17.03.2021

BEST: So reagierte der Bitpanda-Token auf die Unicorn-Meldung

Das Wiener Krypto Fin-Tech wurde in einer neuen Finanzierungsrunde mit 1,2 Mrd. Dollar bewertet - dies trieb den eigenen Token BEST auf einen Höchststand.
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Die CEOs Eric Demuth und Paul Klanschek dürfen sich über eine ordentliche Performance des Bitpanda-Tokens freuen
Die CEOs Eric Demuth und Paul Klanschek dürfen sich über eine ordentliche Performance des Bitpanda-Tokens freuen | © Bitpanda
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Seit Dienstag ist es offiziell – das Wiener Kryto-Fintech Bitpanda ist ein Unicorn, also mit über 1 Mrd. US-Dollar bewertet. Valar Ventures und DST Global investierten bei einer Series-B-Runde 170 Mio. Dollar zu einer Bewertung von 1,2 Mrd. Dollar. Neben dem Unternehmen selbst und den Anteilseignern dürfen sich darüber auch jene freuen, die im Bitpanda Ecosystem Token (BEST) investiert sind. Denn auch beim Kurs des Tokens hat die Nachricht für Auftrieb gesorgt.

BEST erreicht Höchststand

Der BEST zog deutlich nach oben und stieg am Dienstagnachmittag zwischenzeitlich bis auf 0,9646 Euro – der bis dahin höchste Stand in der Geschichte des Tokens. Danach ging es leicht nach unten – zu Tagesende mitteleuropäischer Zeit stand er bei rund 0,9184 Euro. Am Mittwoch setzte er seine Aufwärtsbewegung aber schon wieder fort und stieg auf einen neuerlichen Höchststand von 0,9785 Euro.

Plus von 18,6 Prozent gegenüber Dienstagfrüh

Damit ist es seit Dienstagfrüh also ordentlich nach oben gegangen: Offiziell bekannt wurde die Nachricht der 170 Mio. Dollar schweren Finanzierungsrunde am Dienstag gegen 6.20 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wurde der BEST mit 0,8254 Euro gehandelt. Der Token zog also seitdem um 18,6 Prozent an.

483 Prozent Plus seit Jahresbeginn

2020 dümpelte der Token weitgehend im Bereich von unter 0,10 Euro herum. Im November stieg er dann langsam über diese Marke und näherte sich dem Bereich von 0,20 Euro. Zum Jahreswechsel stand der BEST etwas darunter bei 0,1676 Euro.

Zum aktuellen Kurs von 0,9785 Euro ergibt sich damit ein Plus von 483 Prozent. Anders formuliert: Wer zum Jahreswechsel 1.000 Euro in BEST investiert hat, hat derzeit einen Gegenwert von 5.838 Euro in BEST.

Bitcoin ist seit Jahresbeginn übrigens rund 92 Prozent gestiegen. Aus 1.000 US-Dollar wären 1.924 Dollar geworden.

Token seit August 2019 am Markt

Der BEST-Token wurde im August 2019 ausgegeben. Bitpanda nahm damals 43,6 Mio. Euro ein, wie Co-Founder und CEO Eric Demuth im brutkasten-Interview erzählte. 22.000 Menschen hatten sich am Token Sale beteiligt. Bereits in den ersten drei Minuten hatte Bitpanda 3 Mio. Euro eingenommen.

DisclaimerDie Bitpanda GmbH ist mit 3,9849 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

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Hidden-Champion steigt bei Recycling-Startup plasticpreneur ein

Die EREMA Group mit Sitz in Ansfelden beteiligt sich am österreichischen Startup plasticpreneur, das Recyclinglösungen auch für entlegene und ärmere Regionen der Erde ermöglichen möchte.
/plasticpreneur-erema-group/
(c) plasticpreneur

Mit einem Jahresumsatz von mehr als 200 Millionen Euro und rund 600 Mitarbeiter:innen zählt die EREMA Group zu einem klassischen Hidden Champion. Das 1983 gegründete Unternehmen mit Sitz in Ansfelden hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Kunststoffrecycling-Anlagen spezialisiert, die mittlerweile weltweit vertrieben werden – angefangen von den USA über China bis nach Südafrika.

Wie nun bekannt wurde, beteiligt sich die EREMA Group am österreichischen Startup plasticpreneur, das sich ebenfalls auf Recyclinglösungen für Kunststoffabfälle spezialisiert hat. Bereits Ende Mai erwarb die Gruppe dafür 19,8 Prozent der Unternehmensanteile des Startups. Über die Höhe der Investment-Summe wurden allerdings keine Angaben gemacht.

plasticpreneur als Impact-Startup

Das Startup plasticpreneur wurde vor zwei Jahren gegründet und verfolgt mit seiner Technologie einen Impact-Ansatz. Am Standort in Klagenfurt entwickelt und produziert das Unternehmen mobile Recyclinglösungen, die ohne große Vorkenntnisse zu bedienen sind. Das Startup möchte damit Kunststoffrecycling ärmere Regionen der Erde ermöglichen, in den es noch keine hochtechnologischen Lösungen für industrielle Recyclingprozesse gibt.

„Für den Einsatz in infrastrukturell schlecht ausgestatteten Regionen müssen unsere Maschinen ohne Vorkenntnisse zu bedienen sein. Dass wir auch vor Ort benötigte Endproduktlösungen entwickeln, macht unser Angebot dort besonders attraktiv“, so Sören Lex, CEO und Co-Founder von plasticpreneur.

Das Portfolio umfasst Shredder, Spritzgießeinheit, Extrudereinheit zur Herstellung von Endprodukten, Luftfilter sowie bedarfsgerechte Formen für diese Produkte | (c) plasticpreneur

Der Impact-Gedanke von plasticpreneur

Zudem soll Recycling auch zur Einnahmequelle für die Anwender:innen werden, was sich auch im Unternehmensname „plasticpreneur“ widerspiegelt. Zu seinen Kund:innen zählt plasticpreneur in diesen Regionen beispielsweise Sozialunternehmen und Betreiber von Flüchtlingscamps, in denen aus Kunststoffabfällen Gebrauchsgüter des täglichen Bedarfs – von Wäscheklammern über Schul- und Spielsachen bis hin zu Zaunpfählen – hergestellt und verkauft werden.

Manfred Hackl, CEO der EREMA Group, über die jüngste Beteiligung: „Unsere Mission ‚Another life for plastic, because we care‘ verstehen wir so, dass wir auch diese Regionen mit Lösungen für Kunststoffrecycling unterstützen wollen und mit plasticpreneur haben wir dafür den idealen Partner gefunden.“

330 Maschinen in über 70 Ländern verkauft

In den zwei Jahren seit Firmengründung konnte plasticpreneur bereits 330 Maschinen an Kund:innen in über 70 Ländern auf allen Kontinenten verkaufen. Dazu kommen laut dem Startup über 750 „bedarfsgerechte Formen“, viele davon Spezialfertigungen auf individuellen Kundenwunsch.

Immer stärker nachgefragt werden plasticpreneur Maschinen laut dem Startup aber auch in Industrieländern. Einerseits von Bildungseinrichtungen und Organisationen, die damit in Workshops Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit von Kreislaufwirtschaft betreiben und für Kinder und Erwachsene den Kunststoffrecyclingprozess direkt erlebbar machen.


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Die CEOs Eric Demuth und Paul Klanschek dürfen sich über eine ordentliche Performance des Bitpanda-Tokens freuen | © Bitpanda

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