19.09.2017

Schwarzenegger-Neffe steigt bei Kreisel Electric ein

US-Investoren, darunter der Neffe von Arnold Schwarzenegger, Patrick Knapp-Schwarzenegger, übernehmen 15 Prozent des Mühlviertler Elektromobilitätspioniers Kreisel.
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(c) Kreisel Electric: Arnold Schwarzenegger als Testimonial
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Patrick Knapp-Schwarzenegger steigt mit einer Gruppe strategischer Partner mit 15 Prozent beim oberösterreichischen Batterienfertiger Kreisel Electric ein. Am Dienstag, dem Tag der Eröffnung des neuen Headquarters in Rainbach im Mühlkreis teilte er mit, er wolle das Unternehmen „zu einem globalen Marktführer der eMobility machen“.

Neuartige Technologie

Markus Kreisel und seine zwei Brüder arbeiten seit 2015 im oberösterreichischen Freistadt, neuerdings in Rainbach, an ihrer Entwicklung: Ihre Firma produziert Lithium-Ionen-Akkus – nicht nur für Elektroautos. Die Besonderheit der Kreisel-Akkus besteht in ihrer neuartigen Technologie. Sie unterscheiden sich durch ein entscheidendes Merkmal, auf das die Firma auch ein Patent hat, von den Konkurrenzprodukten: Kreisel umspült seine Akkuzellen mit einer nicht leitenden Flüssigkeit. Diese fungiert als Kühlung und im Falle eines Brandes als eingebauter “Feuerlöscher. Durch die Flüssigkeit können die Zellen dichter aneinander verbaut werden, weitere Kühlung und Isolierung fällt weg. Dadurch verringern sich Gewicht und Ladezeit und Leistung und Lebenszeit der Akkus werden insgesamt verbessert.

Redaktionstipps

Arbeitsplätze und Gewinne schaffen

„Technologien von Kreisel Electric gehört die Zukunft“, sagt Knapp-Schwarzenegger. Er verweist auf die Politik seines Onkels, der als Gouverneur von Kalifornien stark auf erneuerbare Energien gesetzt hat. „Mit erneuerbaren Technologien kann man Arbeitsplätze und Gewinne schaffen. Und das mit einem positiven Effekt auf die Umwelt“, erklärt der Neffe.  Derzeit beschäftigt Kreisel knapp 100 Personen, die 2016/17 rund 10 Mio. Euro erwirtschafteten.

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vor 4 Stunden

Viita Watches: OÖ-Smartwatch-Startup erhält für Umsatzbeteiligung Kapital in Millionenhöhe von Tauros Capital

Anteile musste das Unternehmen mit Sitz in Traun keine abgeben. Tauros Capital ist auf Revenue-based Finance spezalisiert und vergibt Nachrangkapital an Wachstumsunternehmen gegen eine Umsatzbeteiligung für einen bestimmten Zeitraum.
/viita-watches-tauros-capital/
Viita Titan HRV
Die Viita Titan HRV | Foto: Spatzek/VIITA Watches

Über Viiita Watches hat der brutkasten erstmals im Oktober 2017 berichtet. Eineinhalb Jahre später war das Jungunternehmen aus Traun bei „Zwei Minuten, zwei Millionen“ zu Gast und präsentierte dort seine Smartwatch Viita Active HRV. Investment konnten sie damals keines holen, doch seit dem ist viel passiert.

Das Startup hat sich im Premium-Segment des Smartwatch-Marktes positioniert und arbeitet dafür unter anderem mit dem französischen Luxus-Autohersteller Bugatti zusammen. Nun hat Viita Watches Kapital aufgenommen – und zwar ein „siebenstelliges Investment“, wie es in einer Aussendung heißt.

Um ein klassisches Equity-Investment handelt es sich dabei aber nicht, sondern vielmehr um Revenue-based Financing. Investor Tauros Capital ist genau darauf spezialisiert und hat unter anderem auch schon mit dem Wiener Food-Tech-Startup Neoh einen ähnlichen Deal durchgeführt.

Nachrangkapital gegen Umsatzbeteiligung

Die Wiener Investmentgesellschaft vergibt bei Nachrangkapital an Wachstumsunternehmen und ist dann für einen bestimmten Zeitraum zu einem Prozentsatz am Umsatz des Unternehmens beteiligt. Der Vorteil für die Founder: Anteile werden dabei keine abgegeben.

Viita will das nun aufgenommene Kapital einerseits in die weitere Expansion stecken, andererseits aber auch neue Markenkooperationen entwickeln. „Die Smartwatches von Viita stehen für Qualität und hochwertige Materialien und haben dadurch am Markt einen besonderen Stellenwert“, sagt Yves Pircher von Tauros Capital. „Das Unternehmen ist für die weiteren Schritte gut aufgestellt und hat mit zusätzlichen Kooperationen und der Erschließung neuer Vertriebskanäle ein attraktives Wachstumspotenzial in Aussicht.“

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