From Science to Business Folge 1: Der Status quo der Spin-off-Landschaft in Österreich

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Österreichische Hochschulen sind forschungsstark – doch wie gelingt es, mehr wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die Wirtschaft zu bringen? Genau darum geht es im Auftakt unserer neuen Serie From Science to Business.

Am Round-Table diskutieren Rudolf Dömötör (Direktor WU Entrepreneurship Center & Entrepreneurship Center Network), Tanja Spennlingwimmer (Geschäftsfeldleiterin Deep Tech, Innovationsschutz & Entrepreneurship, Austria Wirtschaftsservice) und Sara Matt (Leiterin Transferstelle Wissenschaft-Wirtschaft-Gesellschaft, Universität Innsbruck) über den Status quo der Spin-off-Landschaft in Österreich: von Förderinstrumenten über Beteiligungsgesellschaften bis hin zu Mindset-Fragen.

Im Gespräch wird klar: Das Fundament ist gelegt, die Dynamik wächst – aber es braucht noch stärkere Strukturen, mehr Risikobereitschaft und eine Kultur, die Scheitern als Teil des Lernens begreift.

„From Science to Business“ setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern AplusB (Academia plus Business), Austria Wirtschaftsservice (aws), MedLifeLab Innovation Hub (Medizinische Universität Innsbruck), Noctua Science Ventures, JKU – LIT Open Innovation Center (Johannes Kepler Universität Linz), OÖ HightechFonds, Spin-off Austria, Takeda, tecnet equity, The Spinoff Factory (Technische Universität Wien), Universität Innsbruck und WU (Wirtschaftsuniversität Wien) um.


Um diese Themen geht es in der ersten Folge von „From Science to Business“

Status quo der Spin-off-Landschaft in Österreich

  • Österreich forschungsstark: Top 3 in der EU bei F&E-Quote, Top 10 bei Publikationen & Patenten.
  • Dennoch Nachholbedarf bei Gründungsintensität & Verfügbarkeit von Venture Capital.
  • Rund 23 % der österreichischen Startups sind Spin-offs von Hochschulen.

Mensch & Mindset

  • Entrepreneurial Spirit in der Forschung: Karrierewege neu denken, Gründung als Option neben Publikation.
  • Scheiterkultur: Lernen aus Fehlern stärken, Scheitern als Teil des Erfolgs anerkennen.
  • Education & Awareness: Entrepreneurship soll früh in Ausbildung und Forschung verankert sein.

Strukturen & Instrumente

  • Beteiligungsgesellschaften an Hochschulen
  • Förderketten: Proof-of-Concept, Spin-off Fellowship, AplusB-Zentren, Pre-Seed/Seed-Finanzierung durch aws.
  • Spin-off-Leitlinien & Leistungsvereinbarungen als neue Hebel für Universitäten.

Kooperation & Vernetzung

  • ECN (Entrepreneurship Center Network) mit 36 Partnerhochschulen als Austauschplattform.
  • Nationale und internationale Netzwerke zur Unterstützung von Gründer:innen.
  • Kooperation mit Business Angels & Corporates: noch Lücken in der frühen Phase, aber wachsendes Potenzial.

Europa, Regulierung & Wettbewerbsfähigkeit

  • Österreich im internationalen Vergleich: stark in F&E, schwächer in Kommerzialisierung.
  • EU-weiter Aufholbedarf bei Spin-offs und Risikokapital.
  • Politische Aufgabe: Innovationsinvestments sichern Wohlstand von morgen.

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