14.01.2020

Führungsspitze von WeAreDevelopers stellt sich neu auf

Die Führungsspitze von WeAreDevelopers stellt sich neu auf und besetzt zwei neue Posten. Stephanie Biebel wird ab sofort für die Leitung von Sales & Business Development zuständig sein sowie Thomas Limbüchler die Position des Director of Branding & Marketing ausüben.
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WeAreDevelopers
Thomas Limbüchler und Stephanie Biebel verstärken ab sofort das Team von WeAreDevelopers | (c) WeAreDevelopers GmbH

Das 2017 gegründete HR-Startup WeAreDevelopers erweitert sein Management-Team und besetzt zwei Posten neu – das hat das Gründer-Trio rund um Sead Ahmetovic (CEO), Thomas Pamminger (VP Product) und Benjamin Ruschin (Managing Director) am Dienstagnachmittag bekannt gegeben.

Ab sofort soll Stephanie Biebel die Leitung von Sales & Business Development verantworten und Thomas Limbüchler die Position des Director of Branding & Marketing ausüben.

+++ WeAreDevelopers launcht neue Developer-Hiring-Lösung Talent Solutions +++

Biebel für Sales & Business Development

Stephanie Biebel sammelte insgesamt zehn Jahre Marketing-Erfahrung in Unternehmen, wie Schwarzkopf & Henkel, Microsoft sowie Red Bull Media House. Zudem hat sie als Head of Sales die Entwicklung von Content Garden maßgeblich in der DACH-Region vorangetrieben. Zuletzt war sie für digitale Transformationsprojekte bei Nagarro verantwortlich.

In einer ersten Stellungnahme äußert sich Biebel über ihre neue Position bei WeAreDevelopers wie folgt: „Ich freue mich wirklich sehr, die Leitung vom Sales & Business Development zu übernehmen und – nach dem Motto ‘disrupt before you get disrupted’ – anderen Unternehmen dabei zu helfen, konkurrenzfähig zu bleiben, indem wir die richtigen Entwickler mit den passenden Unternehmen zusammenbringen.“

Limbüchler als Director of Branding & Marketing

Für Thomas Limbüchler kam laut einer Aussendung von WeAreDevelopers nach bald einem Jahrzehnt in der Agenturbranche „die Zeit für eine Veränderung“.

Er war zuletzt als Team Lead Strategy & Digital bei PKP BBDO und DDB, zuvor bei Jung von Matt, ambuzzador und No Ordinary Agency tätig. Der 30-Jährige zeichnete sich verantwortlich für die digitale und strategische Marken, Produkt- und Kommunikationsentwicklung von Kunden wie McDonald’s, Billa, Zipfer, Manner, Verbund, Post, easybank, easy green energy und andere.

WeAreDeveloper Konferenzen in Berlin, Wien & Zürich

Wie es in der Aussendung weiter heißt, ist neben dem WeAreDevelopers World Congress kommenden Mai in Berlin und dem WeAreDevelopers Congress Vienna aktuell eine Konferenz in Zürich in Planung. Außerdem sollen neuen Content-Formate auf der Jobplattform das Angebot für Developer komplementieren. 

=> zur Page des Unternehmens

Videoarchiv: Benjamin Ruschin und Gerhard Hirczi im Interview

WeAreDevelopers | Benjamin Ruschin und Gerhard Hirczi im Interview

Video-Talk mit WeAreDevelopers-Co-Founder Benjamin Ruschin und Wirtschaftsagentur Wien – Vienna Business Agency-Chef Gerhard Hirczi.

Gepostet von DerBrutkasten am Freitag, 29. November 2019

 

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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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