09.06.2016

Ranking: Die wertvollsten Marken der Welt sind…?

Das Rennen um den Platz der wertvollsten Marke der Welt ging an den Suchmaschinen-Riesen Google. Die teuerste Marke aus Österreich ist Red Bull: Der Energy-Drink-Hersteller schaffte es auf Rang 90 mit einem Wert von 11,67 Mrd. Dollar.
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Eine Studie kürt Google zur wertvollsten Marke der Welt.

Der Suchmaschinen-Gigant Google hat zum wiederholten Mal den IT-Riesen Apple vom ersten Platz verdrängt. Dies geht aus der jährlichen „BrandZ“-Studie hervor. Das Marktforschungsunternehmen Millward Brown hat für die Marke des amerikanischen Internet-Giganten mit 229,2 Mrd. Dollar (201,97 Mrd. Euro) einen um 32 Prozent höheren Wert errechnet, als vor einem Jahr.

Die Marken-Experten verwiesen bei Google unter anderem auf eine „schlüssige Innovationsstrategie am Puls der Zeit“. Google hatte jüngst die Vision vorgestellt, künstliche Intelligenz in großem Stil in den Alltag zu bringen. Den Markenwert von Apple senkte Millward Brown um 8 Prozent auf knapp 228,5 Mrd. Dollar. Im vergangenen Jahr hatte sich der iPhone-Konzern den Spitzenplatz im Ranking von Google zurückgeholt.

Ausschlaggebend für die Top-Platzierung des Suchmaschinenkonzerns soll eine „schlüssige Innovationsstrategie am Puls der Zeit“ gewesen sein.

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Red Bull unter den Top 100

empa-447323_640Auf den weiteren Plätzen sieht Millward Brown Microsoft (121,8 Mrd. Dollar), den Telekom-Konzern AT&T (107,4 Mrd. Dollar) und Facebook (102,5 Mrd. Dollar). Wertvollste österreichische Marke ist der Energy-Drink-Hersteller Red Bull, dessen Markenwert gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 11,667 Mrd. Dollar gestiegen ist. In der Rangliste hat sich Red Bull von Platz 94 auf den 90. Rang verbessert. Unter den Softdrink-Marken belegt Red Bull den dritten Platz hinter Coca-Cola (67,75 Mrd. Dollar) und Diet Coke (12,57 Mrd. Dollar).

Übrigens: Als wertvollste Marke aus Deutschland kommt SAP auf Platz 22 mit 39 Mrd. Dollar in die Liste, direkt gefolgt von der Deutschen Telekom mit 37,7 Mrd. Dollar.

Millward Brown greift für die Rangliste auf die Analyse von Geschäftszahlen, Verbraucherumfragen und Schätzungen zurück. Es ist die zehnte Studie, die die Marktforscher herausgaben. Das Beratungsunternehmen Interbrand erstellt eine ähnliche Rangliste. Dort lag zuletzt Apple vor Google.

Quelle

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fonio
© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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