„Die Konferenz zeigt den institutionellen Umschwung in der Krypto- und Digitalszene“ – diese Beobachtung teilt Christian Niedermüller. Wir luden den CEO von LDC EU, der in Wien ansässigen Tochter des globalen FinTechs LianLian, im Rahmen der Konferenz Proof of Talk in Paris zum brutkasten-Talk. Der Manager, der zuvor etwa auch für die Wiener EU-Tochter des Krypto-Anbieters KuCoin tätig war, skizziert im Interview seine neuen Aufgaben beim Aufbau von digitaler Zahlungsinfrastruktur für B2B-Kunden und erläutert die aktuelle Attraktivität des Standorts Österreich für internationale Blockchain-Unternehmen.
Zudem geht Niedermüller auf die wachsende Bedeutung traditioneller Finanzinstitute bei der fortschreitenden Digitalisierung der weltweiten Kapitalmärkte ein. In diesem Zusammenhang diskutiert er den zukünftigen Einsatz von Stablecoins im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und die Auswirkungen der europäischen MiCA-Regulierung auf den Markt. Der LDC-EU-CEO trennt dabei die technologische Basis klar von der tagesaktuellen Kursentwicklung einzelner Kryptowährungen: „Das eine ist ein monetäres Experiment, das andere ist einfach die Infrastruktur für die Finanzwelt der Zukunft.“
Die Themen des Talks:
- Neue Aufgaben bei LianLian: Der Manager verantwortet den europäischen Aufbau einer digitalen Zahlungsinfrastruktur für B2B-Kunden.
- Krypto-Standort Österreich: Die kompetente heimische Finanzmarktaufsicht lockt derzeit viele internationale Blockchain-Unternehmen nach Wien.
- Wandel der Kapitalmärkte: Große traditionelle Finanzinstitute arbeiten bereits aktiv an der Implementierung von dezentralen Technologien.
- Regulierte Stablecoins: Die neue europäische MiCA-Regulierung sorgt für mehr Sicherheit bei der Nutzung von digitalen Währungen.
- Fokus auf Infrastruktur: Die technologische Weiterentwicklung des Finanzsystems funktioniert völlig unabhängig von aktuellen Kryptokursen.








