05.02.2018

SQUID: App will „die“ Newsquelle für Millennials werden

Die Millennials für Nachrichten begeistern. Der individualisierbare Newsfeed der neuen App SQUID soll dabei helfen.
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Squid die neue News App

Die Grundidee ist einfach, erzählt SQUID-Mitgründerin Corinna Böcker: „Unser CEO Johan Othelius hat drei Töchter, die wie alle in ihrem Alter viel Zeit am Handy verbringen – allerdings nie um Nachrichten zu lesen. Er entschied sich deshalb dafür, dass es eine News-App für Millennials geben muss, in der News aus allen Bereichen strukturiert dargestellt werden.“

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Individuell und einfach

Die Gratis-App fragt nach den persönlichen Interessen und generiert dann einen Newsfeed für den User. Egal ob regional oder global, ob Sport oder Fashion. Lieblingsthemen aus Zeitungen, Magazinen und Blogs werden mit großen Bildern inszeniert. Ein paar Möglichkeiten der Individualisierung (Notizen, Unterstreichen) gibt es ebenso. Die klassischen Medien „der jungen Leserschaft“ wieder schmackhaft machen – das ist das Ziel von SQUID.

Startpunkt für SQUID ist Österreich

In den nächsten Wochen soll SQUID am österreichischen Markt etabliert werden und weiter wachsen. Als langfristiges Ziel soll „die“ Newsquelle für Millennials geschaffen werden. CEO Othelius: „Wir wollen jüngeren Generationen helfen, das Nachrichtenlesen als eine unterhaltsame, wertvolle und engagierende tägliche Aktivität neu zu entdecken.“ Mit Hilfe von Gamification-Aspekten und sozialen Aktivitäten im Bereich „Easy News“ soll das Angebot noch attraktiver werden.

Mit Österreich als Gründerland zeigt man sich zufrieden. Nutzer und Influencer reagieren sehr positiv auf das Produkt, erzählt uns Böcker. Als größtes Learning wird das Feedback der User genannt. „Höre immer auf deine User. Besonders wenn man Meinungen aus verschiedenen Ländern bekommt und versucht es mehreren Nationalitäten Recht zu machen.“

Marketing und Finanzierung

Der Marketing-Fokus liegt aktuell auf Influencern und ihrer Followerschaft. Corinna Böcker: „Zusätzlich berichten wir täglich auf unseren sozialen Netzwerken über das Team und die aktuellsten News. Auch versuchen wir immer als einer der ersten über spannende Themen zu berichten.“

Aktuell läuft die bereits zweite Finanzierungsrunde. Bis jetzt wurde mit dem Polster der ersten Runde bzw. Werbekooperationen mit ausgewählten Firmen gearbeitet.

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Fünf der RBI Global FinTech Scouts gaben uns Einblicke in die aktuellen globalen FinTech-Trends (vl.): Vel Vasic, Aditi Subbarao, Ken Thomas, Scarlett Sieber und Nnanna Ijezie | (c) brutkasten / Dervisevic
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„Die große Stärke des Programms ist Neugier. Es geht darum, das Beste aus der ganzen Welt zusammenzutragen und dann zu nutzen“, sagt Aditi Subbarao, Enterprise Account Director beim US-AI-Data-Cloud-Anbieter Snowflake, im Gespräch mit brutkasten. Sie spricht über das Global FinTech-Scouts Program der Raiffeisen Bank International (RBI), für das sie seit dem Start vergangenes Jahr als Expertin fungiert. Ziel ist es, die wichtigsten Erkenntnisse im FinTech-Bereich von globalen Top-Expert:innen zusammenzutragen und für die gesamte RBI-Gruppe – und damit im ganzen CEE-Raum – nutzbar zu machen.

Im Mai holte die RBI ihre „Scouts“ wieder nach Wien. Brutkasten war vor Ort und bat fünf der Expert:innen, darunter auch Subbarao um ihre Einschätzung zu den aktuell wichtigsten FinTech-Trends.

1. KI-Agenten und die notwendige Datenstrategie

KI-Agenten seien aktuell wenig überraschend das dominierende Thema in den Führungsetagen der Finanzwelt, erklärt Aditi Subbarao. Dabei gehe es um die effiziente und sichere Umsetzung. Und diese sei an strenge technologische Voraussetzungen geknüpft: „Ohne eine solide Datenstrategie gibt es keine KI-Strategie. Unternehmen werden von KI-Agenten nicht profitieren, solange ihre zugrunde liegenden Daten nicht robust und KI-fähig sind“.

Zusätzlich zur Datenqualität sei die Sicherheit der Systeme entscheidend. Subbarao warnt vor unregulierten Modellen: „Selbst bei einer optimalen Datenbasis können ohne sichere, regulierte KI-Agenten mit angemessenen Leitplanken nicht die zuverlässigen und richtlinienkonformen Ergebnisse erzielt werden, die man für seine Kunden will“.

2. Web3 und Payments wachsen zusammen

Ein grundlegender Wandel vollzieht sich auch in der Infrastruktur digitaler Transaktionen, erklärt Vel Vasic, CEO des in Singapur ansässigen FinTech-Venture-Studios OTLRS. Er beobachtet eine zunehmende Verschmelzung etablierter Systeme: „Wir erleben derzeit, wie der traditionelle Zahlungsverkehr und Web3, die früher völlig getrennte Welten waren, konvergieren“.

Die Integration gehe dabei in beide Richtungen. „Zahlreiche Anbieter digitaler Vermögenswerte betrachten den Zahlungsverkehr mittlerweile als zentralen Bestandteil der Customer Journey“, führt Vasic aus. Er prognostiziert für die Branche eine weitreichende Veränderung: „In den kommenden zehn Jahren wird sich dies in Kombination mit künstlicher Intelligenz zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis für digitale Zahlungen entwickeln“.

3. Identitätsprüfung im Zeitalter von KI-Betrug

Die schnelle Verbreitung von künstlicher Intelligenz bringt auch neue Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit mit sich. Für Scarlett Sieber, Chief Strategy and Growth Officer beim New Yorker FinTech-Konferenzveranstalter Money20/20, rücken defensive Strategien in den Fokus. „Mein Hauptinteresse gilt der Rolle von Betrug und Identitätsprüfung im Kontext von künstlicher Intelligenz“, erklärt Sieber.

Sie sieht dabei einen direkten Zusammenhang zwischen technologischer Entwicklung und Cyber-Kriminalität: „Mit dem Aufstieg der KI verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg von Betrugsfällen. Infolgedessen spielt die eindeutige Identitätsfeststellung eine wichtigere Rolle als jemals zuvor“.

4. Hyperpersonalisierung durch „Context Pulling“

Im Bereich der Kundenbindung verändert sich die Art und Weise, wie Finanzprodukte angeboten werden, erklärt Ken Thomas, Principal beim Londoner VC BackFuture. Er identifiziert einen Wandel in der Kundenansprache: „Der übergreifende Trend, den ich derzeit beobachte, ist die Hyperpersonalisierung und deren Wechselwirkung mit Banking“.

Die Strategie wandelt sich von traditionellen Marketingmethoden hin zu einer situativen Ansprache: „Wir nennen das ‚Context Pulling‘ anstelle von ‚Product Push‘. Anstatt eine statische Menge an Rewards anzubieten, geht es nun vielmehr darum, den Kunden die richtigen Rewards zur exakt richtigen Zeit zukommen zu lassen, um so die Interaktion und das Engagement zu steigern“.

5. Besserer Zugang zum US-Dollar

Nnanna Ijezie, Product Manager bei Booking.com in Amsterdam, sieht eine starke Nachfrage im Fremdwährungsbereich: „Wir beobachten weltweit einen wachsenden Zugang zum US-Dollar“.
Dieser Trend wird maßgeblich von neuen Marktteilnehmern getrieben. „Startups, FinTechs und Banken arbeiten daran, immer mehr Menschen einen einfacheren, schnelleren und kostengünstigeren Zugang zu dieser Währung zu ermöglichen“, so Ijezie.

Dabei kommen auch neue Technologien zum Einsatz: „Eine der populärsten Methoden, über die derzeit alle sprechen, sind Stablecoins, doch das zugrunde liegende Bedürfnis bleibt, der breiten Masse einen effizienteren Zugang zum US-Dollar zu verschaffen“.

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