Quanten-Cyber-Security: So möchte zerothird die kritische Infrastruktur vor dem Kommunikations-Super-GAU schützen

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Zwischen der herannahenden Bedrohung durch Quantencomputer und dem dringenden Bedarf an digitaler Souveränität stellt sich eine zentrale Frage: Wie sichern wir unsere Datennetze ab, bevor herkömmliche Verschlüsselungsmethoden ausgehebelt werden? Genau darüber spricht Dejan Jovicevic mit Felix Tiefenbacher und Rupert Ursin, den Gründern von zerothird.

Im Gespräch werfen wir einen genauen Blick auf die Zukunft der Quantenkryptographie, die globalen Wettbewerbsverhältnisse im Tech-Sektor und den Weg von akademischer Spitzenforschung hin zu einsatzbereiten Industrieprodukten.


  • Der Kommunikations-Super-GAU: Warum Quantencomputer bald die mathematischen Probleme lösen könnten, auf denen unsere tägliche Verschlüsselung basiert, und warum dies eine Gefahr für die kritische Infrastruktur von Stromnetzen bis zum Verkehr darstellen könnte.
  • Wien als Welthauptstadt der Quantentechnologie: Warum Österreich in diesem Sektor wissenschaftlich absolut führend ist und die Anzahl der Quantenphysiker in Wien die des gesamten nordamerikanischen Kontinents übersteigt.
  • „Key as a Service“ als Weltneuheit: Wie das von zerothird erfundene Geschäftsmodell durch die geteilte Nutzung einer sicheren Infrastruktur die Kosten für Einzelkunden drastisch senkt und das Startup zum weltweiten Vorreiter macht.
  • Praxis-Use-Cases vom Datenzentrum bis zum Parlament: Wie die Technologie bereits monatelang hands-free bei der Erste Group und A1 lief, bei der ÖBB Krisenvorsorge hilft und im weltweit ersten quantenverschlüsselten Live-Broadcast des ORF aus dem Parlament eingesetzt wurde.
  • Der europäische Skalierungsengpass: Warum Europa trotz exzellenten Know-hows im Vergleich zu den USA und China signifikante Nachteile bei der Wachstumsfinanzierung hat und wie eine paneuropäische Infrastruktur aus „Trusted Nodes“ alle 200 Kilometer aussehen müsste.

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