18.06.2025
KOOPERATION STATT KONKURRENZ

Wiener Startup Revo Foods: Kooperation und Expansion in die USA

Das Wiener Startup Revo Foods entwickelt gemeinsam mit dem slowenisch-amerikanischen Startup Juicy Marbles eine neue Produktlinie: „Juicy Marbles & Friends“. Mit gezieltem Co-Branding wollen beide Unternehmen ihre Stärken bündeln und bringen gemeinsam neue Produkte auf den Markt. Revo Foods will damit erstmals in den amerikanischen Markt eintreten.
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Pflanzlische Fischalternative Kinda Cod: Eine Kooperation zwischen Revo Foods und Juicy Marbles (c) Revo Foods
Pflanzlische Fischalternative Kinda Cod: Eine Kooperation zwischen Revo Foods und Juicy Marbles (c) Revo Foods

Revo Foods gilt als Vorreiter-Startup, was alternative Fleisch- und Fischprodukte angeht. Durch eine patentierte 3D-Strukturierungstechnologie ist es ihnen gelungen, Fleischfasern sehr genau nachzuahmen. Seit 2024 sind sie mit ihrer „Taste Factory“ die weltweit erste industrielle Produktionsstätte für 3D Extrusionstechnologie von Lebensmitteln. Revo-Produkte, die übrigens auf fermentiertem Pilzprotein basieren, sind in sämtlichen großen Handelsketten im DACH-Raum verfügbar. Brutkasten hat bereits mehrmals über Revo Foods berichtet.

Mit dem Launch von Kinda Cod, einem pflanzlichen Weißfischfilet, startet jetzt die Kooperation zwischen Juicy Marbles und Revo Foods. Kinda Cod ist exklusiv im bestehenden Juicy Marbles Online-Shop in den USA erhältlich. Brutkasten hat bereits über Juicy Marbles berichtet.

Kooperation statt Konkurrenz

Die Partnerschaft zwischen Juicy Marbles und Revo Foods stünde beispielhaft für einen Paradigmenwechsel und schaffe dadurch einen Mehrwert für Kund:innen, heißt es von den beiden Unternehmen. Mit der patentierten 3D-Strukturierungstechnologie von Revo Foods kombinieren die Founder die Stärke von Revo Foods mit dem Distributionsnetzwerk in den USA durch Juicy Marbles.

Durch die neue Partnerschaft ist es Revo Foods erstmals möglich, den US-Markt zu erschließen. Juicy Marbles erhält ein weiteres Produkt im bestehenden Sortiment. „Viele Startups, die 2020 oder 2021 gegründet wurden, wollten alles selbst entwickeln, produzieren und vertreiben. Doch das ist extrem kapitalintensiv – und in einem so jungen, dynamischen Markt oft nicht nachhaltig. Unsere Partnerschaft mit Juicy Marbles zeigt, wie Kooperation zur Wachstumsstrategie werden kann. Wir haben bereits einzigartige Produkte im Angebot, welche mit dem Distributionsnetzwerk von Juicy Marbles nun auch in den USA verfügbar werden“, sagt Robin Simsa, CEO von Revo Foods

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© woom GmbH / Wolfgang Bohusch

Nach dem laut Unternehmensangaben bislang stärksten Geschäftsjahr 2025 habe man den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 19 Prozent auf 107 Millionen Euro gesteigert, verkündet der der Kinderfahrrad-Hersteller woom. Vor zwei Jahren sahen die Unternehmenszahlen noch anders aus: 2024 verzeichnete das Unternehmen 16 Millionen Euro Verluste. Nun sei man trotz eines laut woom „weiterhin äußerst herausfordernden Marktumfelds“ in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Internationalisierung als Wachstumstreiber

Insgesamt setzte woom im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben knapp 300.000 Fahrräder und mehr als 100.000 Helme ab; der Umsatz im Helmsegment sei um 17 Prozent gestiegen. Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt das Unternehmen die Übernahme des Direktgeschäfts in Großbritannien, wo der Umsatz um 157 Prozent gestiegen sei. Weitere Zuwächse verzeichnete woom laut eigenen Angaben in der Benelux-Region (+72 Prozent), in den nordischen Ländern (+62 Prozent), in den USA (+18 Prozent) sowie in den DACH-Kernmärkten (+15 Prozent).

Zur Rückkehr in die Profitabilität meint CEO Bernd Hake: „Man kann wirtschaftlich diszipliniert handeln und gleichzeitig mit vollem Herzen die besten Kinder- und Jugendfahrräder bauen.“

Neues E-Bike für das zweite Halbjahr geplant

Für die kommenden Monate kündigt die Geschäftsführung eine Erweiterung des Produktportfolios an: Neben einem neuen Helm soll ein E-Bike-Modell auf den Markt kommen. Technische Details dazu nennt woom bislang nicht. Für das erste Quartal 2027 stellt das Unternehmen zudem einen weiteren, nicht näher spezifizierten Produktlaunch sowie den Eintritt in zusätzliche internationale Märkte in Aussicht.

Bereits im ersten Halbjahr erweiterte woom sein Sortiment: Mit „woom WOW“, einem Fahrzeug für Kleinkinder ab neun Monaten, stieg das Unternehmen erstmals in den Spielwarenbereich ein. Davon seien laut woom bislang mehr als 19.000 Stück verkauft worden.

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