08.09.2021

Kohpa: Das Papier, das heizen kann und 5G abwehren soll

Kopha ist ein stromleitendes Papier, das als Flächenheizung verwendet werden kann. Und dabei Temperaturen von mindestens 35 Grad erreicht. Laut den Gründern aber auch andere "Vorteile" hat...
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Kophpa, Schutz vor 5G, Papier das heizt, Heizpapier
(c) Kohpa - Die beiden Kohpa-Erfinder Walter Reichel und Peter Helfer.
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Papieringenieur Walter Reichel, geschäftsführender Gesellschafter der Reso Oberflächentechnik und sein Kollege Peter Helfer haben ein nachhaltiges Papier mit recycelten Kohlenstofffasern entwickelt. Durch diese im patentierten Papier verarbeiteten Kohlefasern, sei Kohpa das erste stromleitende Papier, das zudem auch noch elektromagnetische Strahlung abwehren kann; und bedingt durch das Mischungsverhältnis der Kohlenstoff- und Papierfasern sehr stabil sein soll, wie beide Erfinder betonen.

Kohpa mit Metallstreifen

Dieses neuartiges Material kann vielfältig eingesetzt werden. Mit Kohpa– therm, so Reichel und Helfer, haben sie das erste Heizpapier der Welt entwickelt. „Unser Papier wird mit einem Metallstreifen versehen und kann an den elektrischen Strom angeschlossen werden. Die somit dünnste und leichteste Flächenheizung der Welt kann zwischen 35 und 60 Grad warm werden“, präzisiert Helfer.

(c) Kohpa – Kehrt mit Kohpa und seiner Heizungsfunktion die Tapete zurück?

Neben dieser spannenden Innovation, die auch Formel 1 Weltmeister und Greentech-Investor Nico Rosberg Lob hervorlockte, konzentrierten sich der 76-jährige Reichel und sein 55-jähriger Helfer auch auf einen zweiten Punkt, bei dem sie sich aber bei ihrem Auftritt in der „Höhle der Löwen“ am kommenden Montag Abend von den Löwen auch Kritik und Diskussionen zur Sinnhaftigkeit des Produkts anhören müssen. Es geht um elektromagnetische Strahlung und die „5G-Gefahr“.

Haus zum Schutz einwickeln?

Konkret: Kohpa– protect der Founder könne nämlich elektromagnetische Strahlung abschirmen, wie Reichel erklärt: „Dieses Material wird heute im ökologischen Hausbau verwendet. Bildlich gesprochen wird das ganze Haus eingewickelt, damit Elektro-Smog wie 5G oder Funk die Menschen nicht belastet.“

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Diese 25 Jobs haben die besten Zukunftschancen

Das neue Jahr hat begonnen und damit lohnt sich ein Blick in die Zukunft der Arbeitswelt. LinkedIn stellt mit seiner jüngst veröffentlichten Studie eine Liste der chancenreichsten Berufe der Zukunft vor. Der Digitalisierungstrend zeichnet sich hier klar ab.
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Frau mit Tablet
Copyright: Brooke Cagle

Der Arbeitsmarkt wird ständig von unterschiedlichsten Gesichtspunkten beeinflusst. Neben Faktoren wie der Digitalisierung, dem demografischem Wandel, dem Automatisierungstrend oder dem Klimawandel hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie viele Veränderungen in der Berufswelt angestoßen und verstärkt. LinkedIn hat sich in einer Studie mit den damit einhergehenden Auswirkungen beschäftigt und nun die 25 Trendjobs vorgestellt. Die Ergebnisse beziehen sich zwar auf eine Datenerhebung aus Deutschland, können aber ebenso für den österreichischen Arbeitsmarkt richtungsweisend sein.

Die Liste gibt Hinweise auf Chancen und Entwicklungen der Zukunft und soll bei der beruflichen Entscheidungsfindung unterstützen. Dafür wurden Berufsbilder mit den höchsten Wachstumsraten der letzten fünf Jahre ermittelt (freiwillige Tätigkeiten, Praktika, Student:innenjobs und Interimsposten wurden nicht mit einbezogen). Ebenso wurden Angaben zu Remote Work auf Basis von Stellenausschreibungen zwischen Oktober 2020 und 2021 erhoben. Daten zu den Top-Branchen wurden wiederum mit jenen Unternehmen und ihrer dazugehörige Branche ermittelt, die die meisten Neueinstellungen für die jeweilige Tätigkeit im ersten Halbjahr 2021 ergaben.

Jobs mit Zukunftspotenzial

Angeführt wird die Liste von Berater:innen im öffentlichen Sektor. Mit Blick auf den Rest der Liste unterstreicht dies den Trend in Richtung Berater:innen- und Manager:innenjobs. Die wichtigsten Branchen, die man zudem im Blick behalten sollte, sind in den Bereichen IT und Services, Internet, Computer-Software und Finanzdienstleistungen angesiedelt. Dieser Trend zeichnet sich beispielsweise in Berufen wie Produktanalyst:in (2. Platz), Business Development (3. Platz) oder Beauftragte:r für Informationssicherheit (10. Platz) ab.

Besonders durch die Entwicklungen der Corona-Pandemie wird auch die Frage nach Home Office bzw. Remote Jobs immer relevanter. Die Verfügbarkeit für Remote Arbeit ist laut Studienergebnissen allerdings noch sehr unterschiedlich. Hoch im Kurs ist dieses Arbeitsmodell besonders bei Fachautor:innen in der Medizin (51,7 Prozent), bei Leiter:innen für Softwareentwicklung (41,8 Prozent), bei Dateningenieur:innen (30,8 Prozent) und bei Business Developer:innen (24,3 Prozent). Währenddessen ist das Angebot für Prüfungsingenieur:innen mit 1,5 Prozent und Investmentmitarbeiter:innen mit 2,3 Prozent am niedrigsten.

Digitale Kompetenzen in jedem Fall anpassen

Selbst wenn man sich in den speziellen Berufen dieser Studie nicht wiederfindet, bleiben digitale Kompetenzen für die Arbeitswelt in jedem Fall essenziell. Jakob Schulz von LinkedIn stellt fest, dass digitale Kenntnisse in sämtlichen Branchen relevanter werden. Er fasst zusammen: “Wenig überraschend spielen digitale Fähigkeiten eine immer wichtigere Rolle und das über viele Branchen hinweg. Wer also in diesem Jahr den Job wechseln möchte, sollte seine Digitalkenntnisse überprüfen und auffrischen.“

Für viele Arbeitnehmer:innen könnte der Hinweis durchaus relevant sein, denn zumindest in Deutschland liegt die Bereitschaft für einen Jobwechsel 2022 bei 57 Prozent.

Die Berufe mit den besten Zukunftschancen aus der LinkedIn-Studie:

1. Berater:in für den öffentlichen Sektor
2. Produktanalyst:in
3. Mitarbeiter:in Geschäftsentwicklung bzw. Business Development
4. Nachhaltigkeitsmanager:in
5. Cyber Security Spezialist:in
6. Entwickler:in für maschinelles Lernen
7. User Experience Researcher
8. Spezialist:in für Immobilienfinanzierung
9. Leiter:in Public Affairs
10. Beauftragte:r für Informationssicherheit
11. Spezialist:in für Talentakquise
12. Expansionsmanager:in
13. Prüfingenieur:in
14. Marketingmitarbeiter:in
15. Dateningenieur:in
16. Personalreferent:in Recruiting
17. Manager:in Strategische Partnerschaften
18. Leiter:in Softwareentwicklung
19. Data Science Spezialist:in
20. Robotik-Ingenieur:in
21. Investmentmitarbeiter:in
22. Chief Information Security Officer
23. Manager:in im strategischen Vertrieb
24. Kommunikationsmanager:in
25. Fachautor:in Medizin

Weniger Arbeitsplätze durch Automatisierung

Eine andere Studie des Marktforschungsinstituts Forrester beschäftigte sich ebenfalls mit der Zukunft des europäischen Arbeitsmarktes und hebt dabei besonders die Folgen der Automatisierung hervor. Bis 2040 sollen demnach neun Millionen neue Arbeitsplätze in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien durch Automatisierung und nachhaltige Energie geschaffen werden. Zugleich seien allerdings auch 34 Prozent der Arbeitsplätze in den nächsten Jahren gefährdet. Bis 2040 sollen zwölf Millionen Arbeitnehmer:innen durch den Automatisierungstrend ihren Job verlieren. Besonders die Bereiche Hotel- und Gaststättengewerbe, Verkehr, Freizeitsektor, Einzelhandel und Großhandel sollen davon betroffen sein.

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