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Wien soll diese Woche einmal mehr zum zentralen Treffpunkt der europäischen Innovationsszene werden. Das von der Wirtschaftsagentur Wien ins Leben gerufene Festival vernetzt lokale Gründerinnen und Gründer mit internationalen Investorinnen, Investoren sowie etablierten Unternehmen.
Auftakt erstmals im Rathaus
Die diesjährige Eröffnungsfeier der Veranstaltungsreihe fand in einem neuen, repräsentativen Rahmen statt. Dafür versammelte sich die Community erstmals im Wiener Rathaus. Den inhaltlichen Startschuss setzte Fredrik Debong: Der Mitgründer der Diabetes-App mySugr und heutige Digital-Health-Investor gestaltete die Keynote des Eröffnungsabends. Dabei legte er einen Fokus auf die Herausforderung der Verknüpfung von wirtschaftlichem Erfolg mit der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen.
Von politischer Seite wurde die langfristige Standortwirkung des Formats unterstrichen. Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak betont, dass die ViennaUP die Stadt in den vergangenen Jahren international in das „Rampenlicht für Technologie und Innovation“ gerückt habe. Das dezentrale Festival habe sich mittlerweile zu einem „starken Hebel“ für den lokalen Wirtschaftsstandort entwickelt.
Die Highlights des ersten Tages
Bereits zum Festivalstart blickten die internationalen Teilnehmer:innen auf ein programmreiches Wochenende mit ersten konkreten Ergebnissen und zukunftsweisenden Debatten zurück. Beim zweitägigen „Europe Tech Hackathon“ entwickelten 15 Teams unter Hochdruck praxisnahe IT-Lösungen für aktuelle EU-Regulierungen; die Hauptpreise gingen an die Projekte Third Eye und Veloport.
Parallel dazu diskutierten Fachleute beim „Energy Launchpad“ über den Dächern der Stadt, wie die DACH-Region ihr wissenschaftliches Potenzial in der Tiefentechnologie besser nutzen und die Skalierungslücke bei der europäischen Energiewende schließen kann.
Ein zentrales Highlight bildete zudem das nationale Finale des „Startup World Cup Austria“. Hier überzeugte das Deep-Tech-Startup Factorymaker, die erst kürzlich ein 1,1 Millionen Investment holen konnten. Mit einer KI-basierten Plattform für die industrielle Werksplanung vertreten die beiden Gründer:innen Österreich nun beim globalen Finale in San Francisco.
Weitere Programmpunkte warten
Das insgesamt fünftägige Programm verteilt sich in den kommenden Tagen auf zahlreiche Locations im Wiener Stadtgebiet. Ein zentrales Highlight stellt der heute stattfindende „Connect Day“ dar, der als wichtigste Netzwerk-Plattform des Festivals gilt. Hier treten rund 1.000 Gründerinnen und Gründer mit internationalen Investor:innen und Corporates in den Austausch, um Kooperationen anzubahnen und Kapital zu mobilisieren.





