15.06.2020

Webinar: So gelingt Liquiditätsbeschaffung abseits der staatlichen Hilfspakete

Der Senat der Wirtschaft veranstaltet am 23. Juni (16:30 bis 18:30 Uhr) ein kostenloses Webinar zum Thema "Liquiditätsbeschaffung abseits der staatlichen Hilfspakete". Drei Experten aus der Finanzwirtschaft werden den Teilnehmern Experten-Inputs geben, welche innovative Finanzierungslösungen bestehen, um an privates Eigenkapital zu kommen.
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Liquiditätsbeschaffung
kooperation

Österreichs Mittelstand braucht für den Neustart nach Corona, für das Wiederankurbeln der Wirtschaft und vor allem für den benötigten (Klima-) Innovationsschub, neben den mehr oder weniger erreichbaren staatlichen Hilfsmaßnahmen, innovative Finanzierungslösungen und vor allem privates Eigenkapital.

+++ Corona, Wirtschaft und die Innovation +++

Der derzeitige Weg über (gefördertes) Fremdkapital aus den COVID-Hilfspaketen wirkt dagegen wie eine immer schwerere Bürde. Die Rückzahllast der Coronakredite wird auf Jahre hinaus jegliche Möglichkeit auf Rücklagenbildung und somit auf Dynamik hemmen.

Liquidität abseits von Förderungen

Der Senat der Wirtschaft nimmt dies zum Anlass und veranstaltet daher am 23. Juni (16:30 bis 18:30 Uhr) ein Webinar zum Thema „Liquidität abseits von Förderungen“. Im Rahmen des Webinars werden drei Experten aus der Finanzwirtschaft der Frage nachgehen, welche innovativen Finanzierungslösungen für Unternehmen in Zeiten von Corona bestehen, um an privates Eigenkapital zu kommen.

Die Speaker des Webinars

Die drei Experten kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Finanzwirtschaft und werden thematisch ein breites Themenspektrum abdecken –  angefangen von Crowd-Funding-Lösungen bis hin zu Factoring.

  • Senator Mag. Günther Lindenlaub (COO Invesdor Group)
    • Themenbereich: Crowd-Funding-Lösungen
  • Senator Mag. Andreas Draxler (Executive Board Member A.B.S. Factoring AG)
    • Themenbereich: Factoring
  • Senator Mag. Werner Edlinger (TAUROS Capital Management GmbH)
    • Themenbereich: Eigenkapitalstärkung und Wachstumsfinanzierung ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen

Anmeldung zum Webinar

Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über die Website des Senat der Wirtschaft. Das Online-Event wird von brutkasten Redakteur Martin Pacher moderiert.


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Erster Generalanwalt am EuGH: Maciej Szpunar | (c) curia.europa.eu/Screenshot

Die ungarische Like Company betreibt mehrere Webportale und beansprucht Schutz für die dort veröffentlichten Artikel. Das Unternehmen wirft Google vor, seine Artikel zum Training der Gemini-Sprachmodelle verwendet sowie über den KI-Chatbot vervielfältigt und öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Ein ungarisches Gericht setzte das Verfahren daraufhin aus und legte dem EuGH vier Fragen zur Vorabentscheidung vor. Es handelt sich um das erste Verfahren zu generativer Künstlicher Intelligenz vor dem EuGH.

Wann KI-Chatbots die Rechte von Verlagen verletzen können

In seinen Schlussanträgen erläutert Generalanwalt Szpunar, unter welchen Umständen die Nutzung von Presseartikeln durch KI-Chatbots eine Rechtsverletzung darstellen kann. Entscheidend sei unter anderem, ob der Chatbot unrechtmäßig auf eine Veröffentlichung zugreift, etwa durch die Umgehung einer Paywall oder anderer technischer Schutzmaßnahmen.

Zudem komme es darauf an, wie die Informationen in den generierten Antworten wiedergegeben werden. Während die bloße Wiedergabe von Tatsachen keine Rechtsverletzung darstelle, könne die erkennbare Übernahme der Ausdrucksform eines Artikels problematisch sein. Das gelte insbesondere dann, wenn die Antwort die Originalveröffentlichung so weit ersetze, dass Nutzer:innen kein Verlangen mehr haben, die Originalveröffentlichung zu öffnen.

Das Recht der Presseverlage auf öffentliche Zugänglichmachung könne laut Szpunar verletzt werden, wenn die Ausdrucksform der Originalartikel systematisch in den Antworten eines Chatbots erkennbar sei. Der Anbieter könne für eine solche Nutzung haften, wenn diese Teil seines Geschäftsmodells sei oder er keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen habe.

Fragen zum KI-Training laut Generalanwalt unzulässig

Die Fragen zur Verwendung von Presseartikeln für das Training der Google LLMs empfiehlt Szpunar hingegen, für unzulässig zu erklären. Es gebe keine Beweise dafür, dass die Artikel der ungarischen Like Company tatsächlich zum Training der Gemini-Modelle verwendet worden seien. Die Fragen seien daher hypothetisch. Szpunar hält jedoch fest, dass die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte zum Training von Sprachmodellen im Rahmen der im EU-Recht vorgesehenen Ausnahme für Text- und Data-Mining in der Regel „frei zulässig“ sei.

Das Gutachten ist für die Richter:innen nicht bindend, ihr Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.

Streit um journalistische Inhalte auch in anderen EU-Ländern

Der Rechtsstreit ist kein Einzelfall. Bereits im Februar 2026 reichte die dänische Verwertungsgesellschaft DPCMO, die einen Großteil der Nachrichtenmedien des Landes vertritt, Klage gegen OpenAI ein. Sie wirft dem Unternehmen vor, Presseartikel ohne Genehmigung zum Training seiner KI-Modelle verwendet und Inhalte über ChatGPT wiedergegeben zu haben. Ein Urteil steht bislang aus. Auch in Frankreich wehren sich Presseverlage gegen die Nutzung ihrer Inhalte durch KI-Anbieter. Im August dieses Jahres wandte sich die französische Presseallianz APIG an die Wettbewerbsbehörde, weil sie durch Googles KI-generierte Zusammenfassungen sinkende Besucherzahlen und Einnahmen befürchtet.

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Webinar: So gelingt Liquiditätsbeschaffung abseits der staatlichen Hilfspakete

  • Der Senat der Wirtschaft nimmt dies zum Anlass und veranstaltet am 23. Juni (16:30 bis 18:30 Uhr) ein kostenloses Webinar zum Thema „Liquiditätsbeschaffung abseits der staatlichen Hilfspakete“.
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