11.12.2015

Virtueller Tourismus: Wiener Staatsoper Teil von Google-Projekt

Google hat die Wiener Staatsoper in sein Projekt "Performing Arts" dazu gefügt. Nun kann man sich die Kulturinstitution online anschauen - im 360 Grad Modus.
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(c) Wiener Staatsoper: Ein Blick in die Logen.

Über 60 Kulturinstitutionen aus rund 20 Ländern kann man virtuell neben der Wiener Staatsoper besichtigen. Dank der hohen Auflösung bleibt kein Detail unbemerkt und Öffnungszeiten gibt es ebenfalls keine, die „virtuelle Touristen“ von einer Besichtigung abhalten könnten. Sie alle sind Teil neuen „Performing Arts“ Projekts des Google Cultural Institute.

Die „Besuche“ machen spezielle Indoor-Street-View-Aufnahmen möglich, die zu einem Rundgang einladen. Die Eingangshalle, der Orchester-Graben, die Logen und die Feststiege kann man auf diese Weise betreten. Der Besucher kann dabei interaktive Geschichten abrufen oder Bildgalerien studieren. Außerdem gibt es Backstage-Eindrücke und 360-Grad-Videos.

Virtuelle Touristen

Dies wird durch die Street-View-Technologie von Google möglich gemacht. So wird etwa die Decke des Teesalons, der früher ausschließlich für die Kaiserfamilie reserviert war, als hoch aufgelöstes Gigapixel-Foto dargestellt. Wenn man nun das dortige Gemälde „Die Musik auf Adlerschwingen“ von Karl Madjera heran zoomt, sieht man alle Details. So genau könnte man das Bild „live“ niemals erkunden.

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Mehr als 170.000 Kunstwerke und rund sechs Millionen Fotos, Videos, Manuskripte und andere Dokumente aus Kunst, Kultur und Geschichte sind bereits auf der Plattform zu finden.

Das „Art Project“, das in unmittelbaren Zusammenhang steht, gibt seit diesem Sommer weiteren Wiener Kulturinstitutionen eine digitale Bühne. Demnach gibt es digitale Ansichten des Oberen und Unteren Belvedere sowie des Winterpalais in der Himmelpfortgasse.

Neben der Staatsoper kann man auch virtuelle Rundgänge in der Opera National de Paris, der Royal Shakespeare Company in Großbritannien oder der Carnegie Hall in den USA machen.

Eine Live-Übertragung einer Oper oder eines Balletts mit virtuellem Sitzplatz in der Oper, ist allerdings (noch) nicht möglich.

 

Quelle

 

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Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda (c) Bitpanda
Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda. (c) Bitpanda

Bitpanda gab heute bekannt, dass CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad im ersten Quartal 2027 zurücktreten wird. Bis zu seinem Ausscheiden bleibt er CEO und wird das Unternehmen weiterhin leiten. Danach wechselt er zur Erste Group, wie CEO Peter Bosek per LinkedIn-Post bekannt gibt. Der Bitpanda-Verwaltungsrat hat laut Aussendung eine strukturierte Suche nach Enzersdorfer-Konrads Nachfolge eingeleitet, bei der sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigt werden.

Bitpanda: Trummer als Co-CEO

Als Co-Founder und Chief Scientist bringt Christian Trummer Erfahrung in der Entwicklung der Plattform und Technologie ein, die Bitpandas Strategie zugrunde liegen. Er soll den Fokus auf Produktqualität zusätzlich schärfen, während Bitpanda die Weiterentwicklung des Multi-Asset-Angebots über Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle hinweg und den Ausbau seiner Infrastruktur für Finanzinstitute vorantreiben möchte, wie es per Aussendung heißt.

Eric Demuth, Executive Chairman und Präsident des Verwaltungsrats von Bitpanda zu den Vorgängen: „Lukas hat entscheidend dazu beigetragen, Bitpanda breiter aufzustellen und ein starkes Fundament für die Zukunft zu schaffen, und ich danke ihm für sein Engagement. Mit Christian als Co-CEO starten wir aus einer starken Ausgangsposition in die nächste Wachstumsphase und konzentrieren uns noch intensiver auf das, was uns zur bevorzugten Plattform für Millionen von Nutzern in Europa und zu einem verlässlichen Partner für Finanzinstitute weltweit macht.“

Enzersdorfer-Konrad zur Erste Group

Enzersdorfer-Konrad kommentiert wie folgt: „Meine Entscheidung, nächstes Jahr zurückzutreten, ist mir nicht leichtgefallen. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben, und werde Bitpanda bis zu meinem Ausscheiden weiterhin mit vollem Einsatz führen. Ich freue mich darauf, unsere Strategie gemeinsam mit Christian und unseren Teams voranzutreiben.“

Bei seiner neuen Rolle bei der Erste Group wird er konzernweit die Verantwortung dafür übernehmen, eine integrierte Strategie für Asset Management und digitales Investieren in den acht Kernmärkten der Erste Group und für deren 23 Millionen Kunden voranzutreiben, heißt es per offiziellem Statement.

„Vom Sparen zum Investieren“

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Lukas für die Erste Group zu gewinnen. Er verkörpert den Pioniergeist und bringt umfassende Expertise darin mit, das Investieren einfacher und zugänglicher zu machen – ein entscheidender Faktor, um die nächste Generation von Anlegerinnen und Anlegern zu erreichen“, sagt Peter Bosek. „Junge Menschen beginnen früher und investieren aktiver als frühere Generationen. Ein Grund dafür ist das wachsende Bewusstsein dafür, dass sie ihre finanzielle Zukunft selbst absichern müssen. Da sich ihre Erwartungen laufend weiterentwickeln, muss auch unser Angebot mit ihnen wachsen. Lukas wird eine zentrale Rolle dabei spielen, unser Angebot in all unseren Märkten intuitiv und attraktiv zu gestalten und mehr Menschen in Mitteleuropa dabei zu unterstützen, den Schritt vom Sparen zum Investieren zu machen.“

„Lukas Enzersdorfer-Konrad hat in den vergangenen acht Jahren aus erster Hand erlebt, wie schnell sich die Erwartungen der Menschen an das Investieren verändern können, wenn man es einfach, transparent und zugänglich gestaltet“, so Bosek weiter: „Die Erste Group verfügt über etwas, das nur wenige Institutionen in diesem Bereich bieten können: direkte und vertrauensvolle Beziehungen zu 23 Millionen Kunden sowie mit George über eine der meistgenutzten Banking-Plattformen Europas.“

Das sagt Bitpandas CO-CEO

Christian Trummer, nun CO-CEO, kommentiert gegenüber brutkasten: „Vor zwölf Jahren haben wir Bitpanda mit einer einfachen Überzeugung gegründet: Investieren soll einfacher und zugänglicher sein. Ich freu mich diese Rolle zu übernehmen und werde noch mehr Fokus auf unsere Produktqualität legen. Wir müssen eine Multi-Asset-Plattform sein, die jeder liebt.“

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