02.06.2020

Vollpension wird Halbpension – und bietet Kaffee und Kuchen zum Stundentarif

Das Generationencafe Vollpension in der Schleifmühlgasse stellt das Geschäftsmodell um. Ab nun gibt es Kaffee und Kuchen im Stundentakt.
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Die Vollpension in der Schleifmühlgasse, Wien.
Die Vollpension in der Schleifmühlgasse, Wien. (c) Mark Glassner

Nur noch halb so viele Gäste im Lokal bei gleichbleibenden Kosten, diese Rechnung geht sich nicht aus, wie die Gründer der Vollpension am Dienstag mitteilten. Daher stellen Julia Krenmayr, Moriz Piffl und David Haller ihr Geschäftsmodell um und beginnen nun mit der „Beta-Testphase“ ihrer „Halbpension“, bei der die Gäste nun zum Stundentarif bewirtet werden.

Eine Stunde Halbpension kostet nun 9,90 Euro (8,40 Euro zum Sozialtarif) und beinhaltet Kaffee, Tee und Hauslimos so viel man will, sowie ein Stück Kuchen in der ersten Stunde und ein Schnittlauchbrot in der zweiten Stunde. Ein „normaler“ Vollpension-Besuch ist in dieser Zeit nicht möglich, wie es auf der Website heißt.

Die Kosten der Vollpension

„Durch die Einschränkungen bei den Sitzplätzen, vor allem aber auch wegen der allerorts ausbleibenden Gäste mussten wir kreativ werden. Das Stundenmodell der Halbpension machen wir jetzt bis Mitte Juni in einem Beta-Test, danach entscheiden wir, ob unsere Innovation Früchte trägt“, erklärt Moriz Piffl, Gründer des Generationencafes.

Im Kontext der Geschäftsmodell-Präsentation haben die Gründer auch auf einem Flipchart präsentiert, wie ihre Kostenstruktur tatsächlich aussieht.

Keine Kurzarbeit für Corona-Risikogruppe

Während der Vollpension-Standort in die Halbpension übergeht, bleibt der kurz vor dem Lockdown eröffnete zweite Standort in der Johannesgasse vorübergehend geschlossen. „Unsere Omis und Opis freuten sich mindestens genauso auf die Wiedereröffnung. Da sie aber immer noch zur Risikogruppe gehören, unterstützen sie uns derzeit ‚nur‘ backend in unserem zweiten, noch geschlossenen Standort,“ erklärt Julia Krenmayr die aktuelle Situation. „Die Hälfte der Belegschaft ist bereits in Pension und kann nicht zur Kurzarbeit angemeldet werden, dass sie noch nicht im Lokal arbeiten können, erschwert den Generationendialog,“ ergänzt Hallernäher.

Die Buchung eines Platzes in der Halbpension ist auf der Website möglich.

Video: Das neue Halbpension-Geschäftsmodell

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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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AI Summaries

Vollpension wird Halbpension – und bietet Kaffee und Kuchen zum Stundentarif

  • Nur noch halb so viele Gäste im Lokal bei gleichbleibenden Kosten, diese Rechnung geht sich nicht aus, wie die Gründer der Vollpension am Dienstag mitteilten.
  • Daher stellen Julia Krenmayr, Moriz Piffl und David Haller ihr Geschäftsmodell um und beginnen nun mit der „Beta-Testphase“ ihrer „Halbpension“, bei der die Gäste nun zum Stundentarif bewirtet werden.
  • Eine Stunde Halbpension kostet nun 9,90 Euro und beinhaltet Kaffee, Tee und Hauslimos so viel man will, sowie ein Stück Kuchen in der ersten Stunde und ein Schnittlauchbrot in der zweiten Stunde.
  • Während der Vollpension-Standort in die Halbpension übergeht, bleibt der kurz vor dem Lockdown eröffnete zweite Standort in der Johannesgasse vorübergehend geschlossen.

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  • Eine Stunde Halbpension kostet nun 9,90 Euro und beinhaltet Kaffee, Tee und Hauslimos so viel man will, sowie ein Stück Kuchen in der ersten Stunde und ein Schnittlauchbrot in der zweiten Stunde.
  • Während der Vollpension-Standort in die Halbpension übergeht, bleibt der kurz vor dem Lockdown eröffnete zweite Standort in der Johannesgasse vorübergehend geschlossen.

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  • Nur noch halb so viele Gäste im Lokal bei gleichbleibenden Kosten, diese Rechnung geht sich nicht aus, wie die Gründer der Vollpension am Dienstag mitteilten.
  • Daher stellen Julia Krenmayr, Moriz Piffl und David Haller ihr Geschäftsmodell um und beginnen nun mit der „Beta-Testphase“ ihrer „Halbpension“, bei der die Gäste nun zum Stundentarif bewirtet werden.
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  • Während der Vollpension-Standort in die Halbpension übergeht, bleibt der kurz vor dem Lockdown eröffnete zweite Standort in der Johannesgasse vorübergehend geschlossen.

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  • Eine Stunde Halbpension kostet nun 9,90 Euro und beinhaltet Kaffee, Tee und Hauslimos so viel man will, sowie ein Stück Kuchen in der ersten Stunde und ein Schnittlauchbrot in der zweiten Stunde.
  • Während der Vollpension-Standort in die Halbpension übergeht, bleibt der kurz vor dem Lockdown eröffnete zweite Standort in der Johannesgasse vorübergehend geschlossen.

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