Wenn Mitarbeiterinnen ausfallen, bedeutet das natürlich auch eine Mehrbelastung für die gesunden Mitarbeiterinnen. Andererseits möchte man als Organisation den erkrankten Mitarbeiterinnen die Zeit und Ruhe zur Verfügung stellen, damit sie sich auskurieren können und dann wieder voll arbeitsfähig zu werden. Häufig kommen Mitarbeiterinnen aber wieder „zur früh“ zur Arbeit, weil sie die Kolleginnen nicht im Stich lassen möchten oder sie gehen erst gar nicht in den Krankenstand und schleppen sich angeschlagen zur Arbeit. Andererseits gibt es auch Mitarbeiterinnen, die unzufrieden in der Arbeit sind und dies zeigt sich auch im Krankenstandsverhalten.
Wichtig ist es im Umgang mit Krankenständen „hinter die Dinge“ zu blicken. Das bedeutet nicht, dass Führungskräfte über Diagnosen informiert werden müssen, jedoch kann gezieltes Hinschauen und eine einfühlsame Kommunikation dazu beitragen, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen bzw. zu fördern.
Themen:
– Belegschaftstypologie nach Heinrich Geißler und der Zusammenhang mit Krankenstandsverhalten
– Gespräche führen unter Berücksichtigung des Krankenstandgrunds (Erkrankung versus Unzufriedenheit)
– Austausch, Reflexion und Üben anhand von praktischen Beispielen
Referentinnen:
– Mag.a Birgit Küblböck
Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement Oberösterreich
– Mag.a Bettina Majer
Leitung fit2work-Betriebsberatung Steiermark










