5,5 Mrd. Euro: Energie-Steiermark-Chef über die Energiewende-Investitionen

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5,5 Milliarden Euro investiert die Energie Steiermark bis 2035 in die Energiewende – in Netzinfrastruktur, erneuerbare Erzeugung (Wasser, Wind, PV) und die Dekarbonisierung der Wärme via Geothermie gemeinsam mit OMV. Das erklärte Martin Graf, Vorstand der Energie Steiermark, im Gespräch am European Forum Alpbach.

Die Transformation gelingt nur im Dreiklang aus Politik/Regulierung, Industrie und Energiewirtschaft. Graf betont: Nur wenn alle drei gemeinsam handeln – klare Rahmenbedingungen, investierende Industrie und leistungsfähige Versorger – lässt sich die Energiewende rasch und verlässlich umsetzen; gerade beim Dialog wünscht er sich noch mehr Industriepräsenz.

Das Interview haben wir auf der Böglalm im Zuge eines Side-Events von Gerstbauer Strategic rund um Gerald Gerstbauer geführt.


Um diese Themen geht es beim Video-Talk

Investitionsprogramm bis 2035

  • 5,5 Mrd. Euro für Netzinfrastruktur, erneuerbare Erzeugung (Wasser, Wind, PV) und Wärme-Dekarbonisierung via Geothermie (mit OMV).
  • Ziel: Versorgungssicherheit, Dekarbonisierung und regionale Wertschöpfung.

Netzausbau & Speicher/Flexibilität

  • Ausbau von Batteriespeichern: vom Heimspeicher bis zur Großanlage (mehrere hundert MW).
  • Flexibilitäten und Netzsteuerung als Schlüssel zur Integration erneuerbarer Energien.

Akzeptanz & Transparenz

  • Energiewende verändert Orts- und Landschaftsbilder und kostet – offene, transparente Debatte notwendig.
  • Martin Graf: „Jeder Euro fließt in Infrastruktur und Dekarbonisierung – wir sind der Enabler der Energiewende.

KI & Prognosen

  • Künstliche Intelligenz verbessert Prognosen von Verbrauch und Erzeugung in enger Kooperation mit Wetterdiensten.
  • PV-Anlagen im Netz von ~400 auf ~50.000 gestiegen – neue, KI-gestützte Modelle erforderlich.
  • Höhere Prognosegenauigkeit ermöglicht attraktivere Produkte.

Innovation & Next Incubator

  • Next Incubator bringt Startup-Technologien ins Unternehmen, entwickelt neue Geschäftsmodelle mit Nachhaltigkeitsfokus.
  • Bereitschaft, in skalierbare Lösungen zu investieren.

Dreiklang: Politik – Industrie – Energiewirtschaft

  • Transformation gelingt nur im Zusammenspiel: klare Rahmen (Politik/Regulierung), investierende Industrie, leistungsfähige Versorger.
  • Wunsch: mehr Industriepräsenz in der Debatte.

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