08.04.2025
NÄCHSTER MEILENSTEIN

Wiener Scaleup refurbed erzielt zwei Milliarden Euro Außenumsatz

Nur zwei Jahre nach der ersten folgt die zweite: Refurbed, der Online-Marktplatz für refurbished-Produkte, erreicht zwei Milliarden Euro im Gesamtaußenumsatz. Mehr als die Hälfte davon kommt aus einem unserer Nachbarländer.
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Peter Windischhofer, Co-Founder von refurbed | Foto: refurbed

Refurbed, der Online-Marktplatz für refurbished-Produkte, ging erst vor Kurzem mit einer neuen Produktkategorie an den Start: Mit gebrauchten Baby- und Kinder-Produkten konnte das Wiener Scaleup sein Produktsortiment seit Ende Februar um rund 25.000 neu gelistete Produkte erweitern – mit Erfolg, wie man nun in einer Presseaussendung mitteilt.

„Über 50 Prozent des Umsatzes kommt aus Deutschland“

Nach eigenen Angaben sei refurbed aktuell bei einem Gesamtaußenumsatz von über zwei Milliarden Euro.

Mehr als die Hälfte davon entfällt auf den deutschen Markt, der sich damit als der „stärkste Wachstumstreiber“ entpuppt. Dort wurden seit der Gründung des Scaleups im Jahr 2017 über vier Millionen refurbished-Produkte verkauft, was einen Gesamtaußenumsatz von über einer Milliarde Euro brachte.

Der Außenumsatz ist jener Umsatz, der insgesamt über die Plattform abgewickelt wird. Gerade bei Marktplätzen wie jenem von refurbed ist dieser erheblich höher als der tatsächliche Unternehmensumsatz, der in der Bilanz aufscheint. Der Gesamtaußenumsatz bezieht sich auf den akkumulierten Außenumsatz seit der Gründung.

Erste Außenumsatz-Milliarde bereits 2023

Die Zwei-Milliarden-Marke wurde nur gut zwei Jahre nach dem ersten Milliarden-Meilenstein geknackt: Im Sommer 2023 erzielte refurbed bereits einen Gesamtaußenumsatz von einer Milliarde Euro. Innerhalb von zwei Jahren habe sich der Außenumsatz der Plattform also verdoppelt.

Allerdings hat sich auch die Marktpräsenz des Scaleups inzwischen auf elf europäische Länder erweitert: Neben Deutschland verkauft refurbed auch in Österreich, Schweden, Italien, Irland, in den Niederlanden und in Dänemark. Seit Juni 2024 ist man auch in Belgien, Finnland, Portugal und Tschechien vertreten.

Starke Kundenbindung sei Wachstumstreiber

„Diese große Summe belegt, wie stark die Nachfrage nach refurbished Produkten und nachhaltigem Konsum inzwischen ist“, äußert sich refurbed-Co-Founder Peter Windischhofer zur zweiten Außenumsatzmilliarde.

Das neue Außenumsatzhoch erreichte man aus mehreren Gründen: Einerseits sei die Sortimentsbreite und Usability der Plattform ein Vorteil, andererseits genieße man gerade in Deutschland „eine starke Kundenbindung“, so Windischhofer. So erreichte refurbed in einem deutschlandweiten Kundenloyalitäts-Ranking aus dem Jahr 2024 den Platz neun.

Eine nicht unbeachtliche Rolle wird auch dem Series-C-Investment von Ende 2023 zugeschrieben – damals erhielt das Scaleup eine Finanzierung in Höhe von 54 Millionen Euro. Seither investiere man gezielt in die Expansion des Marktplatzes sowie in eine Verbesserung der Customer Experience im Onlineshop.

​Erst Anfang Feber kündigte refurbed einen Stellenabbau von etwa 20 Prozent seiner Belegschaft an. Laut CEO Peter Windischhofer soll dieser Schritt die Effizienz des Unternehmens steigern und langfristiges Wachstum ermöglichen, wie es damals von Seite des Unternehmens hieß.

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Context64.ai CEO & Founder Marko Lah (r.) mit COO Jan Bernasch (l.)

Das steirische Startup Context64.ai, gegründet von Marko Lah, hat sich auf die Bereitstellung horizontaler und industrieagnostischer KI-Infrastruktur spezialisiert. Erst Anfang des Jahres ging das Unternehmen mit der deutschen 3DSE Management Consultants GmbH eine strategische Allianz ein – brutkasten berichtete. Nun stellen die Grazer die technologische Plattform für die neue „Data2AI“-Produktlinie des deutschen Softwareentwicklers Emposo bereit.

Klare Rollenverteilung

Die Rollenverteilung bei der Kooperation ist klar: Context64 stellt die Plattform, Emposo baut daraus fertige Kundenlösungen. Emposo ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hays Holding. Während der Mutterkonzern Hays primär als weltweit agierender Personaldienstleister im Recruiting-Bereich bekannt ist, konzentriert sich Emposo als spezialisierter Lösungsanbieter auf IT- und Engineering-Dienstleistungen sowie die Abwicklung von Werk- und Serviceverträgen. Nach einer einjährigen Pilotphase wurde die Zusammenarbeit mit dem Grazer Startup nun fest verankert.

Strukturierte Daten statt KI-Halluzinationen

Der Software-Stack von Context64.ai setzt beim sogenannten Kontextproblem herkömmlicher Sprachmodelle an. Über den „Data Context Hub“ werden verteilte Unternehmensdaten – darunter Anforderungen, Stücklisten und Qualitätsdaten – in einem Knowledge Graph miteinander vernetzt.

Die ergänzende Komponente „M4AI“ (Memory for AI) ermöglicht KI-Agenten den gezielten Zugriff auf dieses strukturierte Wissen. Dadurch navigieren die Agenten entlang der realen Unternehmensstruktur, anstatt isolierte Dokumente zu durchsuchen. Das soll Verarbeitungszeiten verkürzen, Fehlantworten (Halluzinationen) minimieren und den Ressourceneinsatz senken.

Pilotprojekt im Automobil-Sektor

Als ersten produktiven Anwendungsfall nennen die Unternehmen ein Projekt aus dem Automobil-Engineering, bei dem ausführbare Testfälle automatisiert aus Spezifikationen und Signaldaten erzeugt werden. Laut Aussendung führte der Einsatz der Software in dem langjährigen Kundenprogramm zu einer siebenfachen Produktivitätssteigerung gegenüber der zuvor wochenlangen manuellen Erstellung.

Context64.ai-Gründer Marko Lah sieht in dem Projekt ein übergeordnetes Muster für den Markt: „KI selbst wird zur Commodity – entscheidend ist, was darunter liegt: die saubere Vernetzung von Daten über Systemgrenzen hinweg, Präzision, effizienter Token-Einsatz.“, argumentiert er. „Die Domänenexperten sitzen bereits in den Unternehmen. Was fehlt, ist die Infrastruktur, dieses Wissen mit KI zu verbinden – die liefern wir als Plattform.“

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