04.04.2022

Wie die Startup-Szene in Russland auf den Ukraine-Krieg reagiert

In der aktuellen Folge von Editor's Choice ist Gründer Daniil Klubov vom Wiener Startup Tolstoy zu Gast. Der gebürtige Russe hat in Österreich die Initiative "Russen gegen Krieg" ins Leben gerufen und sammelt Spenden für Menschen, die sich aktuell auf der Flucht befinden. Zudem gibt er einen Einblick, welche Auswirkungen der Krieg auf die Startup-Szene in Russland hat.
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Seit mittlerweile über einem Monat herrscht Krieg in der Ukraine. Bisher haben mehrere Millionen Menschen das Land verlassen und befinden sich aktuell auf der Flucht. Um die Menschen mit humanitärer Hilfe zu versorgen, hat Daniil Klubov vom Wiener Startup Tolstoy die Initiative „Russen gegen Krieg“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Mitstreitern sammelt Klubov Spenden in der russischen Community, um Menschen auf der Flucht zu unterstützen.



Klubov ist gebürtiger Russe und lebt seit mittlerweile mehr als zehn Jahren in Österreich. Mit seinem in Wien gegründeten Startup-Tolstoy möchte er Europas größte pflanzliche Restaurant-Kette aufbauen. Auch mit Hilfe seines Startups hat er bereits über 400 kostenlose Mahlzeiten an Flüchtlinge aus der Ukraine ausgegeben.

Zudem ist er auch eng mit der Startup-Szene in Russland vernetzt und gibt einen Einblick, wie diese auf den Krieg in der Ukraine reagiert – angefangen von talentierten Fachkräften, die das Land verlassen, bis hin zu aktuellen Entwicklungen für die VC-Landschaft.

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Christoph Knogler, CEO von KEBA (links) und Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik (rechts). (c) KEBA

Das 1987 nahe Dijon gegründete Unternehmen Transtechnik hat sich auf passgenaue Automatisierungslösungen in Frankreich spezialisiert. Das Unternehmen betreut einen breiten Kundenstamm in verschiedenen Branchen, darunter Kosmetik, Verpackung und Lebensmittel.

KEBA und Transtechnik verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Industrieautomation. Jetzt wird Transtechnik SAS Teil der KEBA Group, genauer Teil des Geschäftsfelds Industrial Automation der KEBA Group.

„Logischer Schritt“ für KEBA

Die Übernahme sei ein wichtiger strategischer Schritt beim Ausbau des Frankreich-Geschäfts, heißt es in einer Aussendung von KEBA. Das österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Linz ist in 15 Ländern weltweit vertreten.

„Die Übernahme von Transtechnik ist ein logischer Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Sie stärkt unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten Automatisierungsmärkte Europas und legt den Grundstein, um unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen. Gleichzeitig verbinden wir die Markt- und Anwendungskompetenz von Transtechnik mit der technologischen Breite der KEBA Group. Mittelfristig können wir mit diesem ersten Standort in Frankreich einen Hub etablieren, den wir für die lokale Geschäftsentwicklung über alle KEBA-Geschäftsfelder hinweg nutzen werden“, kommentiert Christoph Knogler, CEO der KEBA Group AG die Übernahme.

Management-Team bleibt

Die Marke Transtechnik und der Standort in Ahuy bei Dijon bleiben ebenso erhalten wie alle Arbeitsplätze, die vollständig in die KEBA Group übergehen. Die bisherigen Inhaber werden das Geschäft in Frankreich als lokales Management-Team weiterhin leiten und die künftige Entwicklung von KEBA vor Ort maßgeblich begleiten.

„Teil der KEBA Group zu werden, eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden weiterhin zuverlässig und mit hoher technischer Expertise zu betreuen. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy bei Dijon erhalten – das sorgt für Kontinuität bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern“, so Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik.

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