05.10.2020

10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

Der Impact Hub Vienna wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel gegründet, soziale und nachhaltige Startups in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen. Im Zuge des zehnjährigen Jubiläums gab uns Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, ein ausführliches Interview zur bisherigen Bilanz.
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Impact Hub
(c) Impact Hub

Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem brutkasten über die bisherige !!Bilanz der Unterstützungsplattform, die zum führenden Player im Bereich Social Entrepreneurship wurde. Zudem geht sie auf aktuelle Projekte und Zukunftsvisionen des Impact Hubs ein.


Der Impact Hub besteht in Österreich seit 2010 und feiert dieses Jahr somit sein zehnjähriges Jubiläum.  Auf welche Bilanz kann der Impact Hub in Österreich seit der Gründung zurückblicken?

Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren. Es ging uns darum Personen, die was verändern wollen – anstatt wie für Wien typisch zu raunzen – die Möglichkeit zu geben, das zu tun.

Über die letzten zehn Jahre entwickelte sich Impact Hub Vienna zu einer der wichtigsten Unterstützungs-Plattformen für Social Entrepreneurs in Österreich und Umgebung. Allein in Wien umfasst die aktive Community über 1.000 Innovatoren, Experten und Partner aus den unterschiedlichsten Branchen und Sektoren. Gemeinsam schaffen sie auf knapp 2000 Quadratmeter offener und innovativer Arbeitsfläche täglich neue Lösungen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft beitragen. Über die vergangenen zehn Jahre wurden in dieser Community mehr als 500 neue Unternehmen gegründet, über 1500 neue Jobs in Österreich geschaffen und in zirka 250 Partnerschaften gemeinsam positive Wirkung erreicht.

Hinter all diesen Zahlen stehen natürlich viele Geschichten von Personen, die ihre Co-Gründer, Partner, Dienstleister, Investoren, Mentoren sowie neue Business-Ideen, Jobs und Möglichkeiten im Impact Hub gefunden haben. Sowie viele inspirierende Kooperationen wie mit Mohamed Yunus, Friedensnobelpreisträger und einer der bekanntesten Social Business Gründer, Unternehmen wie Deloitte, Erste Bank, Mercer und öffentlichen Organisationen wie Austria Wirtschaftsservice (aws), Bundesministerium für Klima, Klima- und Energiefonds, Stadt Wien, Wirtschaftsagentur und vielen mehr.

Was waren die wichtigsten Milestones und Projekte des Impact Hub seit seiner Gründung in Österreich?

Der erste große Meilenstein war 2010 die Eröffnung der ersten 400 Quadratmeter durch eine Gruppe von jungen Innovatoren mit dem Ziel Unternehmertum und wirtschaftliche Ansätze zur Entwicklung von Lösungen für eine gerechtere und nachhaltigere Welt einzusetzen. Und natürlich jede Erweiterung der Räumlichkeiten und das Wachstum der Community auf die heutige Größe.

Durch über 30 Akzelerations-Programme, die wir über die Zeit mit Partnern entwickelten, konnten wir nachhaltige Unternehmen in ihrer Gründung und Wachstum unterstützen. Die Bandbreite der Themen reicht hier von der Entwicklung von Lösungen für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt (mit ÖkoBusiness Wien), über die Unterstützung und Integration von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt (mit Deloitte Future Fund) bis zu “Sustainable Fashion” (mit Impact Hub Amsterdam, Karin Granner und der Austrian Fashion Association).

Dazu zählen auch Programme, wie der Social Impact Award, der von Peter Vandor (Wirtschaftsuniversität Wien) ins Leben gerufen und mit Hilfe des Impact Hub skaliert wurde. Der Social Impact Award unterstützt vor allem junge Menschen auf ihrem Weg zum Sozialunternehmertum und ist mittlerweile als ein eigenständiges Unternehmen in über 15 Ländern mit mehr als 3000 Teilnehmern tätig.

Und ein jährlicher Meilenstein sind sicher unsere Impact Days, eine Konferenz, die den europäischen Impact Sektor zusammenbringt – für nächstes Jahr kann der 24. und 25. Juni schon vorgemerkt werden.

Wie hat sich die Zusammensetzung der Startups seit der Gründung verändert und welche Erfolgsbeispiele kann der Impact Hub in der Betreuung von Startups vorweisen?

Die Zusammensetzung der Startups in der Community hat sich vor allem was die Reife und das Alter der Startups betrifft geändert, was auch die Entwicklung des Sektors allgemein zeigt. Mittlerweile sind über 30 Prozent der Startups über fünf Jahre alt, knappe zehn Prozent zehn Jahre und mehr.

Einige Beispiele von Unternehmen, die über die letzten zehn Jahren mit uns gewachsen sind, sind aWATTar, ein Energieanbieter mit dem Ziel Österreich und mittlerweile auch Deutschland ausschließlich mit erneuerbarer Energie zu versorgen. whatchado, eine Karriereplattform für Berufseinsteiger, die 2011 den Social Impact Award gewonnen haben oder die Vollpension, Generationenkaffeehaus und gemütlicher Verweilort mit zwei Standorten in Wien.

Auch die Anzahl der angestellten Mitarbeiter hat sich von null auf eins in unseren frühen Jahren auf im Durchschnitt vier Vollzeitäquivalente erhöht, was zeigt, dass der Sektor auch einen immer größeren Beitrag zur Schaffung von innovativen und interessanten Berufsmöglichkeiten bietet, sowie in vielen Fällen auch an der Arbeitsmarktintegration von unterschiedlichsten Gruppen beteiligt ist.

So führt MTOP Unternehmen und geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt zusammen, die Austrian Coding School bietet neunmonatige Trainings für Softwareentwicklung und Coding für Arbeitssuchende an, WisR ist eine Karriereplattform für “Senior Talents” über 55 und Shades Tours gibt Obdachlosen, Geflüchteten und Personen mit Drogenvergangenheit eine neue Chance am Arbeitsmarkt und bildet durch spannende Touren gleichzeitig die Öffentlichkeit.

Bzgl. der Fokusthemen erkennen wir einen Trend zu mehr Gründungen, die im Klima-Umfeld angesiedelt sind, während der Bereich Bildung und Soziale Gerechtigkeit weiterhin hohe Relevanz zeigt. Im Bereich Klima finden sich viele Gründungen im Bereich Food: Rebel Meat (Reduktion von Fleisch), Legendary Vish (3D gedruckter Fish), Alpengummi (Kaugummi aus natürlichen Rohstoffen statt Rohöl);  Mobilität: wie triply und hex.drive (Softwärelösungen für nachhaltige Mobilität); lokale Produktion: markta (online Markt für lokale Bio-Produkte), Unverschwendet (Verarbeitung von überschüssigen Obst und Gemüse) und Hut und Stiel (Züchtung von Schwammerln aus Kaffeesud in den Kellern Österreichs) sowie in der Baubranche: Baukarussell (Wiederverwertung von Bauteilen bei Abriss) oder mixtresting (neue Co2-neutralere Mischungen von Zement).

Wie würdest du den USP des Impact Hub in Österreich beschreiben?

Unser Haupt-USP liegt in unserer diversen Community und dem gemeinsamen Ziel für die Herausforderungen der heutigen Zeit Lösungen zu finden. Durch Partner aus unterschiedlichsten Sektoren schaffen wir den Zusammenschluss über Sektorgrenzen hinweg, was für große Herausforderungen wie Klima, Bildung, inklusive Gesellschaften notwendig ist.

Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung (durchschnittlich zehn wertvolle Kontakte im Jahr pro Mitglied) und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.

Als weltweit führendes Netzwerk für soziale und ökologische Innovationen mit Standorten in mehr als 100 Städten und 50 Ländern geben wir zusätzlich die Möglichkeit sich global zu vernetzen, unterstützen bei Skalierung und bieten länderübergreifende Programme, wie FABB, ein Programm für nachhaltige Mode mit Impact Hub Amsterdam oder HiReach, ein europaweites Programm zu Mobilitätslösungen für Randgruppen mit Zugang zu internationalen Peers, Partnern, Experten und Investoren an.

Der Impact Hub in Österreich ist in das globale Netzwerk aus 100 Standorten eingebunden. Wie funktioniert die internationale Zusammenarbeit?

Neben den gerade erwähnten internationalen Programmen und Skalierungsmöglichkeiten, können auch die Standorte & Infrastruktur von unseren Mitgliedern weltweit genutzt werden. So, ist es für Wiener Mitglieder auch möglich in Sao Paolo,  New York, Berlin, Johannesburg, Taipei oder einem der anderen 100 Standorte zu arbeiten.

Zusätzlich können wir durch die intensive Zusammenarbeit auf einen großen Know-How Pool zurückgreifen und uns vor allem in herausfordernden Zeiten, wie dieses Jahr durch COVID-19 gegenseitig unterstützen, Best-Cases teilen und implementieren.

Durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und Organisationen wie OECD, UN, EU und World Economic Forum arbeiten wir auch an der Etablierung von Richtlinien und Policies, um die Unterstützung und Relevanz des Sektors allgemein zu erhöhen.

Wie hat sich der Stellenwert von Social Entrepreneurship in Österreich in den letzten zehn Jahren verändert? 

Während vor zehn Jahren Social Entrepreneurship noch fast unbekannt war am österreichischen Markt und auch in Deutschland sich erst erste Unterstützungs-Plattformen formten, sehen wir heute eine Vielzahl an Förderprogrammen von privaten und öffentlichen Organisationen z.B. aws Creative Impact, FFG- oder Wirtschaftsagentur-Förderungen, etliche private Awards und Akzeleratoren von Unternehmen und Universitäten, eigene Forschungszentren wie das Social Entrepreneurship Center der Wirtschaftsuniversität sowie Lehrveranstaltungen an unterschiedlichsten Universitäten.

Mittlerweile geht man von über 2000 Sozialunternehmen in Österreich aus, die ein wichtiger Motor für einen ökologischen, inklusiven und digitalen ökonomischen Wandel sind und so wichtige Innovationen und Arbeitsplätze für die Zukunft sichern. Vor allem auch in Krisenzeiten wie durch COVID-19 bringen Sozialunternehmen durch ihre Agilität und Kreativität schnell Lösungen wie z.B. neue digitale Formen der Kommunikation und Konzepte für Online Lernen als Unterstützung zu Face-to-Face Bildung (“Blended Learning”), neue Versorgungskonzepte im Bereich Food oder Energie (online, regional und nachhaltig), Konzepte zur Einbindung von Randgruppen, spezielle Schutzausrüstung, ressourcenschonende Produktion durch Recycling und Upcycling, Experimente mit neuartigen Geschäftsmodellen und vieles mehr.

Leider fehlt es allerdings noch an einer breiten und öffentlichen Anerkennung des Sektors, was dazu führt, dass diese wichtige Innovationskraft bei öffentlichen Förderungen oft nicht speziell berücksichtigt wird oder durch ihre spezielle Form, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialen und nachhaltigen Zielen verbindet, nicht zu den jeweiligen Kriterien passt. Hier braucht es dringend eine stärkere gemeinsame Positionierung und Stimme, die durch SENA (Social Entrepreneurship Network Austria) gerade aufgebaut werden soll.

Wie schätzt du den aktuellen Status Quo von Social Entrepreneurship in Österreich im internationalen Vergleich ein?

Auch wenn sich der Sektor in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, ist die Relevanz von Social Entrepreneurship in Österreich noch zu gering und die positive Kraft, die von diesem Sektor ausgeht, wird zu wenig beachtet und gefördert. Im jetzigen Regierungsprogramm findet sich zwar erstmals ein kleiner Absatz zu Social Entrepreneurship, es braucht hier jedoch weitere Maßnahmen zur Unterstützung.

Im deutschen Bundestag wurde am 29. Mai 2020 zum Beispiel ein Paket mit dem Titel „Soziale Innovationen stärker fördern und Potenziale effizienter nutzen” beschlossen und damit auch die nötige finanzielle Unterstützung gesichert. Das Paket beinhaltet viele Themen, die auch in Österreich seit Jahren in zehn Kernpositionen gefordert werden, wie z.B. den Ausbau und Entwicklung von Finanzierungsformen, Reformierung steuerlicher Rahmenbedingungen für Sozialunternehmen, Entwicklung und Ausbau von Bildungs- und Inkubationsformaten sowie lokaler Infrastruktur. Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.

Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für “nachhaltige Unternehmen”. Die zuletzt veröffentlichte EU-Studie zum Thema Social Entrepreneurship und deren Ökosysteme zeigt auf, dass viele Länder bereits spezielle Rechtsformen oder zumindest offizielle Kennzeichnungen eingeführt haben. Dies würde vor allem im Förderwesen und auch in der Kommunikation unterstützen und Klarheit schaffen.

Insgesamt gibt es also noch viel zu tun und es braucht auch einen starken Zusammenschluss des Sektors sowie eine stärkere Zusammenarbeit auf Bundesebene.

Welche zukünftigen Projekte möchte der Impact Hub umsetzen und welche Ziele verfolgt der Impact-Hub für die nächsten zehn Jahre?

Wir sehen weltweit, dass sich unsere politischen, ökologisch, sozialen und wirtschaftlichen Systeme neu erfinden und z.B. Demokratie und das kapitalistische Wirtschaftssystem mit vielen Herausforderungen kämpfen.

In den letzten Jahren hat Impact Hub sich daher darauf fokussiert ein Netzwerk von Innovatoren und Unternehmern aufzubauen, die an Lösungen für diese Herausforderungen arbeiten. Die nächsten zehn Jahre wird es darum gehen, diese Lösungen in die Breite zu bringen, noch mehr Spieler einzubeziehen und nachhaltiges Unternehmertum als Norm zu verankern.

Kurz gesagt: soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit muss Mainstream werden, wir müssen in Systemen statt Silos denken und all gemeinsam an dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und nachhaltigen Welt arbeiten. In den letzten Jahren hat ein Umdenken begonnen, es muss jedoch schnell, systemisch und gemeinsam gehandelt werden, um Auswirkungen wie zum Beispiel durch den Klimawandel rechtzeitig einzudämmen.

Konkret für den Impact Hub heißt das, neben der weitergehenden Arbeit mit und für Sozialunternehmen:

  • Neue Innovationsdienstleistungen für etablierte Unternehmen und Organisationen, um die Nachhaltigen Entwicklungsziele umzusetzen und mit Innovator*innen zusammenzuarbeiten
  • Eine Ausdehnung der Tätigkeiten in andere Regionen in Österreich mit Schwerpunkt auf den ländlichen Raum und weitere Standorte in Wien
  • Setzung von Schwerpunktthemen zur intensiveren Vernetzung und gemeinsamen Arbeit mit relevanten Akteuren. Erstes Fokusthema hier ist Klima und die Schaffung eines spezifischen Netzwerks und Ortes, mit dem Ziel Lösungen für Klimaneutralität zu erarbeiten. Hier gibt es bereits die ersten Partnerschaften und Gespräche zum Aufbau eines Campus für Klima-Innovationen und Climate Labs.

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Startup Barometer, EY
© Envato/MorphoBio

Nach einem Rückgang im Vorjahr auf 110 Millionen Euro verzeichnete das erste Halbjahr 2026 ein Gesamtfinanzierungsvolumen von 472 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 362 Millionen Euro beziehungsweise 329 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025, so die zentrale Erkenntnis des EY Start-up Barometer 2026.

Höchstes Volumen in einem ersten Halbjahr seit 2022

„Nach mehreren herausfordernden Jahren sehen wir erstmals wieder eine breite Bewegung in die richtige Richtung. Das jüngste Halbjahr war nicht nur aufgrund einzelner Großfinanzierungen erfolgreich, sondern weil sich zahlreiche positive Entwicklungen gleichzeitig beobachten lassen: mehr Finanzierungsrunden, deutlich größere Tickets, mehr internationale Investor:innen und wieder mehr Zuversicht im Markt. Das österreichische Startup-Ökosystem zeigt damit eindrucksvoll, dass es trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen nichts von seiner Innovationskraft verloren hat“, sagt Florian Haas, Head of Start-up bei EY Österreich.

Mit den heurigen Ergebnissen wurde das höchste Volumen in einem ersten Halbjahr seit dem Rekordwert von 2022 erzielt, als 884 Millionen Euro investiert worden waren. Parallel dazu stieg die Zahl der Finanzierungsrunden um 19 Abschlüsse von 78 auf insgesamt 97 an, was einem Plus von 24 Prozent entspricht.

Getragen von der hohen Anzahl an Abschlüssen markiert das jüngste Halbjahr damit in Bezug auf das Finanzierungsvolumen das dritterfolgreichste erste Halbjahr der österreichischen Startup-Historie, ordnet der Barometer die Ergebnisse ein.

Somit belebe sich der österreichische Venture-Capital-Markt nach einer längeren Schwächephase wieder deutlich: Laut EY werden Fonds zunehmend aktiver, die Investitionsbereitschaft steigt und größere Finanzierungsrunden kehren zurück. Österreich habe die Talsohle später erreicht als andere europäische Märkte, profitiere nun aber umso stärker von der Erholung. Gleichzeitig seien heimische Startups heute fokussierter, kapitaleffizienter und internationaler aufgestellt. Erfolgreiche Exits sowie der Dachfonds könnten diesen positiven Trend zusätzlich verstärken, auch wenn Haas vor einer Goldgräberstimmung warnt: „Die vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen und viele Startups mussten lernen, deutlich kapitaleffizienter zu arbeiten. Diese Entwicklung ist jedoch nicht negativ. Viele Unternehmen sind heute robuster, fokussierter und nachhaltiger aufgestellt als noch vor wenigen Jahren.“

Zwei 100-Mio.-Deals

Mit den erwähnten 97 Abschlüssen markiert das Halbjahr nicht nur eine Erholung, sondern sogar einen neuen historischen Höchstwert bei der Anzahl der registrierten Deals. Verantwortlich für das hohe Investitionsvolumen waren maßgeblich zwei Groß-Investments in der Größenordnung von jeweils 100 Millionen Euro.

„Vor wenigen Quartalen kaum vorstellbar“

Im März 2026 sicherte sich das Startup Gropyus 100 Millionen Euro, gefolgt von Waterdrop, das im Mai einen Deal im exakt gleichen Umfang verbuchte. Dahinter folgen der Batterie-Technologie-Spezialist Aviloo (30 Millionen Euro), das Raumfahrtunternehmen Enpulsion (22,5 Millionen Euro), die Fitness-Plattform Reps (20,2 Millionen Euro) sowie das Wiener HealthTech-Scaleup nyra health (20 Millionen Euro). Getrieben durch diese Abschlüsse stieg die durchschnittliche Höhe einer Finanzierungsrunde auf rund 6,3 Millionen Euro an und erreichte damit den höchsten Wert in einem ersten Halbjahr seit 2022.

Die durchschnittliche Finanzierungssumme schwankte im Zeitraum von 2020 bis 2026 zwischen Werten von zwei Millionen Euro und 12,8 Millionen Euro. In den ersten Halbjahren der Jahre von 2021 bis 2024 lag die durchschnittliche Höhe einer Finanzierungsrunde jeweils klar über der Vier-Millionen-Euro-Marke. Im ersten Halbjahr 2025 war dieser Wert erstmals seit 2020 wieder unterschritten worden. Im jüngsten Halbjahr ist er, auch dank der beiden Groß-Deals, mit einem Wert von 6,3 Millionen Euro, nun wieder deutlich übertroffen worden, konkretisiert der Bericht.

Und ergänzt: „Dass gleich zwei Unternehmen Finanzierungen in dreistelliger Millionenhöhe abschließen konnten, wäre noch vor wenigen Quartalen kaum vorstellbar gewesen. Solche Abschlüsse erhöhen die internationale Sichtbarkeit des österreichischen Standorts erheblich“, so Haas. „Die Rückkehr großer Finanzierungsrunden ist ein wichtiges Signal, weil sie zeigt, dass Investor:innen wieder bereit sind, Wachstum in größerem Umfang zu finanzieren. Gerade Scaleups benötigen substanzielle Kapitalbeträge, um internationale Märkte zu erschließen und globale Wettbewerbsfähigkeit aufzubauen.“

Auch die Zahl der Abschlüsse mit einem Volumen von mehr als zehn Millionen Euro kletterte deutlich von lediglich zwei im Vorjahreszeitraum auf neun an. Die Anzahl der kleineren Deals mit einem Umfang von bis zu einer Million Euro blieb indes mit 37 Abschlüssen stabil.

Dachfonds wichtiger Schritt

Parallel zur verbesserten Marktentwicklung gibt es auch positive wirtschaftspolitische Signale. Insbesondere die Umsetzung des Dachfonds wird innerhalb des österreichischen Innovationsökosystems als wichtiger Schritt gesehen.

„Der Dachfonds ist weit mehr als ein einzelnes Förderinstrument. Er sendet ein wichtiges Signal an nationale und internationale Investor:innen, dass Österreich Innovation, Unternehmertum und Wachstum aktiv unterstützen möchte. Solche Signale sind im internationalen Wettbewerb um Kapital von enormer Bedeutung“, sagt Haas. Entscheidend sei nun jedoch die konkrete Umsetzung: „Wenn es gelingt, zusätzliches privates Kapital zu mobilisieren und Finanzierungslücken in der Wachstumsphase zu schließen, kann daraus ein echter Hebel für den Standort entstehen. Jetzt kommt es darauf an, den positiven politischen Willen rasch in konkrete Maßnahmen zu übersetzen.“

Darüber hinaus brauche Österreich weiterhin bessere Rahmenbedingungen für institutionelles Venture Capital, attraktivere Mitarbeitendenbeteiligungsmodelle sowie zusätzliche Maßnahmen zur Mobilisierung privaten Kapitals.

Der Sektor-Blick

Dank der beiden erwähnten Mega-Deals verzeichneten die Sektoren E-Commerce und PropTech die höchsten Kapitalzuflüsse. Dem Bereich E-Commerce flossen insgesamt 122 Millionen Euro zu, während Startups aus dem PropTech-Segment 107 Millionen Euro erhielten. Dahinter folgten der Sektor Software & Analytics mit 58 Millionen Euro sowie der Gesundheitsbereich (Health) mit 56 Millionen Euro.

Bei der reinen Anzahl der Abschlüsse zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Hier lag der Bereich Software & Analytics mit 30 Finanzierungsrunden erneut unangefochten an der Spitze. Auf dem zweiten Platz folgte der Sektor Health mit 19 Runden, während E-Commerce und Energy mit acht respektive sieben Deals die Ränge drei und vier belegten – PropTech fällt bei dieser Betrachtung auf Platz acht zurück. Der stärkste Rückgang an Finanzierungsrunden wurde im Bereich AdTech (minus vier Deals) registriert.

Exits fallen auf

Neben den zahlreichen Finanzierungsrunden sorgten im ersten Halbjahr 2026 auch erfolgreiche Exits wie jene von Tractive und Emmi AI für positive Impulse im österreichischen Startup-Ökosystem. Laut EY sind solche Exits mindestens ebenso wichtig wie neue Investments, da sie die internationale Wettbewerbsfähigkeit heimischer Startups unterstreichen, attraktive Renditen für Investor:innen ermöglichen und als Vorbilder für neue Gründer:innen dienen. Gleichzeitig fließen Erfahrung, Netzwerke und Kapital aus erfolgreichen Exits häufig wieder in das heimische Ökosystem zurück.

„Fast alle erfolgreichen internationalen Startup-Standorte zeichnen sich durch einen funktionierenden Kreislauf aus Gründungen, Wachstum, Exits und Reinvestitionen aus. Je mehr erfolgreiche Exits wir sehen, desto stärker wird dieser Kreislauf auch in Österreich“, so Haas.

Wien das Startup-Zentrum

Laut dem Startup-Barometer bleibt die Bundeshauptstadt weiterhin das Zentrum der heimischen Startup-Szene: Acht der zwölf größten Abschlüsse des Halbjahres stammten von Wiener Unternehmen. Mit 55 Finanzierungsrunden entfielen 57 Prozent aller österreichischen Deals auf Wiener Startups.

Auch beim Investitionsvolumen dominierte Wien: Rund drei Viertel des investierten Kapitals, konkret 76 Prozent beziehungsweise 360 Millionen Euro, flossen in die Hauptstadt.

Auf dem geteilten zweiten Platz bei der Anzahl der Deals folgten die Steiermark und Oberösterreich mit jeweils 13 Finanzierungsrunden.

Beim Finanzierungsvolumen belegte hingegen Niederösterreich mit 53 Millionen Euro und einem Marktanteil von elf Prozent den zweiten Platz, gefolgt von Tirol, das sich mit 23 Millionen Euro einen volumenbezogenen Marktanteil von fünf Prozent und damit den dritten Rang sicherte.

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AI Summaries

10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.