Halloween ist längst in Österreich angekommen und ein fixer Bestandteil im Feiertagskalender. Dies zeigen auch die aktuellen Google Trends. Nach was hat Österreich gesucht? Wir haben die Antworten.
Das Google Trends-Team hat sich die diesjährigen Suchtrends zu Halloween ganz genau angesehen. Das sind jene Begriffe, die zur Zeit am häufigsten in Verbindung mit Halloween bei Google Österreich gesucht werden. Für die letzten 14 Tage ergibt die Analyse folgendes Ranking als Zusammenfassung:
Meistgestellte Frage: Wann ist Halloween?
Das meistgesuchte Kostüm: Harley Quinn.
Meistgesuchte Motiv in Zusammenhang mit “schminken” und Halloween: Skelett schminken.
Meistgesuchte Rezept: Halloween Muffin
Google Trends als mächtiges Online Tool
Google Trends ist mittlerweile nicht nur für Marketeers, Social Media Manager und Online Beauftragte ein mächtiges Tool in digitalen Fragen geworden. Was bietet dieses Werkzeug? Die Google Trends Daten können nach Thema, beispielsweise Schlagwörter, Suchbegriffe, Rubriken, Zeit, Ort (Land, Region, Stadt, etc.) und Sprache angezeigt und analysiert werden. Google Trends Daten sind eine unvoreingenommene Stichprobe der Google Suchdaten. Die Daten sind anonymisiert, kategorisiert, und aggregiert sowie schon länger auch für Österreich verfüg- und nutzbar.
Das Halloween Ranking für Österreich
Meistgesuchte Fragen
Wann ist Halloween?
Was ist Halloween?
Was kann man zu Halloween machen?
Wie schreibt man Halloween?
Von wo kommt Halloween?
Ist Halloween ein Feiertag in Österreich?
Warum feiert man Halloween?
Seit wann gibt es Halloween in Österreich?
Wie zu Halloween schminken?
Wie mache ich einen Halloween Kürbis?
Meistgesuchte Halloween Kostüme
Harley Quinn Kostüm
Fledermaus Kostüm
Rotkäppchen Halloween Kostüm
Catwoman Kostüm
Halloween Vampir Kostüm
Krankenschwester Kostüm
Halloween Clown Kostüm
Halloween Skelett Kostüm
Grinsekatze Kostüm
Halloween Kostüm Puppe
Die meistgesuchten Motive zu Halloween und Schminken
Skelett schminken
Vampir schminken
Hexe schminken
Zombie schminken
Wunden schminken
Fledermaus schminken
Joker schminken
Teufel schminken
Spinnennetz schminken
Horror Clown schminken
Meistgesuchte Rezepte in Verbindung mit Halloween
Halloween Muffins
Halloween Torte Rezept
Halloween Mumien Rezept
Halloween Cupcakes
Halloween Finger Rezept
Halloween Kekse Rezept
Halloween Blut Bowle
Halloween Suppe Kürbis
Würmer Halloween Rezept
Halloween Hot Dog Rezept
In diesem Sinne wünscht euch das Brutkasten Team ein „Happy Halloween“.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Gegen Ineffizienz im Glasfaserausbau: Die „Zero-Touch“-Lösung des OÖ-Startups fluctus
Der weltweite Glasfaserausbau floriert – doch auf lokaler Ebene bleiben oft Lücken und ineffiziente Systeme bestehen. Das österreichische Startup fluctus von Anna Kurpierz und Christian Sattlecker hat eine „Zero-Touch"-Lösung entwickelt, die offene Netze zentralisiert managen und den Markt für neue Anbieter öffnen soll.
Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.
fluctus mit End-to-End
„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.
Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.
„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“
Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.
Wettbewerb steigern
„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“
Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.
„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“
Zielgruppen von fluctus
Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.
Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.
Hürden überwunden
Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“
Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.
Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt
Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.