Das Wiener Startup dvel hat mit seiner App für Alltags-Entscheidungen bei der Startup-Show "2 Minuten, 2 Millionen" abgeräumt. In den USA soll nun ein Millioneninvestment eingefädelt werden. Unterstützt wird dvel dabei von dem Business-Angel-Netzwerk Startup300.
Das Wiener Startup dvel ist auf Erfolgskurs: Nachdem am gestrigen Dienstag bei der Auftaktshow von „2 Minuten, 2 Millionen“ gleich 425.000 Euro abgestaubt wurden, wird nun bereits eine große Investitionsrunde in den USA vorbereitet. „Wir helfen dvel dabei, im Sommer in den USA 2 Millionen Dollar einzusammeln“, sagt Michael Eisler, Gründer des Business-Angel-Netzwerks Startup300, das dvel unter seine Fittiche genommen hat. Die 425.000 Euro werden von Hansi Hansmann, Stefan Kalteis und Michael Altrichter als Lead Investoren gestemmt.
25.000 davon werden von Startup300 direkt beigesteuert, wofür auch eine Beteiligung in nicht genannter Höhe erfolgt. Die eigentliche Leistung des Business-Angel-Netzwerks liegt aber in startegischer Beratung und Kontakten. So wird dvel derzeit massiv bei der Expansion in die USA unterstützt. „Wir haben den Standort LA wegen dem starken Fokus auf Fashion und Commerce gewählt“, erklärt Eisler. Startup300 habe sowohl bei bürokratischen Hürden auf dem Weg in die USA geholfen, als auch mit wichtigen Kontakten zu Celebrities, Medien und Business Angels in LA und Palo Alto. „Da gibt es in Wien nicht so viel Know How“, so Eisler, der selbst in LA gelebt hat.
Ambitioniert: 300 Mio. aktive Nutzer bis 2017
In der TV-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ hat dvel-Founder Peter Buchroithner das ambitionierte Ziel angekündigt, bis 2017 monatlich 300 Millionen aktive Nutzer haben zu wollen. Derzeit liegt die Entscheidungshilfe-App bei rund 50.000 Nutzern in 80 Ländern. „Bei Startup300 konzentrieren wir uns zunächst auf einen Planungshorizont von 12 Monaten“, erklärt Eisler, der die 300 Millionen Nutzer eher für eine ambitionierte Vision hält. „Bis zum Sommer wollen wir die Wachstumsrate von 20 Prozent halten“, so Eisler, „und es sieht gut aus.
dvel wurde 2015 von Peter Buchroithner, Manfred Strasser und Philipp Holly gegründet. Das Startup bietet eine App, die die Community oder Freunde in Alltagsentscheidungen einbindet. Mit Fotos sollen einfache Fragen wie „was soll ich anziehen“ geklärt werden. Geld verdienen will dvel eventuell über Firmen, die sich Feedback zu ihren Produkten holen wollen.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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