Kinderbücher müssen keine Stangenware sein – das zeigt unter anderem das Startup „Seitenbunt“, das am 7. April bei der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast ist. Hier können Vorschul- und Volksschulkinder ihr eigenes Kinderbuch gestalten, was anschließend als originelles Geschenk für diverse Verwandte dient – wenn man sie dann halt nach der Coronakrise wieder besuchen darf.
Die Idee hinter den Seitenbunt-Büchern
Inspiriert zu dieser Idee wurde Seitenbunt-Gründerin Gloria Hiltmair von einem Mädchen, das schon im Alter von sieben Jahren eigene Kurzgeschichten schrieb, indem sie A4-Papiere zu einem „Heft“ zusammenfaltete.
„Es muss doch möglich sein, dass Kinder – egal ob sie schreiben oder malen – am Ende ein eigenes, selbstgemachtes Buch ganz stolz in den Händen halten. Und zwar ohne, dass die Eltern kompliziert die Geschichten abtippen und in eine Book-on-demand Druckerei gehen müssen“, dacht sich Hiltmair – und die Idee zu Seitenbunt war geboren.
Inhalt und Preis der Seitenbunt-Box
Bei den Seitenbunt-Sets handelt es sich nun um ganzheitliche Bastelbuchsets, mit dem Kinder ihre eigenen Bücher kreieren können – unabhängig davon, ob sie nur malen oder auch schon schreiben können. Neben dem eigentlichen Heft sind im Set unter anderem ein Glitzerstift, Buntstifte, ein Radiergummi und 160 unterschiedliche Sticker zum Selberausmalen enthalten. „Alle Sticker sind von mir selbstgemalt – auch hier habe ich mich von vielen kreativen und coolen Kindern beraten lassen, was sie gerne zeichnen oder schreiben“, schreibt die Gründerin auf ihrer Website.
Preislich bewegen sich die Bastelbuch-Boxen von Seitenbunt zwischen 11,95 Euro und 19,95 Euro, ein Dreierset Blankobücher kostet 6,90 Euro. Die thematische Bandbreite reicht von „Abenteuer“ und „Fußball“ über „Märchen“ bis zu einer Begleitung durch das Kirchenjahr.
Seitenbunt-Bücher auch im B2B-Bereich
Neben der B2C-Schiene richtet sich Seitenbunt laut Website auch zunehmend an große Institutionen, darunter Hotels, Kitas, Schulen und weitere Unternehmen. Hotels zum Beispiel können sich ab einer Bestellmenge von 200 Büchern ihr Logo auf die Hefte drucken lassen, Unternehmen können die Verpackungen der Selbermach-Bücher mit einem Branding versehen.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.
fluctus mit End-to-End
„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.
Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.
„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“
Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.
Wettbewerb steigern
„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“
Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.
„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“
Zielgruppen von fluctus
Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.
Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.
Hürden überwunden
Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“
Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.
Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt
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Seitenbunt: Kinderbuch zum Selbermachen bei „2 Minuten 2 Millionen“
Kinderbücher müssen keine Stangenware sein – das zeigt unter anderem das Startup „Seitenbunt“, das am 7. April bei der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast ist.
Hier können Vorschul- und Volksschulkinder ihr eigenes Kinderbuch gestalten, was anschließend als originelles Geschenk für diverse Verwandte dient – wenn man sie dann halt nach der Coronakrise wieder besuchen darf.
Neben dem eigentlichen Heft sind im Set unter anderem ein Glitzerstift, Buntstifte, ein Radiergummi und 160 unterschiedliche Sticker zum Selberausmalen enthalten.
„Alle Sticker sind von mir selbstgemalt – auch hier habe ich mich von vielen kreativen und coolen Kindern beraten lassen, was sie gerne zeichnen oder schreiben“, schreibt die Gründerin auf ihrer Website.
Preislich bewegen sich die Bastelbuch-Boxen von Seitenbunt zwischen 11,95 Euro und 19,95 Euro, ein Dreierset Blankobücher kostet 6,90 Euro.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Seitenbunt: Kinderbuch zum Selbermachen bei „2 Minuten 2 Millionen“
Kinderbücher müssen keine Stangenware sein – das zeigt unter anderem das Startup „Seitenbunt“, das am 7. April bei der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast ist.
Hier können Vorschul- und Volksschulkinder ihr eigenes Kinderbuch gestalten, was anschließend als originelles Geschenk für diverse Verwandte dient – wenn man sie dann halt nach der Coronakrise wieder besuchen darf.
Neben dem eigentlichen Heft sind im Set unter anderem ein Glitzerstift, Buntstifte, ein Radiergummi und 160 unterschiedliche Sticker zum Selberausmalen enthalten.
„Alle Sticker sind von mir selbstgemalt – auch hier habe ich mich von vielen kreativen und coolen Kindern beraten lassen, was sie gerne zeichnen oder schreiben“, schreibt die Gründerin auf ihrer Website.
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Seitenbunt: Kinderbuch zum Selbermachen bei „2 Minuten 2 Millionen“
Kinderbücher müssen keine Stangenware sein – das zeigt unter anderem das Startup „Seitenbunt“, das am 7. April bei der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ zu Gast ist.
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