05.08.2020

woom: NÖ Kinderfahrrad-Startup erhält neuen CEO

Das Klosterneuburger Startup woom hat sich mit seinen Kinderfahrrädern international einen Namen gemacht. Nun erhält woom mit Guido Dohm einen neuen CEO, der die bisherige Geschäftsführung erweitert.
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woom
Guido Dohm wird neuer CEO von woom | (c) woom

Der Klosterneuburger Kinderfahrrad-Hersteller woom hat einen weiteren Geschäftsführer. Die Gründer und bisherigen alleinigen Geschäftsführer Marcus Ihlenfeld und Christian Bezdeka haben den Manager Guido Dohm zum dritten Geschäftsführer bestellt, das gab das Startup in einer Aussendung bekannt.

Background: Fashion-/Lifestyle-Industrie

Dohm ist bereits seit 1. März im Unternehmen, er begann als COO. Seit 15. Juli führt er nun woom gemeinsam mit den Gründern Ihlenfeld und Bezdeka als CEO.

Der Diplom-Ingenieur verfügt laut woom über eine langjährige Erfahrung als Geschäftsführer und Vorstand in der Fashion-/Lifestyle-Industrie. In seiner Laufbahn hat er unter anderem für HUGO BOSS, RENÉ LEZARD, ESCADA, Laurèl und TOM TAILOR gearbeitet.

In den letzten vier Jahren war er für das operative Geschäft beim Outdoor-Ausrüster JACK WOLFSKIN zuständig und hat auch dessen Representative Office in Ho Chi Minh City (Vietnam) geleitet. In seinem Job hat Dohm zudem die globale Beschaffungslogistik von Jack Wolfskin digitalisiert.

Digitalisierung der woom Supply Chain

Seine Kompetenzen in Sachen Digitalisierung soll Dohm nun auch beim Klosterneuburger Startup woom einbringen. Aktuell arbeitet Dohm laut woom an der Digitalisierung der Supply Chain mit Echtzeit-Tracking. Dadurch sollen alle Stakeholder in Echtzeit einen transparenten Überblick über die für sie relevanten Ereignisse erhalten.

Sein zweiter Arbeitsschwerpunkt ist die Implementierung von CSR-Standards in allen Unternehmensbereichen: „Dohm hat dafür in Asien im Rahmen seiner Tätigkeit in der Modeindustrie viel Erfahrung gesammelt und CSR Standards umgesetzt“, so woom in der Aussendung.

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Herbert Eibensteiner, CEO voestalpine AG, und Michael Strugl, CEO Verbund AG | (c) voestalpine/Michael Jurtin
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Beim Start 2019 war „H2FUTURE“ von voestalpine und Verbund das weltweit größte Wasserstoffpilotprojekt. Sieben Jahre später ist von derartigen Superlativen zwar nicht mehr die Rede, doch im Rahmen der Weiterführung unter dem Titel „H2FUTURE-Follow-Up“ sollen die Grundlagen für einen grundlegenden Wandel in der Stahlproduktion bei der voestalpine geschaffen werden. Dafür investieren die Projektpartner weitere 16,4 Millionen Euro.

Schon bislang wurde am Standort mittels „Protonen-Austausch-Membran-(PEM)-Elektrolyseanlage“ grüner Wasserstoff erzeugt – konkret knapp unter 2.000 Tonnen im gesamten Zeitraum. Die Anlage wird aktuell insbesondere dafür genutzt, um Frequenzschwankungen im Stromnetz auszugleichen, die durch die unregelmäßige Verfügbarkeit erneuerbarer Energien oder unterschiedliche Strombedarfe entstehen.

Erweiterung bringt neue Funktionen und Möglichkeiten

Mit der Erweiterung der Anlage kommen zur Erzeugung des Wasserstoffs nun auch die Verdichtung, Reinigung, Speicherung sowie die Verladung und Weiterverwendung hinzu. Vier von insgesamt fünf neuen Wasserstoffspeichertanks sollen Schwankungen zwischen der fluktuierenden Wasserstofferzeugung und dem Verbrauch ausgleichen und so zur Versorgungssicherheit beitragen. Über den fünften (Versand-)Tank soll ab Ende 2027 die Demonstrationsanlage „HY4SMELT“ direkt über eine rund einen Kilometer lange Rohrleitung mit Wasserstoff versorgt werden. Dabei handelt es sich laut voestalpine um Österreichs größtes Klimaschutz-Forschungsprojekt. Außerdem kann der Wasserstoff nun mittels Hochdruckverdichtern auf bis zu 500 bar komprimiert und in Trailer für den Straßentransport abgefüllt werden, um auch an externe Abnehmer:innen geliefert werden zu können.

Die Wasserstoffpilotanlage H2FUTURE | (c) Verbund

„Wir haben mit greentec steel eine klare Strategie zur Transformation unserer Stahlproduktion. Wir werden bereits im 1. Halbjahr 2027 je einen grünstrombetriebenen Elektrolichtbogenofen in Linz und Donawitz in Betrieb nehmen und können damit in einem ersten Schritt bis 2029 bis zu 30 Prozent unserer CO2-Emissionen einsparen. Langfristig streben wir bis 2050 eine Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen an. Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen“, sagt dazu voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner.

Erste neue Forschungsergebnisse Ende des Jahres

Die ersten Funktionstests des erweiterten Projekts wurden bereits gestartet, erste Forschungsergebnisse werden Ende 2026 erwartet. Das Projekt endet im Dezember 2030 und wird auch aus Mitteln der Umweltförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus gefördert. „Das Projekt zeigt im industriellen Maßstab, wie erneuerbarer Strom in grünen Wasserstoff umgewandelt und für konkrete industrielle Anwendungen nutzbar gemacht werden kann“, kommentiert Verbund-CEO Michael Strugl.

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woom: NÖ Kinderfahrrad-Startup erhält neuen CEO

  • Die Gründer und bisherigen alleinigen Geschäftsführer Marcus Ihlenfeld und Christian Bezdeka haben den Manager Guido Dohm zum dritten Geschäftsführer bestellt, das gab das Startup in einer Aussendung bekannt.
  • Dohm ist bereits seit 1. März im Unternehmen, er begann als COO.
  • Seit 15. Juli führt er nun woom gemeinsam mit den Gründern Ihlenfeld und Bezdeka als CEO.
  • Der Diplom-Ingenieur verfügt laut woom über eine langjährige Erfahrung als Geschäftsführer und Vorstand in der Fashion-/Lifestyle-Industrie.
  • In seinem Job für Jack Wolfskin hat Dohm zudem die globale Beschaffungslogistik von Jack Wolfskin digitalisiert.
  • Aktuell arbeitet Dohm an der Digitalisierung der Supply Chain mit Echtzeit-Tracking.

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