26.06.2025
THE SHIRT DANDY

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

Der The-Shirt-Dandy-Gründer bringt sein in Indien ansässiges Maßmode-Startup nun auch nach Österreich. Mit neuen Partnern und einer klaren Markenstrategie stellt sich das Unternehmen breiter auf.
/artikel/von-indien-zurueck-nach-oesterreich-wiener-mode-startup-stellt-sich-mit-frischem-kapital-neu-auf
Ein Mann steht vor einer weißen Treppe und hat die Arme verschränkt.
Thomas Hebenstreit Gründer von The Shirt Dandy und Sartoria Vienna. (c) The Shirt Dandy

Maßgeschneiderte Hemden in verschiedensten Stoffen und Stilen – darauf hat sich Thomas Hebenstreit mit seinem Startup The Shirt Dandy spezialisiert. Das Besondere: Die individuellen Maße werden mithilfe Künstlicher Intelligenz erhoben. Für die Umsetzung dieser Idee gründete Hebenstreit sein Unternehmen 2022 in Delhi (brutkasten berichtete).

Nun geht der Gründer einen Schritt weiter: Neben dem indischen Markt setzt Hebenstreit künftig auch auf sein Heimatland Österreich und startet mit seiner neuen Marke Sartoria Vienna gleich in zwei Städten. In Wien und Graz haben kürzlich die ersten Filialen eröffnet. Davor holte er innerhalb kurzer Zeit drei Investoren an Bord.

Fünfstelliges Investment

Der jüngste Neuzugang unter den Geldgebern: Helmut Schuster, ehemaliger BP-Manager, international tätiger Unternehmer und Global Advisor bei Bain. Die Summe beläuft sich laut eigenen Angaben auf 50.000 Euro. „Ich investiere vorwiegend in gute Ideen, vor allem aber in exzellente Gründer und Teams“, sagt Schuster zu seinem Investment. Laut Unternehmen soll er Sartoria Vienna beim nächsten Wachstumsschritt strategisch begleiten.

Ebenfalls beteiligt sind Benjamin Frormann, Stefan Kappel sowie eine dritte (namentlich nicht genannte) Person mit über 20 Jahren Branchenerfahrung im Bereich Maßmode.

Hebenstreit zieht sich zurück

Für das Österreich-Geschäft hat sich Hebenstreit zudem einen Co-Founder an Bord geholt: Die operative Geschäftsführung übernimmt Christoph Edlinger-Kerle – er hat jahrelange Erfahrung in den Bereichen Marketing und Branding. Hebenstreit selbst zieht sich vorerst aus dem operativen Tagesgeschäft von Sartoria Vienna zurück, wie es in einer Presseaussendung heißt.

Aus für The Shirt Dandy

Mit der Expansion nach Europa verändert sich auch die Unternehmensstruktur: The Shirt Dandy wird künftig unter dem Namen “SV Made-to-Measure GmbH” geführt, bleibt aber weiterhin vorwiegend im indischen Markt aktiv. Hebenstreit, der vor der Gründung selbst in Indien lebte und arbeitete, verweist auf das große Potenzial des Landes: starkes Wirtschaftswachstum, eine aufstrebende Mittelschicht und wachsender Wohlstand.

Ziel ist es nun, die beiden Marken klarer voneinander abzugrenzen. Beide sollen künftig unter dem Dach des neu geschaffenen Sartorial Collective geführt werden. Das sei „ein klares Bekenntnis zu einer globalen Vision mit europäischem Kern und lokalem Feingefühl“, so Hebenstreit.

Neue Holdingstruktur

Langfristig soll Sartoria Vienna als „europäische Premiummarke“ etabliert werden – mit Fokus auf den DACH-Raum, ergänzt um Standorte in Indien. Parallel dazu will man The Shirt Dandy als “technologiegestützte, massenmarkttaugliche Marke für hochwertige und leistbare Maßmode” in Indien positionieren.

The Shirt Dandy sei “eine erschwingliche Premiummarke für die stark wachsende Mittelschicht in Indien“, so Hebenstreit. Mit der neuen Holdingstruktur verfolgt das Unternehmen eine gezielte Multibrand-Strategie, um unterschiedlichen Zielgruppen in verschiedenen Märkten gerecht zu werden.

Deine ungelesenen Artikel:
19.10.2026

EY Entrepreneur Of The Year 2026: fiskaly, öKlo und Test-Fuchs unter den Siegern

Gleich mehrere bekannte Unternehmen aus Österreichs Startup- und Wirtschaftsszene wurden beim EY Entrepreneur Of The Year 2026 ausgezeichnet.
/artikel/ey-entrepreneur-of-the-year-2026-fiskaly-oeklo-und-test-fuchs-unter-den-siegern
19.10.2026

EY Entrepreneur Of The Year 2026: fiskaly, öKlo und Test-Fuchs unter den Siegern

Gleich mehrere bekannte Unternehmen aus Österreichs Startup- und Wirtschaftsszene wurden beim EY Entrepreneur Of The Year 2026 ausgezeichnet.
/artikel/ey-entrepreneur-of-the-year-2026-fiskaly-oeklo-und-test-fuchs-unter-den-siegern
© EY/Point of View - Die Sieger:innen des EY Entrepreneur Of The Year 2026.

Seit über 30 Jahren zeichnet EY in 60 Ländern ausgewählte Entrepreneur:innen für besondere Leistungen aus. Zu den Beurteilungskriterien der Fachjury zählen Wachstum, Zukunftspotenzial, Innovation, Mitarbeitendenführung und gesellschaftliche Verantwortung.

Entrepreneur Of The Year in vier Kategorien

„Beim diesjährigen EY Entrepreneur Of The Year 2026 wollen wir unter dem Motto ‚Shapers of the Future‘ jene Unternehmer:innen in Österreich auszeichnen, die mit Weitblick und Entschlossenheit Veränderungen anstoßen, die langfristigen Erfolg ermöglichen und gleichzeitig positive Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft setzen“, sagt Erich Lehner, Partner bei EY und Verantwortlicher für den Award in Österreich.

Der Unternehmerpreis wurde heuer von der Fachjury in vier Kategorien vergeben: „Innovation & Hightech“, „Handel & Konsumgüter“, „Dienstleistungen“ und „Social Entrepreneur“. Darüber hinaus wurde Johannes Ferner, Gründer von fiskaly und Sieger des EY Scale-up Award 2026, in der Kategorie „Start-ups“ ausgezeichnet.

Fiskaly entwickelt cloudbasierte Lösungen für die steuerliche Compliance von Transaktionen in Europa: Fiskalisierung, E-Invoicing, Archivierung und digitale Belege. Das 2019 in Wien gegründete FinTech unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Johannes Ferner verfolgt seit der Gründung die Vision, „Fiskalisierung und steuerliche Compliance in Europa einfacher, effizienter und zukunftssicher“ zu gestalten.

Bogianzidis gewinnt Social Entrepreneur

Mit öKlo-Gründer Niko Bogianzidis wurde eine weitere Persönlichkeit aus der Startup-Szene ausgezeichnet. Der Founder erhielt die Auszeichnung als „Social Entrepreneur“ des Jahres. Sein Startup entwickelt nachhaltige Sanitärlösungen und verfolgt das Ziel, Kreislaufwirtschaft im Sanitärbereich voranzutreiben.

Volker Fuchs von Test-Fuchs indes wurde in der Kategorie „Innovation & Hightech“ prämiert. Das Familienunternehmen hat sich seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg von einem regionalen Betrieb zu einem global agierenden Technologieunternehmen entwickelt und baut hochspezialisierte Testsysteme und technische Lösungen für internationale Industriekunden, insbesondere in der Luftfahrtbranche. Dabei werden Mechanik, Elektronik und Software unter einem Dach entwickelt und gefertigt. Fuchs wurde zudem ausgewählt, Österreich beim EY World Entrepreneur Of The Year Award im Juni 2027 zu vertreten.

Industrieanlagenbauer und Bäckerhandwerk

Die Kategorie „Dienstleistungen“ ging an Roman Zauner und Andreas Beck von der Zaunergroup, einem oberösterreichischen Industrieanlagen- und Rohrleitungsbauer, der auf die großen Industrien der Zukunft setzt. Zu den Meilensteinen zählen der Einstieg ins Data-Center-Geschäft, die Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner und internationale Großprojekte, darunter Vorhaben für Google in Norwegen und Österreich.

In der Kategorie „Handel & Konsumgüter“ überzeugte Martin Auer, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen traditionelles Bäckerhandwerk mit Gastronomie, Markenerlebnis und hohem Qualitätsanspruch verbindet. Wachstumsimpulse setzt er mit der Expansion nach New York und dem Ausbau des Gastronomie- und Kaffeegeschäfts.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Von Indien zurück nach Österreich: Wiener Mode-Startup stellt sich mit frischem Kapital neu auf