18.06.2015

„Wir sind überglücklich zu verkünden, dass wir uns mit Twitter zusammentun“

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© Marisa Allegra Williams, Twitter HQ

Der Kurznachrichten-Dienst Twitter lässt zum wiederholten Mal aufhorchen. Nachdem Twitter-CEO Dick Costolo erst letzte Woche angekündigt hatte, den Chefsessel zu räumen (Der Brutkasten hat berichtet), macht es nun Schlagzeilen mit seinem jüngsten Zukauf. Wie das Startup „Whetlab“ auf seiner Website verkündet, wurde es von Twitter übernommen. Das Startup entwickelt Technologie im Bereich künstliche Intelligenz.

Das Startup mit Sitz im US-Bundesstaat Massachusetts gab die Übernahme auf Twitter selbst bekannt, allerdings ohne etwas über den Kaufpreis zu verraten. Auf seiner Website kündigte es überdies an, seine Dienste ab Anfang Juli einzustellen. Der Kurznachrichten-Dienst Twitter hat noch keine Stellungnahme abgegeben.

Whitlab: „In den letzten Jahren haben wir an einer Technologie gearbeitet, um maschinelle Intelligenz für Unternehmen automatisch besser und schneller zu machen.“ Das bedeutet: das System lernt von selbst und mit. Weiters sei man überzeugt, dass man Twitter stark beim maschinellen Lernen unterstützen und weiterbringen könnte. Immerhin: „Twitter ist DIE Plattform für offene Kommunikation im Internet“

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Elisabeth van Holthe tot Echten steht vor einer weißen Wand
Elisabeth van Holthe tot Echten wird neue COO von AustrianStartups. (c) AustrianStartups

Elisabeth van Holthe tot Echten ist seit letztem Jahr als Program & Events Managerin bei AustrianStartups tätig. Hier leitet sie das Entrepreneurial Leadership Program (ELP), ein einjähriges Programm für angehende Gründer:innen, sowie den Startup World Cup Austria. Davor war sie bei Female Founders, wo sie Programme für Gründerinnen und Führungskräfte konzipiert und umgesetzt hat. Mit erstem Juli wird sie nun Adrian Zettl als COO von AustrianStartups folgen.

Neue Initiativen

Ein strategischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erweiterung des Angebots für Later-Stage-Unternehmen. Dass dieser Kurs bereits erfolgreich eingeleitet wurde, zeigen die im März 2026 gestarteten Founder Memberships sowie das exklusive Mai-Event { founders only }, das sich speziell an Gründer:innen mit mehr als 500.000 Euro Umsatz oder Investment richtete. Ziel der neuen COO ist es, diesen vertraulichen Peer-Austausch weiter zu fördern und Startups von der ersten Idee bis zum Scaleup auf ihrer gesamten Reise zu begleiten.

„Ich freue mich sehr auf die neue Rolle. Wir haben mit den neuen Formaten bereits gezeigt, was möglich ist, wenn wir Gründerinnen und Gründer gezielt zusammenbringen. Jetzt geht es darum, diesen Ansatz weiter auszubauen und unseren Community Impact zu skalieren, damit wir mehr Founder entlang ihrer gesamten Journey erreichen und konkret unterstützen“, so Elisabeth van Holthe tot Echten.

Elisabeth van Holthe tot Echten wird an der Seite von Hannah Wundsam in das C-Level von AustrianStartups einsteigen. (c) AustrianStartups

Abschied nach zwölf Jahren

Adrian Zettl tritt Ende des Monats als Co-Managing Director von AustrianStartups zurück. Nach insgesamt zwölf Jahren in verschiedenen Funktionen innerhalb der Organisation blickt Zettl in einem persönlichen Statement auf LinkedIn auf die Entwicklung des österreichischen Startup-Ökosystems zurück.

Viele seiner bisherigen operativen Verantwortlichkeiten werden künftig von van Holthe tot Echten in ihrer neuen Rolle als COO übernommen. Auch van Holthe tot Echten meldet sich über LinkedIn zu Wort: „Das erste Halbjahr 2026 hat bereits gezeigt, wozu österreichische Startups fähig sind: Das Talent ist da, der Ehrgeiz ist da und zunehmend auch die Infrastruktur. Aber es ist noch ein weiter Weg, bis Österreich sein volles Potenzial entfaltet – und genau das begeistert mich an dieser Rolle.“

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