30.09.2019

Zurich Insurance Group startet weltweiten Startup-Wettbewerb

Der Schweizer Versicherungsdienstleister Zurich Insurance Group (Zurich) hat die zweite Auflage seiner weltweiten Zurich Innovation Championship gestartet. Startups sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, ihr Geschäft in Zusammenarbeit mit der globalen Versicherungsgruppe weiterzuentwickeln.
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Zurich
Im vergangenen Jahr ging die Gold-Auszeichnung an Chisel AI, ein kanadisches Unternehmen, das künstliche Intelligenz einsetzt, um Daten aus Versicherungsdokumenten zu extrahieren.

Mit weltweit rund 54.000 Mitarbeitern zählt die Zurich Insurance Group zu einem Global Player im Versicherungsgeschäft. Derzeit ist der in der Schweiz ansässige Versicherungsdienstleister laut eigenen Angaben in 210 Ländern vertreten.

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Um auch künftig am globalen Versicherungsmarkt mitspielen zu können und innovative Technologien zu entwickeln, setzt die Zurich Insurance Group schon länger auf die Zusammenarbeit mit Startups – der brutkasten berichtete.

Teil dieser Kooperation ist unter anderem die Zurich Innovation Championship. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb, der Startups die Möglichkeit bietet ihre Geschäftsmodelle mit der Versicherungsgruppe auszubauen.

Zurich Innovation Championship 2020

Der globale Wettbewerb, der nun im zweiten Jahr steht, wendet sich laut der Zurich Innovation Group spezifisch an „etablierte Startups mit kommerziell nutzbaren Technologien und innovativen Geschäftsmodellen.“

Gesucht werden „mutige Denkansätze und nachhaltige Antworten auf die Fragen der nächsten Generation im Zusammenhang mit Klima, Gesundheit und Automatisierung“.

Wildcard-Kategorie mit Fokus auf künstliche Intelligenz

Auch österreichische Startups können beim Wettbewerb mitmachen. Andrea Stürmer, Vorstandsvorsitzende von Zurich Österreich, verweist auf die Möglichkeit, durch den Wettbewerb Zugang zu einem globalen Netzwerk zu bekommen: „Für österreichische Startups bietet die Zurich Innovation Championship die Chance, ihre Innovationskraft über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen und von dem globalen Netzwerk der Zurich Gruppe zu profitieren.“

Themen: Klima, Gesundheit und Automatisierung

Die Teilnahmebedingungen: Startups können ihre Innovationen zu den Themen Klima, Gesundheit und Automatisierung einreichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in der Kategorie Wildcard Geschäftsanwendungen zum Thema „Artificial Intelligence“ einzubringen. Einreichungen sind bis zum 17. Dezember 2019 möglich.

Mehrstufiger Wettbewerb

Der Wettbewerb ist mehrstufig. Zunächst entscheidet auf lokaler Ebene eine Jury über die besten Einreichungen. Die Endrunde findet anschließend im August 2020 in Zürich statt. Drei Gewinner werden die Möglichkeit erhalten, in Zusammenarbeit mit Zurich ein lokales Pilotprojekt zu entwickeln. Dadurch sollen sie die Möglichkeit erhalten, dieses global auszuweiten.

Anmeldungen zur zweiten Innovation Championship können ab sofort unter zurich.innovationchallenge.com eingereicht werden. Startups, die sich vor dem 24. Oktober anmelden, können laut dem Versicherungsdienstleister das Coaching-Angebot für Frühanmelder in Anspruch nehmen, um ihre Chancen auf das Weiterkommen in die zweite Runde zu verbessern

Bilanz des ersten Wettbewerbs

Die Bilanz und internationale Relevanz der ersten Zurich Innovation Championship 2018–2019 kann sich sehen lassen. Insgesamt gingen laut Zurich über 450 Einsendungen aus 49 Ländern ein.

Im vergangenen Jahr ging die Gold-Auszeichnung an Chisel AI, ein kanadisches Unternehmen, das künstliche Intelligenz einsetzt, um Daten aus unstrukturierten Datenquellen, wie zum Beispiel Versicherungsdokumenten, zu extrahieren, identifizieren und klassifizieren.


=> weitere Informationen zum Call

Videoarchiv: Zurich Österreich CEO Andrea Stürmer und Finabro CEO Søren Obling im Video-Talk

Live-Talk mit Andrea Stürmer und Søren Obling

Live-Talk mit Andrea Stürmer, CEO Zurich Versicherung in Österreich und Soren Obling, CEO von FINABRO, über das neue Partnerschaft im Bereich der betrieblichen Vorsorge, InsureTech Trends uvm!

Gepostet von DerBrutkasten am Mittwoch, 26. Juni 2019

 

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ContexMesh: Skalierung geplant

Durch diese Materialeinsparungen gemeinsam mit dem geringen Gewicht der Bewehrungen sollen zudem die Arbeit auf der Baustelle erleichtert und die Bauzeit verkürzt werden. Dafür und für seine nichtmetallischen Bewehrungslösungen gab es jetzt ein Investment in siebenstelliger Höhe.

„Das Investment markiert einen entscheidenden Meilenstein und ermöglicht den gezielten Ausbau des Standorts Vorarlberg als Technology-Hub für Advanced Materials, Forschung und Produktion, sowie Skalierung des Vertriebs im EU-Raum“, heißt es per Aussendung. Die Investoren werden nicht genannt.

Basis des Unternehmens aus der Forschung

Die konkrete technologische Basis des Unternehmens ist das Ergebnis von mehr als 14 Jahren intensiver Forschung und Entwicklung. Durch diese wissenschaftliche Fundierung und eine enge Kooperation mit Universitäten wurde Expertise in den Bereichen Material-Science, Bemessung und Planung aufgebaut.

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Krumbachbrücke saniert

Seit der Gründung hat das Unternehmen bereits einige Projekte realisiert. Als globales Pionierprojekt gilt für die Vorarlberger die Sanierung der 120-Meter langen Krumbachbrücke in Damüls, die als Bauwerk komplett mit nichtmetallischer Bewehrung saniert wurde.

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