07.06.2017

Das Vienna Start-up Package 2017: Jetzt bewerben!

Von 2. Oktober bis zum 30. November können internationale Startups das Wiener Ecosystem kennenlernen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 28. Juni.
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(c) Tirza: Last year's participants.
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Das Vienna Startup-Package bietet ein zweimonatiges Programm, vom 2. Oktober  bis zum 30. November 2017. Dabei sollen ausgewählte internationale Startups unterstützt werden, die ihre Business-Ideen in Wien weiterentwickeln, und den österreichischen und europäischen Markt besser kennenlernen wollen.

Das Ecosystem kennenlernen

Sechs vielversprechende Startups werden bekommen die einzigartige Gelegenheit, die Wiener Startup Community für zwei Monate kennenzulernen und dabei intensiv betreut zu werden.

Die Gewinner aus dem Vorjahr sind: Animacel (Slowenien), edison.ai (Japan), FormalDocs (Spanien), Passivdom (Ukraine), mycotech (Indonesion) und Cooljamm (Süd Korea). Auch in diesem Jahr bekommen die Teilnehmer neben gratis Flugtickets, Wohnmöglichkeiten und Büroräumen auch Coachings und eine Einführung in das österreichische Startup-Ecosystem und die wichtigen Player. Unterstützt wird das Programm von Pioneers.

Das Package beinhaltet

  • Die Reisekosten (innerhalb Europas)
  • Logis für zwei Monate
  • Arbeitsplätze in einem Co-Working-Space für zwei Monate
  • Zehn Coaching-Stunden im Wert von 2000 Euro
  • Eine exklusive Einführung in das Wiener Startup-System

Bewerben können Interessierte sich bis zum 28. Juni.
Mehr Infos findet ihr hier.

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vor 4 Stunden

Verified Social Enterprise: Neues Label soll Sichtbarkeit von Sozialunternehmen stärken

Unternehmen, Genossenschaften und Vereine können in Österreich künftig als "Verified Social Enterprise" ihre Ausrichtung als Sozialunternehmen bestätigen. Das Label kann bei der Austria Wirtschaftsservice (aws) beantragt werden.
/verified-social-enterprise-label/
(c) aws/ Weichmann

In Österreich gibt der derzeit rund 2400 Unternehmen, die als sogenannte Social Entreprises gelten. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die neben wirtschaftlichen auch gesellschaftliche, soziale und nachhaltige Ziele verfolgen. In Österreich gab es für Social Entreprises aber bislang noch keine Möglichkeit, ihre soziale Ausrichtung entsprechend zu belegen, was sich nun mit einem neuen Label ändern soll.

Das neue Label „Verified Social Enterprise“

Um Sozialunternehmen zu fördern und ihnen einen öffentlich anerkannten Nachweis für ihr Handeln zu geben, wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft von der aws in Kooperation mit dem Social Entrepreneurship Network Austria (SENA) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) das neue Label „Verified Social Enterprise“ ausgearbeitet, das am Mittwochabend in Wien erstmalig präsentiert wurde.

Die Bezeichnung „Verified Social Enterprise“ kann nach erfolgreicher Prüfung und Eintragung in das öffentliche Register unabhängig von der Rechtsform von jedem Social Enterprise im Namen getragen werden. Von der aws heißt es dazu: „Insbesondere da es sich bei Social Enterprises um ganz unterschiedliche Rechtsformen handeln kann, werden Unternehmen mit diesem Label ebenso angesprochen wie Genossenschaften oder Vereine.“

Worauf bei der Antragstellung geachtet werden muss

Um das Label zu erhalten, müssen Antragsteller:innen eine Reihe von Kriterien erfüllen:

  • Der gesellschaftliche bzw. ökologische Mehrwert der Projekte muss klar erkennbar sein.
  • Die Unternehmen müssen einen öffentlich zugänglichen Wirkungsbericht vorweisen
  • Sie verpflichten sich zum „Impact First“-Gedanken. Dieses Prinzip muss in den jeweiligen Gesellschaftsverträgen, den Statuten oder Satzungen der Antragstellenden enthalten sein.

Nach erfolgreichem Antragsprozess und positiver Entscheidung werden die Social Enterprises im Unternehmensserviceportal sowie im WKO Firmen A-Z gelistet. Die Antragstellung erfolgt über die aws.

Was das Label Unternehmen bringt

Das Label soll laut aws für mehr Sichtbarkeit, eine leichtere Identifikation von Social Enterprises sowie für deren Abgrenzung gegenüber anderen Wirtschafts- und Sozialorganisationen sorgen. Dazu heißt es: „Dadurch wird der Begriff und das Konzept des sozialen und nachhaltigen Wirtschaftens bekannter und greifbarer gemacht“. Die Einordnung soll zudem bei der Ansprache von Kund.innen, Partnerorganisationen oder Investor:innen helfen.


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