Kakaokugel-Startup Elimba: „Die Höhle der Löwen“-Deal geplatzt
In der finalen Folge von"Die Höhle der Löwen" wollte Investor Nils Glagau für 24,9 Prozent der Unternehmensanteile 50.000 Euro in das Kakaokugel-Startup Elimba investieren. Wie nun bekannt wurde, platzte der Deal nach der Sendung.
Elias El Gharbaoui aus Köln präsentiert mit "Elimba" ein Kakaogetränk in Form einer Kugel. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen
Das Startup Elimba bildete den Abschluss des Staffel-Finales von “Die Höhle der Löwen” 2019. Mit Elimba hat der 23-jährige Wirtschaftsstudent Elias Gharbaoui ein Startup gegründet, das Kakaokugeln zum Trinken anbietet. Diese können in heißen Flüssigkeiten aufgelöst werden. Eine Kugel enthaltet mindestens 25 Gramm Kakao ohne Zusätze.
Der Gründer forderte 50.000 Euro für zehn Prozent Anteile und konnte während der Aufzeichnung Investor Nils Glagau überzeugen. Er bot 50.000 Euro für 24,9 Prozent. Der junge Gründer ging den Deal ein. Wie nun bekannt wurde, platzte der Deal aber nach Aufzeichnung der Sendung.
Nach der Kostprobe von einer „Light-Version“ mit 25 Prozent Kakaoanteil und einer herberen mit 30 Prozent, die positive Reaktionen hervorrief, erzählte der Gründer von der aphrodisierten, belebenden Wirkung seines Getränks. Er habe das selbst in Peru bei einer Kakao-Zeremonie erlebt.
Elias El Gharbaoui aus Köln präsentiert mit „Elimba“ ein Kakaogetränk in Form einer Kugel. Investorin Dagmar Wöhrl nimmt das Produkt genau unter die Lupe | (c) TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Während die Investoren Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl während der Sendung ausstiegen, zeigte Glagau Interesse am Produkt. Er wollte für die gewünschten 50.000 Euro 25 Prozent der Anteile des Startups. Gharbaoui machte dem Investor ein Gegenangebot: 50.000 Euro plus „Working-Capital“ von 150.000 Euro für 20 Prozent. Das war dem Investor zu viel. Nach kurzer Diskussion meinte Glagau, er bräuchte 24,9 Prozent für die 50.000 Euro. Alles was in Sachen Finanzierung nachher anstehe, würden die Beiden schon zusammen hinbekommen. Der Deal wurde abgeschlossen.
Deal mit Elimba geplatzt
Der Deal sollte aber nicht lange halten. Wie Gründerszene nun berichtete platzte dieser nach der Sendung. Demnach sei nie Geld geflossen. Zudem hätte sich auch in der Eigentümer-Struktur von Elimba nichts verändert. In einem ersten Statement Gharbaouis gegenüber Gründerszene hieß es: „Wir haben nur auf geschäftlicher Ebene nicht zusammengefunden“. Glagau wollte den geplatzten Deal hingegen nicht kommentieren.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.
fluctus mit End-to-End
„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.
Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.
„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“
Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.
Wettbewerb steigern
„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“
Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.
„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“
Zielgruppen von fluctus
Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.
Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.
Hürden überwunden
Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“
Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.
Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt
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Kakaokugel-Startup Elimba: „Die Höhle der Löwen“-Deal geplatzt
Das Startup Elimba bildete den Abschluss des Staffel-Finales von „Die Höhle der Löwen“ 2019. Elias El Gharbaoui aus Köln präsentiert mit
„Elimba“ ein Kakaogetränk in Form einer Kugel. Während die Investoren Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl während der Sendung ausstiegen, zeigte Glagau Interesse am Produkt und schloss einen Deal ab. Wie es nun hieß sei allerdings nie Geld geflossen. Der Deal platzte nach der Sendung.
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Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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