05.11.2020

Darwin’s Circle wird auf 18. Feber 2021 verschoben

Die ursprünglich für den 18. November 2020 geplante Konferenz Darwin’s Circle wird aufgrund der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen auf den 18. Feber 2021 verschoben. Ein entsprechendes Sicherheitskonzept für die Konferenz ist bereits ausgearbeitet.
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Darwin’s Circle
(c) Klaus Ranger
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  • Die ursprünglich für den 18. November 2020 geplante Konferenz Darwin's Circle wird auf Grund der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen auf den 18. Feber 2021 verschoben.
  • Mit Darwin's Circle - How Technology Can Save The World war für den 18. November eine global  ausgerichtete Konferenz geplant.
  • Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise, sowie der am 1.  November 2020 in Kraft getretenen Schutzmaßnahmen-Verordnungen der Bundesregierung, ist eine  Verschiebung der Veranstaltung unvermeidlich.
  • Angepasst an die zum Zeitpunkt des Events geltenden Rahmenbedingungen zur Ausrichtung von  Veranstaltungen, wird laut den Veranstaltern die Konferenz unter Berücksichtigung größter Sicherheits-Standards und präventiver  Vorkehrungen abgehalten werden.
  • Dazu zählt unter anderem auch die operative Umsetzung zweier Teststraßen zur verpflichtenden Covid-Schnelltestung aller Teilnehmer und Mitarbeiter der Konferenz,  sowie ein umfassend ausgearbeitetes Präventions- und Hygienekonzept.
  • Disclaimer: Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll sind zu je 25 Prozent an der Darwin's Lab GmbH, dem Organisator von Darwin's Circle, und zu je 5,68 Prozent am brutkasten beteiligt.

Mit Darwin’s Circle – How Technology Can Save The World war für den 18. November eine global  ausgerichtete Konferenz geplant – der brutkasten berichtete. Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise und der am 1.  November 2020 in Kraft getretenen Schutzmaßnahmen-Verordnungen der Bundesregierung ist eine Verschiebung der Veranstaltung laut den Initiatoren unvermeidlich. Der Darwin’s Circle wird vertagt und findet nun am 18. Feber 2021 im Wiener Palais Ferstel statt, das gaben die Veranstalter am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.

Sicherheitskonzept ist bereits ausgearbeitet

Angepasst an die zum Zeitpunkt des Events geltenden Rahmenbedingungen zur Ausrichtung von  Veranstaltungen, wird laut den Veranstaltern die Konferenz unter Berücksichtigung „größter Sicherheits-Standards“ und „präventiver  Vorkehrungen“ abgehalten werden. Dazu zählt unter anderem auch die operative Umsetzung zweier Teststraßen zur verpflichtenden Covid-Schnelltestung aller Teilnehmer und Mitarbeiter der Konferenz,  sowie ein umfassend ausgearbeitetes Präventions- und Hygienekonzept. 

„Die Gesundheit und das Wohl unserer Gäste, Mitwirkenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  unserer internationalen Veranstaltung sind uns, gerade unter den vorherrschenden  Ausnahmebedingungen geprägt durch Corona, ein wesentliches Anliegen. Bespielhafte Hygienekonzepte  durch Kollaboration mit unserem Sicherheitspartner, sowie Hygieneexperten haben für uns oberste  Priorität.“, so Darwin’s Circle Managing Director Kathrin Kuess. 

Die bestätigten Speaker

Zu den bisher bestätigten Sprechern zählen unter anderem Schöpferin des internationalen COVID-19  Dashboards Lauren Gardner (Co-Director of the Center for Systems Science and Engineering, Johns Hopkins  University), Katrin Suder (Chairwoman, Digital Council Of The German Federal Government), Newton  Howard (Professor of Computational Neuroscience and Neurosurgery, University of Oxford), Daisy Zhu (Vice  President, Wireless Marketing, Huawei), Eva-Maria Kirschsieper (Director Public Policy, Facebook), Josef  Aschbacher (Director of Earth Observations, European Space Agency), Marko Berković (Director South  EMEA and DACH, GitHub), Jolawn Victor (Chief International Officer, Headspace) und Kome Emuh (Vice  President, Goldman Sachs). 


*Disclaimer: Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll sind zu je 25 Prozent an der Darwin’s Lab GmbH, dem Organisator von Darwin’s Circle, und zu je 5,68 Prozent am brutkasten beteiligt.

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Michael Hirschbrich

Fake or Real Green? – von Authentizität und guten alten Werten in der Klimadebatte

In seiner aktuellen Kolumne beschäftigt sich Mic Hirschbrich mit dem Mangel an Authentizität in unserer Klimadebatte und geht der Frage nach, welchen Effekt der Kultur-Wandel ab den 50er und 60er Jahren für unser Klimaverständnis hatte.
/fake-or-real-green-von-authentizitaet-und-guten-alten-werten/

In Social Media wuselt es nur so vor klugen Menschen. Viele dort wissen ganz genau, was gut und richtig ist, für die Welt, die Gesellschaft und das Klima. „Man muss mehr für den Klimaschutz tun, sagen sie.“ Und gemeint sind mit „man“ freilich immer die anderen, nie „man selbst“.

Auch die Milliardäre sollten sich besser um das Klima kümmern, anstatt ins All zu fliegen, sagen sie. Das hat schon etwas Wahres, auch wenn der technologische Fortschritt der Raumfahrt begeistert. Aber eines muss man ihnen zugutehalten, diesen superreichen Selbstdarstellern: Sie heucheln wenigstens nicht, wenn sie Milliarden investieren, um ein paar Minuten lang schweben zu können. Sie kommunizieren klar, was sie anstreben und feiern sich selbst ab, wenn sie ihre Ziele erreichen. Bezos hat sich auch noch artig bedankt, hätten doch seine Angestellten und wir Kunden das alles finanziert. Das kann man sympathisch finden oder nicht, aber es ist im Grunde ehrlich.

Wenn Menschen in den sozialen Medien argumentieren, was sie punkto Klima für gut und richtig halten, es aber in der Realität selbst nicht leben, dann sind sie den Klimawandelleugnern im Ergebnis ähnlich.

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Über den Mangel an Authentizität in unseren Klima-Debatten.

In der Softwareentwicklung gibt es den sogenannten „Wysiwyg“ („What you see is what you get“) -Editor. Damit sieht man beim Programmieren gleich von Beginn an, wie das Resultat mal aussehen wird. Wie praktisch.
Im echten Leben ist es nicht ganz so einfach. Da braucht es Authentizität, nur dann erahnt man, was man vom gegenüber erwarten kann. Wenn Menschen in den sozialen Medien argumentieren, was sie punkto Klima für gut und richtig halten, es aber in der Realität selbst nicht leben, dann sind sie den Klimawandelleugnern im Ergebnis ähnlich. Denn sie tun beide nichts aktiv gegen die Klimakatastrophe und verschwenden unsere Zeit.
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Vom „value action gap“ und falschen Feindbildern.

Psychologen nennen das oben beschriebene Phänomen den „value action gap“. Die (kommunizierten) Werte des Menschen stimmen dabei nicht (mehr) mit seinen Handlungen überein. „Wasser predigen und Wein trinken“ nannte das Heinrich Heine in einem Epos.

Einigen jungen Klimaaktivist:innen wird vorgeworfen, zwar gerne mit erhobenem Zeigefinger zu ermahnen und schwere Geschütze gegen Klimasünder in deutschen ÖR-Debatten aufzufahren, aber selbst verwöhnt und materialistisch zu sein und im Privaten nicht nach den besagten Zielen zu leben. Am Ende ist das alles eine unnötige Ablenkung vom entscheidenden Thema.

Eine Klimakatastrophe ist weder links noch rechts.

Mic Hirschbrich

Fokus auf das Wesentliche!

Am Ende verlieren wir mit diesen (teils ideologisierten) Debatten und künstlich geschaffenen Feindbildern viel Zeit. Wirklich entscheidend sind doch diese drei Fragen zum Klimawandel:

  • Wie genau lautet die wissenschaftlich übereinstimmende, seriöse These zum Klimawandel und seiner zeitlichen sowie qualitativen Entwicklung?
  • Was müssen wir Menschen in Bezug zu dieser These konkret beitragen (Innovations-technisch, staatlich-regulativ und eigenverantwortlich), damit wir die vorhergesagte Katastrophe vermeiden?
  • Wie können wir dieses wissenschaftlich definierte Ziel erreichen und dabei Wohlstand und Lebensqualität auf möglichst hohem Niveau halten und (nachhaltig) weiterentwickeln?

Eine Klimakatastrophe ist weder links noch rechts. Aber wenn wir die kommenden Jahre die falschen Antworten auf die drei Fragen geben, ist sie gleich zerstörerisch für uns alle, ganz gleich aus welchem „Stall“ wir kommen.

Verschwendung statt Entnazifizierung?

Der angesehene Klimaforscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber stellte kürzlich eine interessante These vor: Wir hätten nach dem Zweiten Weltkrieg, anstatt uns der Entnazifizierung zu widmen, die amerikanische Verschwendungs-Kultur übernommen.

Ich bin nicht sicher, ob diese These in der Form beweisbar ist. Aber die Analyse klingt plausibel, dass das zunehmende Ignorieren der Natur und die enorme Verschwendung in unserer Konsum-Gesellschaft kulturell nicht zu unserem Abendland gehört(e). Es ist eine historisch junge Erscheinung. Es hat, wie ich schon öfters in meinen Kolumnen hervorhob, auch nicht zwingend mit Kapitalismus oder dem ökonomischen Wachstums-Dogma zu tun. Die Marktwirtschaft ist diesbezüglich wertfrei, sie funktioniert mit nachhaltigem und ethischem Konsum genauso gut wie die Wegwerfindustrie. Letztlich entscheidet der Konsument, welche Industrie er stützt oder stürzt.

Ein Kultur-Wandel ab den 50er und 60er Jahren hat uns zu einer Art von Konsument:innen gemacht, der weder uns selbst noch dem Klima guttat, zumindest in etlichen Produkt-Bereichen.

Mic Hirschbrich

Zurück zu alten Werten?

Ich kannte meine Urgroßeltern noch gut, die konsumtechnisch ein völlig anderes Leben lebten als die Generationen danach. Verschwendung war ihnen ein echtes Greul. Der Krieg mag sie geprägt haben, aber ihre diesbezügliche Haltung war auch davor so gewesen. Sie warfen Nahrungsmittel praktisch nie weg, bezogen sie fast ausschließlich regional und kauften nur teure, hochwertige Kleidung. Investitionen wurden nach Kriterien wie Nachhaltigkeit und Qualität getätigt, nicht impulshaft. Dinge kosteten mehr, aber hielten auch länger.

Ökonomisch stärkte das die guten Handwerksbetriebe und hochwertige Lieferanten. Aus vielen Gesprächen weiß ich, sie waren in ihrem Wesen die Mehrheit, nicht die Minderheit in Österreich. Ein Kultur-Wandel ab den 50er und 60er Jahren hat uns zu einer Art von Konsument:innen gemacht, der weder uns selbst noch dem Klima guttat, zumindest in etlichen Produkt-Bereichen.

Dass die heute oft gelebte Ressourcen-Verschwendung logischer Teil unserer ökonomischen und persönlichen Entwicklung sein muss(te) – sollten wir nicht unwidersprochen lassen. Denn, so sind wir nicht. Oder zumindest, so sind wir nicht immer gewesen.


Zum Autor

Mic Hirschbrich ist CEO des KI-Unternehmens Apollo.AI, beriet führende Politiker in digitalen Fragen und leitete den digitalen Think-Tank von Sebastian Kurz. Seine beruflichen Aufenthalte in Südostasien, Indien und den USA haben ihn nachhaltig geprägt und dazu gebracht, die eigene Sichtweise stets erweitern zu wollen. Im Jahr 2018 veröffentlichte Hirschbrich das Buch „Schöne Neue Welt 4.0 – Chancen und Risiken der Vierten Industriellen Revolution“, in dem er sich unter anderem mit den gesellschaftspolitischen Implikationen durch künstliche Intelligenz auseinandersetzt.


Infobox

1912 berichteten Forscher erstmals über den Zusammenhang von Kohle-Verbrennung, CO2 und dessen negativer Wirkung auf unser Klima. Also seit 109 Jahren macht uns die Wissenschaft, mit zunehmender Vehemenz, auf dieses Thema aufmerksam.
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