06.06.2017

Linux-Dienstleister Linforge wird Teil der S&T AG

Die Linzer S&T AG hat den Linux-Experten Linforge mit an Board geholt. Dadurch soll der wachsenden Nachfrage nach Open-Source-Lösungen Rechnung getragen werden.
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Die Nachfrage nach Business-IT auf Open-Source-Basis wächst – nicht zuletzt aus Kostengründen. Die S&T AG, eine Linzer IT-Beratungsfirma, hat sich deshalb nun den europaweit meist zertifizierten Linux-Experten Linforge ins Boot geholt. Als neue Mehrheitseigentümerin möchte S&T ihren Kunden damit umfassende Enterprise-Lösungen auf Linux-Basis anbieten. Linforge bleibt innerhalb der S&T AG aber als eigenständiges Unternehmen erhalten und wird auch weiterhin unter der bisherigen Marke auftreten.

15 Jahre Erfahrung

Schon seit 15 Jahre ist Linforge in den Bereichen Consulting, Implementierung, Betrieb sowie Support und Training tätig. Insgesamt kann das Unternehmen 53 technische Zertifizierungen und 22 Sales-Zertifizierunggen vorweisen. Angefangen hat alles mit der erfolgreichsten Linux-Entwicklung aus Österreich: der Hochverfügbarkeitslösung DRBD des Linforge-Vorgängerunternehmens Linbit. „Kein Unternehmen in Europa kann eine höhere Anzahl an Linux-Zertifizierungen aufweisen. Das Know-how der Linforge-Experten ergänzt unser Portfolio hervorragend. Auch im Umfeld von verstärkt nachgefragten Open-Source-Lösungen können wir unsere Kunden nun vollumfänglich unterstützen“, erklärt S&T-Vorstand Michael Jeske, der künftig auch als neuer Co-Geschäftsführer von Linforge agieren wird.

Redaktionstipps

Auf Wachstumskurs

Clemens Niederreiter, der bereits seit 15 Jahren bei Linforge beziehungsweise Linbit IT als technischer Leiter beschäftigt ist, wird neuer Geschäftsführer und CTO. „Durch die Integration in den S&T-Konzern können wir unsere Wachstumsstrategie noch besser umsetzen“, betont er. Der Transaktionsprozess wurde von i5invest begleitet, wo man dem Einsatz von Open-Source-Lösungen für Unternehmen  eine große Relevanz beimisst.

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vor 12 Stunden

Viita Watches: OÖ-Smartwatch-Startup erhält für Umsatzbeteiligung Kapital in Millionenhöhe von Tauros Capital

Anteile musste das Unternehmen mit Sitz in Traun keine abgeben. Tauros Capital ist auf Revenue-based Finance spezalisiert und vergibt Nachrangkapital an Wachstumsunternehmen gegen eine Umsatzbeteiligung für einen bestimmten Zeitraum.
/viita-watches-tauros-capital/
Viita Titan HRV
Die Viita Titan HRV | Foto: Spatzek/VIITA Watches

Über Viiita Watches hat der brutkasten erstmals im Oktober 2017 berichtet. Eineinhalb Jahre später war das Jungunternehmen aus Traun bei „Zwei Minuten, zwei Millionen“ zu Gast und präsentierte dort seine Smartwatch Viita Active HRV. Investment konnten sie damals keines holen, doch seit dem ist viel passiert.

Das Startup hat sich im Premium-Segment des Smartwatch-Marktes positioniert und arbeitet dafür unter anderem mit dem französischen Luxus-Autohersteller Bugatti zusammen. Nun hat Viita Watches Kapital aufgenommen – und zwar ein „siebenstelliges Investment“, wie es in einer Aussendung heißt.

Um ein klassisches Equity-Investment handelt es sich dabei aber nicht, sondern vielmehr um Revenue-based Financing. Investor Tauros Capital ist genau darauf spezialisiert und hat unter anderem auch schon mit dem Wiener Food-Tech-Startup Neoh einen ähnlichen Deal durchgeführt.

Nachrangkapital gegen Umsatzbeteiligung

Die Wiener Investmentgesellschaft vergibt bei Nachrangkapital an Wachstumsunternehmen und ist dann für einen bestimmten Zeitraum zu einem Prozentsatz am Umsatz des Unternehmens beteiligt. Der Vorteil für die Founder: Anteile werden dabei keine abgegeben.

Viita will das nun aufgenommene Kapital einerseits in die weitere Expansion stecken, andererseits aber auch neue Markenkooperationen entwickeln. „Die Smartwatches von Viita stehen für Qualität und hochwertige Materialien und haben dadurch am Markt einen besonderen Stellenwert“, sagt Yves Pircher von Tauros Capital. „Das Unternehmen ist für die weiteren Schritte gut aufgestellt und hat mit zusätzlichen Kooperationen und der Erschließung neuer Vertriebskanäle ein attraktives Wachstumspotenzial in Aussicht.“

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