-essilor
Follow Austria: Unternehmer, Ex-Mr. Austria und Influencer Alberto Nodale
(c) Follow Austria: Unternehmer, Ex-Mr. Austria und Influencer Alberto Nodale
sponsored

Die meisten Brillenträger wissen, von welchem Unternehmen ihre Brillenfassung ist. „Bei den Brillengläsern wissen es viele Endkonsumenten nicht, obwohl vor allem deren Qualität einen großen Unterschied macht“, sagt Ilja Jay Lawal. Der Co-Founder der Wiener Influencer-Agentur Follow Austria hatte zuletzt die Aufgabe, eine Influencer-Kampagne für einen Brillenglas-Hersteller zu konzipieren. Denn Essilor Österreich, Tochter des französischen Konzerns Essilor International, der mit rund 7,5 Milliarden Euro Jahresumsatz Weltmarktführer ist, setzt mit seinem neuen Produkt erstmals auf B2C-Marketing.

+++ LinkedIn darf nicht Facebook werden! +++

Transitions: Weiterentwicklung selbsttönender Brillengläser

„Bei herkömmlichen Brillengläsern wäre das natürlich schwieriger. Die Transitions sind aber ein Produkt, das sich wirklich gut in Szene setzen lässt“, sagt Lawal. Bei den angesprochenen „Transitions“ handelt es sich um eine Innovation selbsttönender Brillengläser. Sie wechseln nicht nur deutlich schneller die Tönung. Es gibt sie auch in unterschiedlichsten Farben und mit Spiegeleffekt. „Es ist ein wirklich starkes Produkt und in der Kampagne geht es darum, dass zu vermitteln, obwohl man Essilor als Marke als Konsument vielleicht noch nicht kennt“, erklärt Lawal.

Mehrstufige Online-Kampagne

Dabei will Follow Austria in einer mehrstufigen Online-Kampagne die Vielseitigkeit und Flexibilität des Produkts in den Vordergrund stellen: Die beteiligten Influencer aus den unterschiedlichsten Branchen (von Musik über Mode und Sport) werden einen Tag lang von einem ihrer Follower im Alltag begleitet – natürlich mit Transitions Brillengläsern. Ein Filmteam hält die Ereignisse des Tages per Kamera fest. Die anschließende Veröffentlichung der Videos soll durch die ausgewählten Influencer aus den unterschiedlichsten Branchen eine möglichst breit gestreute Reichweite über diverse Zielgruppen hinweg generieren. Startschuss der mehrstufigen Kampagne war ein Blogger-Brunch in Wien mit allen beteiligten Influencern.

Follow Austria: „Alle Influencer in Österreich“

Für die Kampagne sei Essilor Österreich an Follow Austria herangetreten, erzählt Lawal. „Wir sind sehr gut positioniert. Unser Netzwerk umfasst prinzipiell alle Influencer in Österreich“. Insgesamt seien es Hunderte, wobei der Einsatz von der Kampagne abhänge. Exklusiv habe man nur wenige unter Vertrag. Mit den Kunden arbeite man entweder projektbezogen oder mit Jahresverträgen. „Wir vereinbaren ein Budget. Dann konzipieren wir die Kampagne ganzheitlich und kümmern uns um alles“, erklärt der FollowAustria-Co-Founder.

⇒ Zur Page der Influencer-Agentur

⇒ Mehr Informationen zu Transitions

Redaktionstipps
Deine ungelesenen Artikel:
31.07.2026

Sonnnig: Wie das Energy-Sharing-Startup seine Endkund:innen-Plattform für Energieversorger weiterentwickelt

Das Wiener Startup sonnnig baut eine White-Label-Lösung zur Verwaltung von Energiegemeinschaften. Nach dem Erfolg bei Privatabnehmer:innen will das zwei Jahre alte Unternehmen nun Energieversorgern unter die Arme greifen. Mit einer neuen aws-Seedfinancing-Förderung im Rücken sucht das Team Partnerunternehmen.
/artikel/sonnnig-wie-das-energy-sharing-startup-seine-endkundinnen-plattform-fuer-energieversorger-weiterentwickelt
31.07.2026

Sonnnig: Wie das Energy-Sharing-Startup seine Endkund:innen-Plattform für Energieversorger weiterentwickelt

Das Wiener Startup sonnnig baut eine White-Label-Lösung zur Verwaltung von Energiegemeinschaften. Nach dem Erfolg bei Privatabnehmer:innen will das zwei Jahre alte Unternehmen nun Energieversorgern unter die Arme greifen. Mit einer neuen aws-Seedfinancing-Förderung im Rücken sucht das Team Partnerunternehmen.
/artikel/sonnnig-wie-das-energy-sharing-startup-seine-endkundinnen-plattform-fuer-energieversorger-weiterentwickelt
Das sonnnig-Gründerteam: Roman Öfferlbauer, Jonathan Buchinger und Lukas Hückel © sonnnig

Dort, wo Technik und Unternehmertum zusammenkommen, kann Großes entstehen. So auch an der TU Wien im „Extended Study on Innovation“-Programm, wo sich das Gründer-Trio, bestehend aus Roman Öfferlbauer, Lukas Hückel und Jonathan Buchinger, zum ersten Mal begegnete. Parallel dazu gründete Öfferlbauer 2023 in seinem Heimatort in Niederösterreich eine Energiegemeinschaft, zu einem Zeitpunkt, an dem das Thema noch jung und „technisch schwierig abzuwickeln“ war, so Öfferlbauer.

Aus improvisierten Tools und selbst geschriebenen Mini-Scripts für den Eigenbedarf wurde ein Jahr später sonnnig. Eine White-Label-Lösung für Abrechnung, Mitgliedermanagement und Datenanalyse von mittlerweile 30 Energiegemeinschaften in ganz Österreich.

Wenn Strom aus der Nachbarschaft kommt

„Unser Blick war eigentlich immer auf Endverbraucher und Verbraucherinnen fokussiert. Also Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden“, erklärt Öfferlbauer im Interview. Eine Mission, die über die letzten zwei Jahre tausende Haushalte in ganz Österreich erreicht hat. Mittlerweile kann man über sonnnig den generierten Strom auch als Mitarbeiter:innen-Benefit oder Spende abgeben. „Im letzten halben Jahr hat sich da aber auch ziemlich viel auf der anderen Seite, also bei den Energieversorgungsunternehmen, getan“, verrät der Co-Founder.

Energieversorgungsunternehmen stünden zunehmend vor einem Einkaufs- und Prognoseproblem. In der Regel verbraucht die Kundschaft ihren Strom nach einem Standardprofil, mit dem der jeweilige Versorger seine Stromeinkäufe prognostiziert. Sind die Abnehmer:innen aber Teil einer Energiegemeinschaft, verschiebt sich dieses Profil radikal: Ein großer Teil des Energiebedarfs wird jetzt von der Energiegemeinschaft gedeckt und nur noch die Restmengen werden durch den Energieversorger geliefert. „Der Energieversorger hat die Energiemenge aber schon im Vorhinein eingekauft“ – und müsse sie kurzfristig wieder verkaufen, erklärt Öfferlbauer. Ein teures Ausgleichsenergie-Problem, das mit wachsendem Energy-Sharing-Anteil immer größer wird.

Sonnnig als potenzieller Partner für Energieversorger

Genau hier setzt das neue Produkt an, für das sonnnig gerade die dritte Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) erhalten hat: eine White-Label-Lösung zum Energy Sharing, die Energieversorger direkt in ihr eigenes Kund:innenportal einbinden können. Im Hintergrund liefert sonnnig die Restlastprognose auf 15-Minuten-Basis, damit Versorger gezielter am Großhandel einkaufen können.

Möglich macht das die Prognosefähigkeit, die sonnnig über Jahre mit echten Energiegemeinschaften aufgebaut hat. Ziel ist es, Versorgern einen besseren Einblick in ihre Stromverläufe zu geben und ihnen zu helfen, selbst ein Geschäftsmodell rund um Energy Sharing aufzubauen, auch als Beitrag zur Kund:innenbindung, erklärt Öfferlbauer. Am Markt kommt das gut an: „Energieversorgungsunternehmen spüren das Problem und sind zunehmend auf der Suche nach Lösungen und neuen Geschäftsmodellen im Energy-Sharing-Bereich, deshalb reden sie auf einmal mit uns“, sagt der Co-Founder. Davor sei die Beziehung eher einseitig gewesen. Zwei Pilotbetriebe hat sonnnig für das geförderte Projekt bereits akquiriert und zeigt sich offen für weitere Kooperationen.

Von First bis Seed: Der aws-Weg

Möglich wurde diese Entwicklung durch drei aufeinanderfolgende aws-Förderungen. Mit aws First Incubator, einem Programm für sehr junge Teams, teils noch vor der Firmengründung, kam das Startup zu ersten Beratungsleistungen und Mentoring. Mit aws Preseed – Innovative Solutions wurde zunächst die inhaltliche und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens überprüft und der Proof of Concept entwickelt. Darauf aufbauend unterstützt aws Seedfinancing – Innovative Solutions die Weiterentwicklung bis zum Markteintritt sowie die ersten Skalierungsschritte. In diesem Rahmen werden nun der Aufbau und der Launch des neuen B2B-Produkts finanziert.

Erwarteter Boom durch neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz

Als besondere Meilensteine nennt Öfferlbauer Referenzprojekte mit bekannten Unternehmen wie Hartl Haus, der Nationalbank-Tochter IG Immobilien oder der Volkshilfe Wien sowie die wiederholte Verdopplung des Jahresumsatzes. Im ersten Halbjahr 2026 hat sich die geteilte Energiemenge, die über sonnnig abgewickelt wurde, laut eigenen Angaben gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Investor:innen hat das fünfköpfige Team bislang bewusst keine an Bord geholt, da laufende Umsätze und eine halbe Million Euro an lukrierten Entwicklungsförderungen das Team organisch tragen.

Rückenwind kommt bald auch auf politischer Ebene: Im Oktober tritt das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) in Kraft, das Energy Sharing über bilaterale Peer-to-Peer-Verträge statt über eine juristische dritte Instanz wie einen Verein oder eine GmbH erlaubt. Für sonnnig eine freudige Entwicklung: „Das baut natürlich extrem viele Hürden ab. Und deswegen erwarten wir auch einen ziemlichen Boom an neuen Mitgliedern und das nehmen auch Energieversorgungsunternehmen wahr.“


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws).

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Follow Austria: Influencer für den Brillenglas-Weltmarktführer Essilor